Tagesarchiv: 7. Juli 2011

Mieten springen in den USA an

Die Miete für ein Studio (Ein-Zimmer-Apartment) in den großen Städten der USA ist in den vergangenen drei Monaten deutlich angezogen. Von Anfang April bis Anfang Juni stieg die durchschnittliche Miete für ein Studio von 766,- US$ auf 833,- US$. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Miete um  14,3 %. Auch bei den großen Wohnungen mit 5 Schlafzimmern ist ein deutlicher Mietenanstieg erkennbar. Durchschnittlich kostet eine 5-Schlafzimmer-Mietwohnung aktuell etwas über 2.700,- US$. Im Jahresvergleich ist das ein Anstieg um 12,1 %. Die Preise sind die Angebotspreise, die in der Suchmaschine http://www.hotpads.com eingestellt sind. Daher können diese Aussage nur als Trend gelten. Der Trend zeigt jedoch auf einen deutlichen Anstieg der Mieten. Ausgewertet werden dort ca. 500.000 Mietangebote.

Hier ist der Bericht:

http://hotpads.com/pages/housing-report-2011-04.htm

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Nur wer plant hat Erfolg – Businessplan für Gründer unerlässlich

Der zu kurze Planungshorizont (36 %) und unzureichende Controlling-Kenntnisse (32 %) gehören zu den wichtigsten Gründen, warum ein neu gegründetes Unternehmen schweitert. Das sind zwei der Ergebnisse der Untersuchung des ZEW über das Scheitern von Unternehmensgründungen (Marktaustrittsmonitor des ZEW, 2010).

Planung, Controlling = Businessplan

Im Umkehrschluss lässt sich also festhalten, dass ein genügend langer Planungshorizont und der Einsatz von Controllinginstrumenten für einen Gründer wichtige Erfolgsfaktoren in der Startphase sind, die über das Wohl und Wehe einer Gründung entscheiden können.

Referenzwerte, Kennzahlen und betriebswirtschaftliche Daten realistisch einschätzen

Die Aufstellung eines Businessplans und der Einsatz von Referenzwerten und Kennzahlen sind demnach für Existenzgründer als Immobilienmakler sehr wichtige Faktoren in der Planung und Etablierung ihres Unternehmens. in dem Buch „Businessplan für Immobilienmakler – Schritt-für-Schritt“ werden die Erstellung und die Nutzung des Businessplans umfassend erläutert.

Aus der Untersuchung des ZEW unterstützen zwei weitere Zitate diese These:

Ins Auge stächen immer wieder gänzlich unprofessionelles Spontanverhalten und ein eklatanter Mangel an „wirtschaftlicher Lebenserfahrunggekennzeichnet, zum Beispiel bei der Fähigkeit, unvermeidlich anfallende Kosten einigermaßen realistisch einzuschätzen.“

Ferner werden vor allem strategische Gründe für das Scheitern ermittelt:

„Die „Bedeutungsrangliste“ enthält in der oberen Hälfte hauptsächlich Hinweise auf falsche strategische Entscheidungen. Am häufigsten werden aus dieser Kategorie eine zu starke Kundenbindung, ein zu kurzer Planungshorizont, ein zu starker Zielgruppenfokus, Fehlinvestitionen, eine zu riskante Wachstumsstrategie und die Kalkulation von nicht kostendeckenden Preisen genannt. Neben diesen strategischen Fehlentscheidungen werden auch unzureichende Kenntnisse hinsichtlich des Controllings von vielen Unternehmen als Schließungsursache gesehen.“

 

Das ZEW empfihlt daher in der Untersuchung eine andere Herangehensweise beid er Finanzierung von Existenzgründungen.

„1. Finanziert werden sollte der tatsächlich notwendige Anfangsfinanzierungsbedarf und nicht ein Betrag, der zu den vorhandenen Sicherheiten passt. Eine Alternative, die auch den Bedürfnissen der Kreditgeber nach einer besseren Einschätzung der Chancen Rechnung tragen würde, liegt darin, anstelle eines großen Kredits mehrere Kredittranchen zu gewähren, deren nächste Stufe immer nach Erreichen bestimmter vor ab definierter Meilensteine beginnt. Sollte allerdings keine Vereinbarung über eine hinreichend große Anfangsfinanzierung zustande kommen, dann wäre es besser, gar keinen Kredit zu gewähren, um eine Vermögensvernichtung zu vermeiden.

2. Die Höhe des gewährten Kredites an Start-ups oder junge Unternehmen sollte nicht vornehmlich sicherheitsorientiert, sondern eher chancenorientiert bestimmt werden. Ein solcher Ansatz der Kreditvergabe hätte eine erheblich veränderte Kreditprüfungsstrategie der Banken zur Folge. Hier wären eher inhaltlich kompetente Branchenkenner gefragt als Kreditsachbearbeiter.“

Leider ist es so, dass viele Banken diese Empfehlungen nicht befolgen. Die genaue und gründliche Erarbeitung eines Businessplans ist daher für Immobilienmakler unerlässlich, wenn sie im bankgespräch bestehen wollen.

Das Buch „Businessplan für Immobilienmakler“ kann zum preis von 36,80 € bestellt werden unter www.businessplan-immobilienmakler.de. Das Buch ist ein Arbeitsbuch im DIN A4-Format mit vielen Checklisten und Tabellen zum Ausfüllen und zur Unterstützung der Arbeit am eigenen Businessplan für Immobilienmakler.

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