Monatsarchiv: Juli 2011

Tipp – unbedingt prüfen: Zertifizierung für Immobilienmakler

Die Zertifizierung von Immobilienmaklern ist ein wichtiges Qualitätssiegel gegenüber Verbrauchern. Die DIAZert ist die erste und bislang einzige akkreditierte Institution in Deutschland, die Immobilienmakler nach der Norm DIN EN 15733 zertifizieren kann. Die Zertifizierung nach der DIN-Norm stellt hohe Anforderungen an die Makler. Neben einer fachlichen Mindestqualifikation werden auch eine regelmäßige Weiterbildung und die Überprüfung durch die Zertifizierungsstelle verlangt.

Die nächsten Prüfungen zur Zertifizierung nach DIN EN 15733 führt DIAZert im Herbst 2011 durch. Die DIN EN 15733 ist ein wichtiges Zeichen für die Qualität der Maklerleistung. Aus Sicht des Kunden bedeutet die Zertifizierung überdies ein höheres Maß an Sicherheit. Der Kunde weiß, welche Informationspflichten der Makler hat. Zudem kann er sich darauf verlassen, dass die in der Norm festgelegten Verhaltensregeln auch eingehalten werden. 

Zur Prüfung zugelassen werden Makler, die einen entsprechenden Bildungsabschluss – beispielsweise Immobilienfachwirt (IHK) – vorweisen können. Zusätzlich müssen sie in den vergangenen vier Jahren mindestens drei Jahre lang eine immobilienbezogene Tätigkeit ausgeübt haben. Hiervon müssen mindestens zwei Jahre auf die Immobilienvermittlung entfallen. Wenn ein Makler eine Ausbildung aus immobiliennahen Bereichen wie Architektur-, Bau-, Vermessungs- oder Liegenschaftswesen vorweisen kann, wird der praktischen Tätigkeit ein Jahr gutgeschrieben. Gleiches gilt beispielsweise für Ausbildungen in der Kredit- und Versicherungswirtschaft oder sonstigen kaufmännischen Ausbildungen, die einen Bezug zur Immobilie aufweisen. Personen ohne immobilienspezifische Aus- oder Weiterbildung können ihre fachliche Qualifikation in einem individuellen Zulassungsverfahren nachweisen. Die Mindestzeiten für die praktische Maklertätigkeit gelten auch für sie. Sind die Zugangsvoraussetzungen erfüllt, müssen weder Kurse noch Lehrgänge besucht werden, um die Prüfung anzutreten.

Die Prüfung umfasst einen schriftlichen Teil mit zu bearbeitenden Aufgaben. Zusätzlich müsse eine Fallstudie gelöst werden. Die Prüfung und das entsprechende Zertifikat unterscheiden sich je nach Spezialisierung des Maklers auf Wohn-, Gewerbe- und Anlageimmobilienvermittlung. Die Zertifizierung sei zeitlich auf drei Jahre befristet und nicht unternehmens-, sondern personengebunden.

Zum Hintergrund des Programms: Das Ansehen des Maklers in der Öffentlichkeit wird durch die Zertifizierung sicher steigen. Immerhin ist die Basis der Zertifizierung eine DIN, die unabhängig erstellt ist und eine neutrale Grundlage für die Arbeit des Immobilienmaklers und das Verhältnis zum Kunden darstellt.

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Tipps: Makleraufträge akquirieren

Die Praxis-Tipps zur Akquisition von neuen Aufträgen und zur Positionierung des eigenen Unternehmens am Immobilienmarkt sind eine wertvolle Hilfe für bestehende Immobilienmakler. Sie finden viele Anregungen in dem Buch „Existenzgründung für Immobilienmakler“. Das zeigen auch die Rückmeldungen, Leserkommentare und Rezensionen des Buches, die abgegeben werden. Auf Amazon.de sind einige dieser Rezension nachzulesen. Die wichtige Unterzeile des Buchtitels gewinnt damit weiterhin an Bedeutung: „Ein umfassender Praxisratgeber für Ihre Existenzgründung und die Zeit danach“.

Tipps zur Akquisition

Demnach muss das Netzwerk über ganz viele verschiedene Kanäle bespielt werden:

– persönlicher Brief an frühere Kunden
– Gesprächstermine mit den Multiplikatoren vor Ort (Notar, Steuerberater, Handwerker, Bauamt usw.)
– gerade auf dem Land den Flurfunk in Gang setzen (suche Immobilie etc.)
– wenn partout keine Immobilien zu finden sind, dann müssen welche gebacken werden – wir haben auf einer Veranstaltung vor kurzem zusammen mit einer Baufirma die Projektierung eines Zweifamilienhauses auf einem Baugrundstück durchexerziert. Die Hausbaufirma kann die Beplanung des Grundstücke, die Visualisierung etc. vornehmen. Der Immobilienmakler musst das Grundstück beschaffen:
– Also : Bauamt, Landwirte, Trenngrundstücke ausfindig machen usw.
– Pressearbeit – Ihre Maklerin vor Ort ist mehr als Maklerin – Beraterin usw.
– Veranstaltung für Immobilieneigentümer – profitieren Sie von meinem Wissen – Vortrag, Präsentation, Grundbuch-Wissen usw.
– Suchprofile in den Immobilien-Datenbanken anlegen, bei Xing etc.
– Unternehmens-Darstellung erneuern und verteilen
– Google-Anzeigen
– Makler-Netzwerk suchen und anschließen

In Deutschland machen die Immobilienmakler etwa 6% ihres Umsatzes mit Baugrundstücken (Ergebnis aus dem IVD-Betriebsvergleich). Da steckt ein großes Potential. Auch die Zusammenarbeit mit Hausbaufirmen kann interessant sein. Wenn es in Ihrer Gegend keine Repräsentanz eines größeren Unternhemens gibt, dann verhandeln Sie über eine solche Repräsentanz.

Das Buch „Existenzgründung für Immobilienmakler mit vielen weiteren Tipps kann bestellt werden unter: www.ratgeber-immobilienmakler.de

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Jetzt anmelden: Existenzgründerbörse Immobilienmakler am 19./20.08.2011

Sind Sie schon angemeldet? Die Existenzgründerbörse für alle Immobilienmakler, Existenzgründer, angehenden Immobilienmakler, Experten in Sachen Existenzgründung und alle Interessenten für einen Erfahrungsaustausch findet im Jahr 2011 wieder statt.

19. und 20. August 2011 – Existenzgründerbörse an der EIA

Saabrücken ist der Treffpunkt für die Existenzgründerbörse. In den Räumen der Europäischen Immobilien Akademie wird diese am 19. und 20. August 2011 stattfinden. Im Mittelpunkt stehen der Erfahrungsaustausch und die praktischen Tipps von Experten für angehende Immobilienmakler und die, die den Schritt in die Existenzgründung vor kurzer Zeit gewagt haben.

Gründung, Businessplan, Franchise Ja oder Nein

Der Businessplan steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der Existenzgründerbörse. Praktische Beispiele von Gründern und eine Anleitung zur Erstellung des eigenen Businessplans Schritt-für-Schritt sind u.a. Themen der Vorträge auf der Existenzgründerbörse.

In Diskussionsrunden wird offen über Erfolge, Auswege und Schwierigkeiten in der Gründungsphase, der Akquisition von Aufträgen, dem Auftritt am Markt, dem Verhalten im Kundengespräch und der Entwicklung neuer Ideen für Immobilienmakler gesprochen. Wer sich in die Diskussionsrunden auf der Existenzgründerbörse einbringen will, kann sich jetzt per E-Mail an die EIA (info@eia-akademie.de) bewerben.

Qualifikation für den Beruf Immobilienmakler

Das Committment zum Beruf des Immobilienmaklers ist ein wichtiger Punkt. Fortbildung, Fachwissen, Kreativität, Seriosität im Auftritt, Pflege des Netzwerks und Orientierung an den ethischen Berufsregeln in der Immobilienwirtschaft sind Kennzeichen erfolgreicher Immobililienfirmen. Die EIA trägt mit den Qualifizierungslehrgängen für Immobilienmakler und -verwalter und neu mit dem Online-Lehrgang „Existenzgründung für Immobilienmakler“ zu diesem Erfolg der Unternehmen bei.

Plattform von Praktikern für Praktiker

Mit der Existenzgründerbörse hat die EIA eine Plattform geschaffen, auf der sich die ehemaligen Studenten an der EIA, zukünftige Studenten, Existenzgründer und Praktiker treffen, um die Themen des Berufsalltags miteinander zu diskutieren. Das Leitmotiv der EIA kommt auf dieser Plattform ideal zum Ausdruck: „Von Praktikern für Pratiker“.

Anmeldungen nimmt die EIA über die Webseite www.eia-akademie.de oder per E-Mail unter info@eia-akademie.de entgegen.

Hier finden Sie das Programm der Existenzgründerbörse 2011: http://www.eia-akademie.de/downloads/seminare/Existenzgruenderboerse_2011.pdf

Hier geht es zum Anmeldeformular: http://www.eia-akademie.de/downloads/seminare/Anmeldung_Existenzgruenderboerse_Immobilientag_2011.pdf 

Die nächsten Kurse Grundstudium Immobilienmakler starten an der EIA

– am 26.08.2011 in Saarbrücken

– am 16. September 2011 in Köln

– am 14.10.2011 in Dresden.

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Frischer Wind im Immobilienbüro

Sie wollen mal wieder frischen Wind in Ihr Immobilienbüro bringen? Das ist eine gute Idee. Warten Sie nicht damit. Wenn einmal der Gedanke gefasst ist, dann sollten Sie diesen auch zügig umsetzen. Einige Tipps, wie Sie das eigene Immobilienbüro auffrischen können. Ist es Zeit, mal wieder über eine Veränderung nachzudenken? Hier sind einige Anregungen.

  • Räumen Sie Ihre Internet-Seite auf – es finden sich bestimmt nicht mehr funktionierende links, Inhalte, die erneutert werden können usw.
  • Überprüfen Sie alle Immobilienangebote, die aktuell in Bearbeitung sind – Ist das „Pricing“ angemessen usw.?
  • Woher kommen neue Kunden? Reicht das bisherige Empfehlungsmarketing? Woher kann neues Geschäft generiert werden?
  • Wie steht es um den eigenen Business-Plan? Kann das Geschäftsfeld erweitert werden? Das Frühjahr ist der richtige Zeitpunkt, sich damit zu befassen
  • Die Adress-Daten gehören auf den Prüfstand – Aktuell? Aktiv? Weiter behalten? Neue Kontakte einpflegen
  • Checklisten benutzen – wenn keine vorhanden sind: neue Checklisten erstellen, um Büroabläufe zu schematisieren
  • Fortbildung – Studien, Marktdaten usw. beschaffen und für das eigene Geschäft nutzen – vielleicht müsste auch mal wieder ein Seminer besucht werden

Zum Thema Businessplan finden Sie in dem neuen Buch „Businessplan für Immobilienmakler – Schritt für Schritt zum eigenen Businessplan“ eine Anleitung, wie Sie einen Businessplan erstellen. Das Buch kann bestellt werden unter: http://www.businessplan-immobilienmakler.de

Quelle. Idee nach http://www.realtor-magazine.com

 

 

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Praxis-Tipp: Immobilien-Fachwirt machen und parallel an der Uni einschreiben

Sie planen den Besuch eines Lehrgangs zum Immobilienfachwirt oder wollen an der DIA einen anderen Studiengang belegen? Dann sollten Sie sich gleichzeit an der Steinbeis-Hochschule einschreiben. Diese Möglichkeit der praktischen Ausbildung in einem Lehrgang und der Immatrikulation an der Universität eröffnet die Deutsche Immobilien Akademie DIA zusammen mit dem Center for Real Estate Studies (CRES). Am Ende steht der Abschluss des Bachelor of Arts.

Parallel an der Uni einschreiben

Studierende der DIA können sich parallel zum Studienprogramm in Freiburg an der Steinbeis-Hochschule Berlin immatrikulieren. Durch diese zeitgleiche Einschreibung ist es möglich, Leistungsnachweise bereits in der aktiven Phase der DIA-Studiengänge sowohl für die DIA (sowie ggf. IHK Freiburg) als auch für die Steinbeis-Hochschule Berlin anzurechnen. Der Bachelorstudiengang (B.A.) wird mit einer Regelstudienzeit von 36 Monaten (180 ECTSPunkte) angeboten. Je nach Fortschritt Ihres Studiums kann die Regelstudienzeit auf 24 Monate verkürzt werden.

Präsenzphasen ausdehnen

Über das Präsenzprogramm der DIA hinaus, sind zwei Präsenzphasen von jeweils 5 Tagen in Berlin und Freiburg zu besuchen. In den Veranstaltungen werden Fächer des betriebswirtschaftlichen Kernstudiums vertiefend behandelt. Ergänzend zum DIA-Studium erhalten die Studierenden Lehrmaterialien des CRES-Instituts. Diese so genannten TDRs (Transfer-Dokumentation-Reports) stellen eine intelligente Kombination von Wissensaneignung, Übung, Reflektion und Anwendung dar. Im Mittelpunkt steht konsequenterweise der praktische Transfer von Wissen in die Praxis. Inhaltlich behandeln die 9 TDRs Fächer aus dem BWL-Kernstudium und werden jeweils mit einer Wissens-Analyse abgeschlossen (abgabepflichtiger Leistungsnachweis).

Bachelor of Arts erwerben

Ferner ist für die Erlangung des akademischen Grads Bachelor of Arts eine Projektarbeit zu bearbeiten, welche aus einer Projektstudienarbeit, einer Studienarbeit und der Bachelor-Thesis besteht. Bei der Bachelor-Thesis sind neben der akademisch formalen und inhaltlichen Aufbereitung des Themas vor allem auch die Unternehmensrelevanz und Praxisorientierung des Lösungsansatzes wesentliche Bewertungselemente.

Weitere Informationen:

https://www.dia-vwa.de/de/475/Bachelor+parallel.html

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Für wen lohnt sich welche Immobilie?

Wohneigentum ist in Deutschland so erschwinglich wie selten zuvor. Stabile Einkommen, niedrige Zinsen und moderate Preise sind gute Voraussetzungen, um den Traum von der eigenen Immobilie für immer mehr Menschen Realität werden zu lassen. Für die unterschiedlichen Immobilien sprechen unterschiedliche Gründe. Informieren Sie sich hier, welche Gründe für den Kauf einer Immobilie sprechen.

Nach Auffassung des Immobilienverbands IVD gibt es für den Immobilienkauf eine ganze Reihe von Gründen. „Wohnimmobilien in guten Lagen sind äußerst wertstabil“, sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident und Sprecher des IVD. „Oftmals erfahren die Objekte im Laufe der Jahre auch deutliche Wertsteigerungen. Wer sein Vermögen sicher anlegen möchte, sollte daher überlegen, ob er sich nicht jetzt nach einer geeigneten Immobilie umsehen sollte.“ Am Anfang stehe dabei die Frage, ob das Haus oder die Wohnung selbst genutzt oder vermietet werden solle.

Individuelle Lösung bei Selbstnutzung
„Bei einer selbst genutzten Wohnung ist klar, dass die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche im Vordergrund stehen“, sagt Schick. Der Weg zur Arbeit, Ausstattung und Einkaufsmöglichkeiten seien entscheidende Kriterien bei der Kaufentscheidung. „Potenzielle Selbstnutzer sollten allerdings berücksichtigen, dass sie ihre Wohnung im Falle eines berufsbedingten Umzugs eventuell vermieten müssen.“ Da die Mobilitätsanforderungen am Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen seien, habe das Kriterium der Vermietbarkeit deutlich an Gewicht gewonnen. Entscheidend für die Vermietbarkeit sind Lage, Zuschnitt und Ausstattung. Eine Wohnung sollte in der Regel gut erreichbar sein, sowohl mit dem Auto als auch mit dem öffentlichen Nahverkehr.

Kapitalanlagewohnung für Vermögensaufbau
Für Menschen, die bereits ihre Traumwohnung gefunden haben und die etwas für ihren Vermögensaufbau beziehungsweise für ihre Altersvorsorge tun wollen, empfiehlt sich momentan der Kauf einer Kapitalanlagewohnung. Denn im Vergleich zu anderen Kapitalanlagen wie beispielsweise Staatsanleihen bieten Wohnimmobilien eine deutlich attraktivere Rendite. „Durchschnittlich liegt die Renditeerwartung hier bei 4,5 bis sechs Prozent“, erklärt Schick. Zum Vergleich: Die Rendite einer zehnjährigen Bundesanleihe liegt derzeit bei knapp 2,4 Prozent. Festgeldkonten bieten momentan einen Zinssatz von wenig mehr als einem Prozent.

„Im Gegensatz zu den Eigentümern von Barvermögen können Anleger, die sich jetzt eine Wohnung kaufen, von den niedrigen Zinsen sogar profitieren“, sagt Schick. „Denn die Kosten für die Darlehen werden derzeit oftmals durch die Wertsteigerungen nicht nur kompensiert, sondern überkompensiert.“ Zudem kann eine Wohnung im Alter auch selbst bezogen werden. „Die Mietfreiheit im Alter ist eine entscheidende Kostenersparnis, insbesondere vor dem Hintergrund niedriger staatlicher Renten“, so Schick weiter. „Wer im Alter keine Miete zahlen muss, hat in der Regel deutlich mehr Geld zur freien Verfügung.“ Im Schnitt verbessert eine selbst genutzte Wohnung die Netto-Einkommenssituation für Senioren um etwa 30 Prozent.

Zinshäuser bringen stabile Erträge
Freiberufler oder selbständige Unternehmer, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, sollten für ihre Altersversorge den Erwerb eines so genannten Zinshauses erwägen. „Ein Haus mit mehreren Wohnungen liefert stabile Mieterträge“, sagt Schick. „An Standorten mit hoher Wohnungsnachfrage ist ein Mehrfamilienhaus daher eine sichere Einnahmequelle. Zieht ein Mieter aus, eröffnet das weitere Potenziale. Denn mögliche Modernisierungskosten amortisieren sich in der Regel über höhere Mieteinnahmen.“

Wer jetzt ein Zinshaus erwirbt, kann laut IVD oft auch höhere Erträge erwirtschaften als in früheren Jahren. „Angesichts des historischen Zinstiefs sind Investitionen in Mehrfamilienhäuser derzeit besonders attraktiv“, sagt Schick. „Bei Zinsen von unter 4,5 Prozent für zehnjährige Darlehen und einem Kreditanteil von bis zu 70 Prozent liegt die Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital häufig über der eigentlichen Mietrendite.“ Der so genannte Leverage-Effekt werde aber oft nicht berücksichtigt. „Viele Anleger betrachten bei der Berechnung ihrer Investitionschancen nur die Relation des Mietertrages zum Kaufpreis und übersehen, dass ihr persönlicher Ertrag sich durch die Differenz zwischen Bankzins und Mietzins erhöhen kann.“

Auf der anderen Seite sollten aber auch die Bewirtschaftungskosten in eine erste Investitionsberechnung mit einbezogen werden. „Die laufenden Kosten für Bewirtschaftung und Instandsetzung sind bei Mehrfamilienhäusern und Kapitalanlagewohnungen mit etwa 20 Prozent anzusetzen“, sagt Schick. Wichtig ist zudem, den technischen Zustand des ins Auge gefassten Objektes möglichst genau zu prüfen.

Nicht ohne Beratung kaufen
Damit es nach dem Kauf keine bösen Überraschungen gibt, sollte vor dem Erwerb einer jeden Immobilie immer ein qualifizierter Immobilienberater hinzugezogen werden. „Ein Immobilienberater oder Makler kann die jeweils passende Immobilie mit der gewünschten Rendite und der erwarteten Lage vermitteln“, sagt Schick. „Einem qualifizierten Makler kann zudem die gesamte Abwicklung des Immobilienkaufs übertragen werden.“ Ein wichtiger Qualitätsnachweis sei dabei die Mitgliedschaft in einem Berufsverband wie dem Immobilienverband IVD. „Der Kaufinteressent sollte keine Scheu haben, einen Makler nach seiner Aus- und Weiterbildung zu fragen. Seriöse Makler geben darüber bereitwillig Auskunft.“ Der IVD beispielsweise verpflichte seine Mitglieder, regelmäßig Schulungen und Seminare zu besuchen. Jedes Verbandsmitglied muss eine umfassende Aufnahmeprüfung bestehen, in der das notwendige immobilienwirtschaftliche Wissen überprüft wird. IVD-Mitglieder müssen zudem den Nachweis über den Abschluss einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung erbringen.

Quelle: Pressemitteilung Immobilienverband IVD http://www.ivd.net

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Tipp: Studienbeginn Immobilien-Master oder Bachelor jederzeit

Das ist ungewöhnlich. Sie wollen sich qualifizieren, Fachwissenv ertiefen, noch einmal studieren? Das Center for Real Estate Studies macht es möglich. Es ist soweit: Einschreibungsbeginn für den Master of Arts in Real Estate

Das Center for Real Estate Studies (CRES) bietet nun nach dem erfolgreichen Start der Bachelor-Ausbildung am Standort der DIA auch den Hochschulabschluss Master of Arts in Real Estate (M.A.) an. Das berufbegleitend angebotene Studium ist auf die Regelstudienzeit von 24 Monaten ausgelegt, kann aber auch – bei starker beruflicher Inanspruchnahme – zeitlich gestreckt werden.

Innovativ ist der Ansatz, Finanz- und Immobilienmärkte in den Fokus des Studiengangs zu stellen. Die Studienleiter Prof. Dr. Michael Lister und Prof. Dr. Heinz Rehkugler sind sowohl inhaltlich, als auch bei der Auswahl der Referenten keine Kompromisse eingegangen. Sie können viel erwarten!

Das Studium richtet sich an alle Praktiker aus der Immobilienwirtschaft, die einen Bachelor- oder Master-Abschluss erwerben wollen. Der Clou daran ist, dass die Einschreibung in das Studium jederzeit erfolgen kann. Studenten sind nicht an einen Semesterbeginn gebunden. Stattdessen kann jeder Student in das laufende Studium einsteigen. Möglich wird dies durch das rollierende System an Studienbausteinen. Diese Studienbestandteile müssen alle durchlaufen werden. Aber eben nicht ab Modul 1 der Reihe nach. Es ist auch möglich, bei Modul 5 o.a. einzusteigen, weil die Module in sich abgeschlossen sind.

Dieses einmalige Konzept ist auf Praktiker aus der Immobilienwirtschaft zugeschnitten. Schreiben Sie sich also in das Studium ein. Am besten noch heute!

Auf der DIA-Homepage gibt es eine eigene Rubrik für das Steinbeis-Institut CRES:
http://www.steinbeis-cres.de

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