Tagesarchiv: 12. März 2010

Umfrage zum Bild des Maklers auf Xing

Hallo, spannende Diskussion in einem Forum bei Xing über die Frage des Bildes von Immobilienmaklern in der Öffentlichkeit. Ich meine, dass jeder Marktteilnehmer Verantwortung für das Ansehen der gesamten Branche trägt. Wer zerbrochenes Porzellan hinterlässt, hinterlässt einen Scherbenhaufen für alle. Was meinen Sie?

Hier gehts zu der Diskussion:

https://www.xing.com/opensocial/canvas;app=4;view-params=%7B%22qId%22:%2241521%22%7D

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Immobilien und Inflation – Aufgaben für Immobilienmakler/-innen

In der FTD ist am 11. März ein Artikel erschienen, in dem Autor Richard Haimann der Frage nachgeht, „warum Immobilieneigentümer die Inflation herbeisehnen“. Er beschreibt darin einen der verschiedenen Wirkungsmechanismen, die Inflation auf Immobilien hat. Die verstärkte Nachfrage nach Immobilien als sichere Anlageklasse führt zu einem Anstieg von Preisen. In vielen Städten kann dies belegt werden. Als Immobilienmakler/-in müssen Sie die stärkere Nachfrage aufgrund von Inflationssorgen in der Bevölkerung argumentativ nachvollziehen können.

Ist die Immobilie wirklich eine sichere Anlageklasse? Was spricht für die Immobilie in einer Phase, in der eine steigende Inflation erwartet wird? Gibt es Alternativen zur Immobilie? Ist die indirekte Immobilienanlage eine Alternative? Wie können Sie als Immobilienmakler die Sorgen im Zusammenhang der Bewirtschaftung der Immobilie eindämmen? Haben Sie einen Immobilienverwalter, mit dem Sie vertrauensvoll zusammenarbeiten und an den die Bewirtschaftung und Verwaltung einer Kapitalanlageimmobilie abgegeben werden kann? Warum lässt die professionelle Bewirtschaftung und Verwaltung einer Immobilie den Eigentümer ruhiger schlafen, als wenn er/sie diese Aufgaben allein durchführt? Was ist der Unterschied zwischen einem professionellen Verwalter und einem privaten Kleinvermieter, der den Aufgaben bei Verwaltung, Abrechnung von Betriebskosten, Auswahl des Mieters, Schutz vor Einmietbetrügern und Mietnomaden etc. vielfach nicht gewachsen ist?

Sie können in dieser Argumentationskette viele Punkte sammeln, wenn Sie darauf vorbereitet sind.

http://www.ftd.de/finanzen/immobilien/:immobilieninvestitionen-warum-wohnungseigner-die-inflation-herbeisehnen/50086886.html

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IVD warnt vor Trickbetrügern auf Onlineportalen

Neue Pressemitteilung des Immobilienverband IVD (s. unter www.ivd.net)

Der IVD warnt vor Trickbetrügern, die mit gefälschten Mietangeboten auf Onlineplattformen Mietinteressenten um ihre Kaution bringen. Die Betrüger kopieren bestehende Angebote seriöser Anbieter und veröffentlichen das gleiche Angebot mit deutlich verringerter Miete und veränderten Kontaktdaten erneut. „Interessenten, die sich auf das vermeintlich sehr attraktive Angebot hin melden, werden aufgefordert, eine Kautionszahlung über einen Internet-Geldtransfer-Service zu leisten“, erklärt Ulrich Löhlein, Rechtsanwalt und Leiter des IVD-Servicecenters. Erst nach Eingang der Kaution würden die Wohnungsschlüssel versandt. Als Grund wird häufig ein Auslandsaufenthalt des Verwalters genannt. „Die Betrüger gehen sehr professionell vor und bedienen sich bevorzugt bei Immobilienangeboten, die im Internet eingestellt sind“, so Löhlein weiter. Nahezu keiner der Mietinteressenten sei in der Lage, die gefälschten von den echten Angeboten zu unterscheiden. „Die gefälschten Angebote häufen sich und sorgen für einen hohen wirtschaftlichen Schaden“, sagt Löhlein. Mietinteressenten sind aus Sicht des IVD doppelt geschädigt. Zum einen sei häufig die bezahlte Kaution nicht zurückzubekommen. Zum anderen gebe es das vermeintlich günstige Mietangebot nicht. Die Vorfreude auf die neue Wohnung werde dadurch getrübt.

Der IVD rät Mietinteressenten daher:

– Keine Bezahlung vor Besichtigung der Wohnung.
– Bei auffälligen Internetangeboten sowie bei schlecht erstellten Exposees soll-ten Interessenten direkt die Zentrale des Maklers oder Verwalters anrufen. Ein professioneller Vermieter erstellt auch ein professionelles Exposee.
– Bei Angeboten, die preislich deutlich unter Marktniveau liegen, ist besondere Vorsicht geboten. Gerade in Großstädten mit angespanntem Wohnungsmarkt sollten vermeintliche Schnäppchen genau geprüft werden.
– Die Kontaktdaten des Angebots sollten zur Sicherheit mit den Daten im Impressum des Maklers oder Verwalters verglichen werden.
– Bei Aufforderungen an Mietinteressenten, Geld über ein Internet-Transfer-Service oder auf ein Auslandskonto zu überweisen, ist grundsätzlich Vorsicht geboten.
– Eine Bezahlung von Abschlägen, Vermittlungsgebühren oder einer ersten Ra-te auf eine Kaution sollte nie vor Abschluss eines Mietvertrages erfolgen.
– Verdächtige Angebote sollten sofort an die Betreiber der Immobilienportale gemeldet werden.
 
„Bei Zweifeln sollten sich Mietinteressenten an einen Makler oder Verwalter ihres Vertrauens wenden“, rät Löhlein. Dieser könne das Angebot überprüfen und vor Trickbetrügern schützen. Der IVD empfiehlt ferner allen Immobilienanbietern, ein digitales Wasserzeichen in den Fotos von Wohnungen, die im Internet veröffentlicht werden, zu hinterlegen. Dieser Kopierschutz erschwert den Trickbetrug mit Internet-Angeboten. „Kunden sollten diese Vorsichtsmaßnahme eines Immobilienanbieters als Bestreben für ein ernsthaftes Angebot ansehen und diese Vorsichtsmaßnahme nicht als Störung empfinden“, so Ulrich Löhlein weiter.

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