Zwangsversteigerungen von Immobilien – Wie entwickelt sich die Zahl der Versteigerungen?

Immobilien im Gegenwert von 7,2 Mrd. € wurden im ersten Halbjahr 2010 zwangsversteigert. Dabei ist die Zahl der Termine leicht gesunken und zwar auf 43.602 Termine. Das teilte der Verlag Argetra mit, der den Zwangsversteigerungskalender Immobilien heraus gibt. Die Zahlen für das erste Halbjahr sind nicht mehr ganz neu, aber dennoch sehr interressant. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2009 sanken die Verkehrswerte der zur Versteigerung angestezten Immobilien um 506,2 Mio. € bzw. 6,6%.

Bremen ist Top bei der Zunahme von Zwangsversteigerungen (+21,9%), Hamburg bei der Abnahme (-52,7%). Die neuen Länder sind – zumindest in der Betrachtung der absoluten Zahlen – nicht mehr die Spitzenreiter in der Zwangsversteigerungs-Statistik. Der rückläufige Trend stabilisiert sich. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergibt sich im Osten ein Minus von 6,19%. Bemerkenswert ist die Entwicklung in Brandenburg mit minus 8,8% und in Mecklenburg-Vorpommern mit minus 5,6%. Dieser Rückgang ist jedoch nur relativ zu sehen. Betrachtet man die Anzahl der Termine pro 100.000 Einwohner, so ist die Zahl der anberaumten Zwangsversteigerungstermine zum Beispiel in Sachsen trotz eines Rückgangs von 2,9% noch immer fast vier Mal so hoch wie in Baden-Württemberg.

Quelle: www.argetra.de

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