Monatsarchiv: Juni 2011

So nutzen Unternehmer/-innen Social Media

Wie Unternehmer die sozialen Netzwerke richtig nutzen ist eine viel gestellte Frage in diesen Tagen. Das gilt genauso für Immobilienunternehmer und -unternehmerinnen wie allgemein in der Wirtschaft. Die 10 Tipps zum Einstieg in die Sozialen Netzwerke für Immobilienmakler und -verwalter wurden vor kurzem in diesem Blog veröffentlicht.

Social Media richtig nutzen

In der aktuellen Ausgabe des Harvard Business Manager geht Prof. Soumitra Dutta von der französischen Elite-Hochschule Insead der Frage nach, wie Unternehmer die sozialen Netzwerke richtig nutzen. „Wie Sie Social Media richtig nutzen“ ist der Titel des Artikels. Prof. Dutta ist Inhaber der Roland Berger Stiftungsprofessur für Wirtschaft und  Technologie sowie der akademische Direktor des Elab@INSEAD, der dortigen Initiative, ein Exzellenz-Center für Lehre und Forschung in der digitalen Wirtschaft aufzubauen (http://elab.isead.edu).

Es spricht alles für den Einsatz der Social Media

In dem Beitrag im Harvard Business Manager rät Prof. Dutta Unternehmern/-innen dazu, sich in den sozialen Netzwerken zu bewegen und sich eine persönliche Social media Strategie zuzulegen. Er beschreibt auch, dass der persönliche Einsatz eines Unternehmensinhabers, Geschäftsführer o.ä. dazu führt, ein „personal branding“ zu betreiben, als neben der Unternehmensmarke auch eine persönliche Marke über die sozialen Netzwerke aufzubauen.

Prof. Dutta benennt klar die Risiken des Einsatzes der sozialen Netzwerke aus Sicht des Managements. Was wird kommuniziert? Mit wem wird kommuniziert? Wie viel Zeit wird in den Sozialen Netzwerken verbracht? Welche Hilfsmittel können für die eingeschlagene Social Media Strategie zusätzlich genutzt werden?

Hier geht es zu dem Beitrag:

http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-752385.html

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Eingeordnet unter Social Media für Immobilienexperten

E-Book „Existenzgründung für Immobilienmakler“ verfügbar

Neben dem gedruckten Buch „Existenzgründung für Immobilienmakler“ ist auch das E-Book verfügbar. Das E-Book kostet 29,80 € und wird auch über den webshop des Joh. Heinr. Meyer Verlages vertrieben.  Ihr findet den shop unter www.ratgeber-immobilienmakler.de. Das Buch richtet sich an alle Existenzgründer und Immobilienmakler, die schon etwas länger im Markt sind, aber noch nach neuen Anregungen für das eigene Immobilienbüro suchen.

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Eingeordnet unter Existenzgründung Immobilienmakler

Save the date: Existenzgründerbörse an der EIA am 19./20.08.2011

Diesen Termin sollten sich alle Immobilienmakler, Existenzgründer, angehenden Immobilienmakler, Experten in Sachen Existenzgründung und alle Interessenten für einen Erfahrungsaustausch vormerken:

19. und 20. August 2011 – Existenzgründerbörse an der EIA

In den Räumen der Europäischen Immobilien Akademie in Saarbrücken wird die zweite Existenzgründerbörse am 19. und 20. August 2011 stattfinden. Im Mittelpunkt stehen der Erfahrungsaustausch und die praktischen Tipps von Experten für angehende Immobilienmakler und die, die den Schritt in die Existenzgründung vor kurzer Zeit gewagt haben.

Diskussionsrunden und Erfahrungsaustausch

In Diskussionsrunden wird offen über Erfolge, Auswege und Schwierigkeiten in der Gründungsphase, der Akquisition von Aufträgen, dem Auftritt am Markt, dem Verhalten im Kundengespräch und der Entwicklung neuer Ideen für Immobilienmakler gesprochen. Wer sich in die Diskussionsrunden auf der Existenzgründerbörse einbringen will, kann sich jetzt per E-Mail an die EIA (info@eia-akademie.de) bewerben.

Immobilienmakler ist mehr als ein Job

Das Committment zum Beruf des Immobilienmaklers ist ein wichtiger Punkt. Fortbildung, Fachwissen, Kreativität, Seriosität im Auftritt, Pflege des Netzwerks und Orientierung an den ethischen Berufsregeln in der Immobilienwirtschaft sind Kennzeichen erfolgreicher Immobililienfirmen. Die EIA trägt mit den Qualifizierungslehrgängen für Immobilienmakler und -verwalter und neu mit dem Online-Lehrgang „Existenzgründung für Immobilienmakler“ zu diesem Erfolg der Unternehmen bei.

Plattform von Praktikern für Praktiker

Mit der Existenzgründerbörse hat die EIA eine Plattform geschaffen, auf der sich die ehemaligen Studenten an der EIA, zukünftige Studenten, Existenzgründer und Praktiker treffen, um die Themen des Berufsalltags miteinander zu diskutieren. Das Leitmotiv der EIA kommt auf dieser Plattform ideal zum Ausdruck: „Von Praktikern für Pratiker“.

Anmeldungen nimmt die EIA über die Webseite www.eia-akademie.de oder per E-Mail unter info@eia-akademie.de entgegen.

Hier finden Sie das Programm der Existenzgründerbörse 2011: http://www.eia-akademie.de/downloads/seminare/Existenzgruenderboerse_2011.pdf

Hier geht es zum Anmeldeformular: http://www.eia-akademie.de/downloads/seminare/Anmeldung_Existenzgruenderboerse_Immobilientag_2011.pdf 

Die nächsten Kurse Grundstudium Immobilienmakler starten an der EIA

– am 26.08.2011 in Saarbrücken

– am 16. September 2011 in Köln

– am 14.10.2011 in Dresden.

 

 

 

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Wie laut wird bei der Frauen-Fußball-WM gejubelt?

Wird der Torjubel bei der gerade begonnenen Fußball WM in Deutschland genauso laut ausfallen wie bei der EM des letzten Jahres? Wie laut dürfen Fußball-Fans draußen sein? Was dürfen Mieter und Eigentümer? Wann ist Schluss mit dem Torjubel? Viele Mieter und Eigentümer haben sich vom Fußballfieber anstecken lassen. Dem fangerechten Fußballgenuss werden allerdings von den Gerichten Grenzen gesetzt. Andererseits fallen einige Urteile auch fußballfreundlich aus.

Hierzu zählen beispielsweise Fälle, in denen Hauseigentümer in der Nähe eines Fußballstadions wohnen und sich vom Fußballlärm gestört fühlen. Sie müssen den Lärm der Fußballspiele in Kauf nehmen. Das Landgericht Aachen hat die Klage eines Anwohners gegen den Verein Alemannia Aachen auf Schadenersatz abgewiesen, da die Lärmschutzgrenzwerte nur bei Torjubel punktuell überschritten werden (LG Aachen, Az. 9 O 533/05). Dies gilt auch, wenn ein Verein beim Einzug in eine Wohnung oder ein Haus noch in einer unteren Klassen spielt – und zunächst nur wenig Lärm durch geringe Zuschauerzahlen zu befürchten ist – der Verein jedoch in den Folgejahren aufsteigt. „Der Bewohner muss damit rechnen, dass der Verein erfolgreich spielt und gegebenenfalls aufsteigt. Ist er Eigentümer des Hauses oder der Wohnung, hat er keinen Anspruch auf Schadensersatz“, sagt Schick.

Geschützt werden Eigentümer und Mieter hingegen vor Lärm, wenn Nachbarn im Garten oder auf dem Balkon den Sieg ihrer Mannschaft feiern wollen. „In Wohngebieten darf ab 22 Uhr keine Lärmbelästigung von der Feier im Garten oder auf dem Balkon mehr ausgehen. Als Maßstab für die Belästigung gilt, dass der Betroffene auch bei geschlossenem Fenster nicht schlafen kann“, verweist Schick auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf (OLG Düsseldorf, Az. 5 Ss Owi 475/89I). „Eine Lösung wäre, die Nachbarn mitfeiern zu lassen. Anderenfalls sollte die Feier nach innen verlagert werden“. Eine Feier im Innern hat einen weiteren Vorteil, wie ein Urteil des Amtsgerichts Koblenz zeigt. Ein alkoholisierter Fußballfan hatte auf dem Balkon ein Spiel im Fernsehen gesehen und war beim Torjubel abgestürzt. In diesem Fall musste die private Unfallversicherung des Geschädigten keine Leistungen zahlen (AG Koblenz, Az. 15 C 3047/08).

Lärm verursachen nicht nur jubelnde Erwachsene, sondern häufig auch Kinder, die auf Spiel- oder Bolzplätze in ihrer Freizeit Fußball spielen. Gegen den Fußballlärm auf den Spielplätzen können angrenzende Mieter in der Regel nicht vorgehen. Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Braunschweig ist vor allem bei Kindern bis zwölf Jahren auch auf Spielplätzen in reinen Wohngebieten lautstarkes Spielen erlaubt (Az. 9 A 9014/91).

„Wenn Kinder in der Wohnungsnähe keinen Spielplatz haben und direkt vor dem Haus spielen, kommt es auf den Einzelfall an“, sagt Rechtsanwalt Ulrich Joerss aus Berlin. „In einem Urteil des Landgerichts München wurde Kindern beispielsweise zugestanden, auf dem Garagenhof zu spielen.“ Die Nachbarn mussten den Lärm ertragen (LG München, Az. 1 T 14129/88). Im Gegensatz dazu hat das Amtsgerichts Frankfurt in einem Urteil lärmende, Fußball spielende Kinder auf einer Grünfläche zwischen zwei Wohnblöcken als ein Grund für Mietminderung akzeptiert. Der Mieter durfte die Miete um fünf Prozent reduzieren (AG Frankfurt, Az. 33 C 1726704-13).

Neben dem Lärm sind Grillgeruch und Grillrauch ein häufiger Grund für Streit zwischen Nachbarn. „Grillt ein Nachbar gelegentlich, beispielsweise parallel zu Fußballspielen, muss der betroffene Nachbar dies ertragen. Gartenbesitzer können dem Nachbarn selbst häufiges Grillen nicht untersagen, solange eine Rauchentwicklung vermieden wird und die Beeinträchtigung damit erträglich ist“, weiß Joerss. Das Landgericht München hatte in einem Fall entschieden, dass selbst 16 Grillabende in vier Monaten nicht zu beanstanden sind (LG München I, Az. 15 S 22735/03). Allerdings urteilen die Gerichte hier unterschiedlich. Nach Auffassung des Landgerichts Stuttgart seien beispielsweise dreimal zwei Stunden Grillen im Jahr ausreichend (Az. 10 T 359/96). Es empfiehlt sich daher, eine Belästigung des Nachbarn möglichst zu vermeiden und ihn rechtzeitig auf das Fußball- beziehungsweise Grillfest hinzuweisen.

Fußballbegeisterung kann auch zu ästhetischen Belästigungen führen – beispielsweise wenn ein Nachbar sein Grundstück mit 11 Fußball-Gartenzwergen schmückt. Das Amtsgericht Grünstadt hat entschieden, dass jeder unabhängig von ästhetischen Bedenken grundsätzlich so viele Gartenzwerge in seinem Garten aufstellen darf, wie er möchte. Ausnahmen bilden jedoch anstößige oder obszöne Gartenzwerge (AG Grünstadt, Az. 2a C 334/9). Das heißt: Fußballspielende Zwerge sind erlaubt, nackt sein dürfen sie nicht.

Quelle: Pressemitteilung Immobilienverband IVD – http://www.ivd.net

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Keine Stabilisierung in Sicht – Immobilienpreise USA minus 4,2 %

Die Preise für amerikanische Immobilien stabilisieren sich nicht. Ein Aufwärtstrend kann nicht festgestellt werden. Stattdessen gehen die Durchschnittspreise für Wohnimmobilien weiter zurück. Das zeigt der von der Rating-Agentur Standard & Poors ermittelte Case Shiller Preisindex für Wohnimmobilien in den USA.

Neues Tief beim Index

Der S&P/Case-Shiller U.S. National Home Price Index hat mit 138,16 Punkten ein neues Tief bei den Immobilienpreisen in den USA markiert. Das letzte Tief stammte aus dem April 2009 und betrug 139,26 Punkte.

1. Quartal 2011 mit Preisrückgang von 4,2 %

Die Preise, die im März 2011 ermittelt wurden und in den Case-Shiller Index eingehen, zeigen einen Preisrückgang von 4,2 % im 1. Quartal 2011. Im 4. Quartal betrug der Preisrückgang 3,6 %. Die durchschnittlichen Preise für Wohnimmobilien in den USA haben damit wieder das Niveau von 2002 erreicht. Im Vorjahresvergleich betrug der Rückgang sogar insgesamt 5,1 %. 12 der im Case-Shiller Index zusammengefassten Regionen haben ebenfalls ein neues Tief markiert.

Einzelmärkte überwiegend negativ

Die Metropolregion Minneapolis hat mit einem Rückgang der Preise für Wohnimmobilien von 10 % (Vorjahresvergleich) den deutlichsten Rückgang verzeichnet. Auch Chicago und Portland mit je minus 7,6 % und Seattle mit minus 7,5 % weisen eine deutlich negative Tendenz beid er Preisentwicklung aus. Miami mit minus 6,1 % ist von der insgesamt negativen Entwicklung ebenfalls nicht verschont geblieben. Für New Qork City weist der Index einen Rückgang der Preise von 3,4 % aus. Die einzige Stadt, die sowohl im Vergleich der beiden letzten Quartale als auch im Vorjahresvergleich eine positive Entwicklung ausweisen kann, ist Washington D.C.

Double-Dip

Die Preisentwicklung wird von den Autoren des Case-Shiller Index als sog. Double-Dip bezeichnet. Die Spirale der negativen Preisentwicklung setze sich weiter fort. Eine Entwarnung könne noch nicht gegeben, wird der Vorsitzendes des Kommittees zitiert.

Der Bericht über den Case-Shiller Index kann unter folgendem link eingesehen werden:

 http://www.standardandpoors.com/servlet/BlobServer?blobheadername3=MDT-Type&blobcol=urldocumentfile&blobtable=SPComSecureDocument&blobheadervalue2=inline%3B+filename%3Ddownload.pdf&blobheadername2=Content-Disposition&blobheadervalue1=application%2Fpdf&blobkey=id&blobheadername1=content-type&blobwhere=1245305612764&blobheadervalue3=abinary%3B+charset%3DUTF-8&blobnocache=true

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Umfrage zum Businessplan läuft noch – jetzt teilnehmen

Der Businessplan – das unbekannte Wesen. Tief im Herzen vieler Immobilienunternehmer/Innen ist der Businessplan ein ungeliebtes „Etwas“. Haben Sie bei der Gründung Ihres Immobilienbüros einen Businessplan erstellt? Sind Sie ohne Businessplan ausgekommen? Die Empfehlungen sind Vielfältig: Businessplan – unbedingt, ist eine genauso oft gehörte Empfehlung wie der Rat von Querdenkern, dass ein Plan in dem Moment veraltet ist, in dem er fertig gestellt ist.

Wie haben Sie es bei der Gründung gehalten? Businessplan erstellt oder nicht erstellt? –  Die Ergebnisse der Umfrage werden hier in Kürze veröffentlicht.

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Eingeordnet unter Existenzgründung Immobilienmakler

Inflation in Europa bei 2,7 % – Anteil Miete aktuell rückläufig

Die Inflationsrate in Europa betrug zuletzt 2,7 %. Das meldet das Europäische Statistikamt Eurostat. Im April 2011 lag diese noch bei 2,8 %. Die Inflationsrate betrug in Deutschland im Mai 2011 insgesamt 2,4 %.

Die Hauptkomponenten mit den höchsten jährlichen Raten im Mai 2011 waren Verkehr (5,3%), Wohnung (4,7%) sowie Alkohol und Tabak (3,3%). Die Hauptkomponenten mit den niedrigsten jährlichen Raten waren Nachrichtenübermittlung (-1,0%), Freizeit und Kultur (0,0%) sowie Hausrat (1,0%).

Anteil Mieten europaweit rückläufig

Die Mieten sind das Schwergewicht im europäischen Inflationsindex. Mit 15,8 % gehen diese am stärksten in den Index ein (gefolgt von Verkehr und Nahrungsmitteln).  Bei den Teilindizes hatten die Mieten (-0,08) eine senkende Wirkung auf die gesamte Inflationsrate. Europaweit sind die Mieten folglich etwas zurückgegangen. Nach einem Wert von 5,1 (März 2011) und 5,0 (April 2011), betrug der Wert im Mai 2011 noch 4,7, wodurch die den Gesamtindex senkende Wirkung zum Ausdruck kommt.

Quelle: www.eurostat.eu

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