Kunden gewinnen in Sozialen Netzwerken – 10 Regeln

Wie läuft die Überleitung von Fans zu Kunden in den Sozialen Netzwerken? Jeder Immobilienmakler, der sich in den Facebook und Xing bewegt, stellt sich regelmäßig diese Frage. Ein Zaubermittel ist scheinbar noch nicht gefunden. Deshalb die folgenden Thesen zur Diskussion auf der Socila Media Konferenz des IVD #ivd11:

1. Dabeisein ist wichtig – Eine Facebook-Unternehmensseite ist zwingend erforderlich

2. Mitmachen ist noch wichtiger – Nicht nur zuschauen – habe vor kurzem die erschreckende 90 – 9 – 1 Regel gelesen (auch auf Facebook) – 90 % sind da – 9 % kümmern sich – 1 % ist aktiv – das geht gar nicht. Wer nicht aktiv ist in den Sozialen Netzwerken, der wird auch keine Kunden gewinnen. Nicht nur den Daumen heben für andere Inhalte, auch eigene Kommentare, Beiträge zu Immobilienthemen oder Entwicklungen am Markt sind wichtig.

3. Eigene Inhalte erstellen – Wer einige Wochen zugeschaut hat, was die anderen machen, der erkennt, was ihm gefällt und was er gar nicht leiden kann – warum sollte ein Kunde nicht genauso denken? Also schreiben Sie Inhalte auf Ihrer Unternehmensseite, die Ihnen gefallen würden, wenn Sie diese auf einer anderen Seite eines Freundes lesen würden. Das sind Praxis-Tipps bei der Immobiliensuche gebauso wie Termine zur Sprechstunde in Ihrem Büro. Das können Erfahrungen bei Besichtigungen oder erfolgreich abgeschlossene Aufträge und Referenzen sein. Nachrichten aus dem Immobilienmerkt, den Sie als Ihren direkten Immobilienmarkt definiert haben, sind ganz wichtig. Dazu zählt die Preisentwicklung genauso wie Nachrichten über Termine im Umfeld etc.

4. Nicht jeder Freund will eine Immobilie kaufen – Viele Immobilienmakler „verkleben“ ihre eigene Unternehmensseite mit Immobilienangeboten rauf und runter. Nicht jeder Freund der Unternehmensseite sucht aber gerade eine Immobilie. Welcher Effekt tritt ein? Die Fans sind eher genervt von diesen ständigen Immobilienangeboten. Dann ist es besser, einen eigenen Reiter dafür anzulegen oder nur auf die Angebote auf der eigenen Webseite zu verweisen

5. Inhalte sind zu einseitig auf Immobilien ausgerichtet- Kunden gewinnen beginnt mit dem Aufbau eines Rufes im Internet. Welchen Ruf will ich mir aufgbauen? Welches ist die Zielgruppe? Sind das die Käufer einer Immobilie, die gerade jetzt eine Immobilie suchen? Sind es die Verkäufer einer Immobilie, die gerade jetzt eine Immobilie verkaufen? Oder sind es alle potentiellen Kunden, die in meinem sorgfältig ausgewählten Bereich (lokal oder sektoral) dann, wenn sie einen Immobilienmakler benötigen, an mich denken und mich beauftragen? 

6. Reputationsmanagement ist die Riesen-Chance in den Sozialen Netzwerken – Wie werde ich zum Platzhirsch meiner Community? Erstens definiere ich sehr sorgfältig die Community und zweitens versorge ich diese Gruppe dann regelmäßig mit interessantem Content. Diese Position können sich auch alle Newcomer erarbeiten. Und dann gilt es, diesen Ruf zu pflegen, pflegen, pflegen …

7. Es wird nicht kommuniziert – Unternehmensseiten, die keine Kommunikation zulassen, sind Kommunikationsfriedhöfe. Wer keine Postings Dritter auf seiner Unternehmensseite zulässt, kommuniziert in einer Einbahnstraße und wird auch keine Kommentare erhalten. So wird die Seite nicht lebendig.

8. Mischung aus Privat und Geschäft – Eine eindeutige Trennung ist erforderlich. Das Bild vom Rieseneisbecher oder dem Weissbier in der untergehenden Sonne am Abend gehört nicht auf die Unternehmensseite in Facebook. Diese privaten Einträge schaden eher dem Bild und dem aufgebauten Ruf. Wer ist von den potentiellen Kunden wirklich daran interessiert, was ich gerade esse oder trinke?

9. Aktiv suchen – Netzwerke wie Xing oder Twitter sind sehr gut geeignet, gezielt auf Kunden zuzugehen. „Ich suche“ … immer wieder taucht die Suche nach einem Ladengeschäft in einer Stadt, nach einer Wohnung usw. auf. Diese Chancen können gezielt ausgewertet und diese Kontakte angesprochen werden. Das gilt auch für die Rubrik „Gemeinschaftsgeschäfte“ in vielen Gruppen auf Xing. Hier können Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen aufgebaut werden, die zu einer Zusammenarbeit führen können. Auch hier gilt es, selbst aktiv zu sein, in Diskussionen aufzutauchen, sich bekannt zu machen.

10. Verknüpfung mit anderen Medien – Die Facebook Unternehmensseite gehört genauso zur Akquisition von Kunden in den Sozialen Netzwerken wie der Twitter-Account, das eigene Blog, der Youtube-Channel für Videos und das Profil auf Xing. Und das alles auch nocht regelmäßig. Legen Sie sich dazu Ihren eigenen Rythmus fest.

Zum Schluss die Kurzfassung: Dabeisein – Mitmachen – Aktivität sichtbar machen – kreativ sein. Kunden lkommen auch nicht von allein in ein Büro gelaufen. Ohne Anzeige in der Zeitung oder im Internet fragen wenige Kunden von allein an. Das gilt auch für die sozialen Netzwerke. Bildlich gesprochen: „Wer die größten Anzeigen schaltet, hat einen Vorsprung“.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Social Media für Immobilienexperten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s