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Jahrbuch Immobilien International neu erschienen

Jahrbuch Immobilien International

Jahrbuch Immobilien International

Die Immobilie gehört wieder zu den besten Assetklassen

Die bekannte Reihe der Jahrbücher Immobilien findet mit der 9. Auflage als „Jahrbuch Immobilien International“ seine Fortsetzung. 20 Beiträge rund um Immobilienmärkte, die gewerbliche Immobilienfinanzierung, alternative Finanzierungsformen, NPL, Verbriefung und Basel III zeigen, dass der europäische Immobilien- und Finanzierungsmarkt lebt und das Jahr 2014 ein gutes Jahr werden wird.  Das Motto der 4 Herausgeber lautet: „Die Immobilie gehört wieder zu den besten Asset-Klassen.

Robert Ummen/Sven Johns/Jacob Lyons/Torsten Hollstein haben sich als Herausgeberteam für dieses „Jahrbuch Immobilien International“ zusammengetan. Das Buch kann unter folgendem link im Shop bestellt werden (hier klicken).

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Europa, Finanzierung, Immobilienmarkt, Publikationen

Wann geht es wieder bergauf? Der spanische Immobilienmarkt 2007 bis 2012

Es gab viele Meldungen, die das Leiden am spanischen Immobilienmarkt gezeigt haben. Ist diese Phase nun beendet? Ein eindeutiges „Ja“ lässt sich noch nicht auf diese Frage geben. Aber es gibt Hoffnung.

Die Bevölkerungsentwicklung in Spanien ist nicht zwar nicht mehr so positiv wie in den vorangegangenen Jahren. Es wird wohl im Jahr 2012 zu einem leichten Rückgang der Bevölkerung kommen. Aber die Prognosen sagen, dass durch die Verkleinerung der Haushalte etwa 120.000 neue Haushalte im Jahr als Nachfrager von Immobilien auf den Markt drängen.

Diese Nachfrage wird den Immobilienmarkt stabilisieren.

Die Banken haben noch nicht alle Schwierigkeiten gelöst. Auch die Immobilienfirmen sind in Spanien noch nicht durch das Tal der Tränen hindurch. Die Bemühungen sind aber immens.

Wer sich für die aktuellen Entwicklungen auf dem spanischen Immobilienmarkt interessiert, dem empfehle ich ein Papier von Prof. Suarez von der spanischen Wirtschaftshochschule IESE. Die Entwicklungen der Jahre 2007 bis 2012 sind darin zusammengefasst.

Er beschreibt darin auch die Notwendigkeit von Abschreibungen auf Immobilien die bei vielen Banken inzwischen 60 % und mehr betragen.

http://www.profsuarez.com/wp-content/uploads/2012/03/Housebuilding-in-Spain-Prof-José-Luis-Suárez.pdf

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Eingeordnet unter Europa, Immobilienmarkt

Deutsche Vertreter in europäische Immobilienverbände gewählt

Viele immobilienwirtschaftlichen Themen spielen auf der europäischen Bühne. Deshalb ist es wichtig, dass die deutschen Interessen in diesen Verbänden wirkungsvoll vertreten werden. Zwei Vertreter aus Deutschland sind in die Vorstände der europäischen Verbände CEPI und CEI gewählt worden. Dort sind mehr als 165.000 Immobilienmakler und -verwalter zusammengeschlossen.

Jens-Ulrich Kießling – Generalsekretär der CEPI

Der Immobilienverband IVD wird auch in Zukunft in den beiden großen europäischen Immobilienverbänden auf Führungsebene präsent sein. Bei den Wahlen am 9. Februar wurde IVD Präsident Jens-Ulrich Kießling als Generalsekretär der Conseil Européenne de Professions Immobilièrs (CEPI) wiedergewählt. Seine Amtszeit verlängert sich damit um weitere 2 Jahre.

Berufspolitische Grundsätze in Europa vertreten

Auch die Mitglieder der Confédération Européenne de l’Immobilier (CEI) bestätigten am 24. Januar Sven Johns, Bundesgeschäftsführer des IVD, als Vorstandsmitglied. „Die Wiederwahl hat mich sehr gefreut, zumal sie ein Vertrauensbeweis nicht nur in meine, sondern auch in die Arbeit des IVD ist“, kommentiert Kießling. Und Johns ergänzt: „Ich erachte es nicht nur für richtig, sondern auch für notwendig, dass wir die Arbeit, die wir auf nationaler Ebene leisten, auch auf europäischer Ebene fortsetzen. Da die berufspolitischen Grundsätze für Immobilienunternehmen derzeit sehr stark von Brüssel aus bestimmt werden, ist es für deutsche Immobilienmakler und -verwalter umso wichtiger, dass sich der IVD in den dort geführten Diskussionen für die Interessen der deutschen Unternehmen stark macht.“

Der CEPI hat sich als Netzwerk der angeschlossenen Immobilienverbände zum Ziel gesetzt, die Bedingungen und Voraussetzungen für Immobilientransaktionen auch und gerade über Grenzen hinweg zu verbessern. Aus diesem Grund setzt sich die Vereinigung auf europäischer und nationaler Regierungsebene im Interesse ihrer Mitgliedsverbände ein. Der CEPI sind Nationalverbände aus insgesamt 22 EU- und EFTA-Staaten angeschlossen. „Einer der Schwerpunkte der Arbeit liegt auf umfassenden Research-Projekten“, erläutert Kießling. „Der Markt wird immer internationaler, das erfordert auch ein höheres Maß an Transparenz, welches die Nationalverbände alleine nicht erbringen können.“

Mehr als 165.000 Immobilienmakler und Verwalter vertreten

Der Dachverband europäischer Makler, die CEI, zählt derzeit über 66.000 Mitglieder aus 14 Nationen. Das Hauptziel der CEI ist die Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit. Darunter fallen auch die Harmonisierung gesetzlicher Regelungen der Zugangsbestimmungen zum Maklerberuf, die Vernetzung der Mitglieder untereinander, sowie die Verbesserung der Zusammenarbeit bei grenzüberschreitenden Transaktionen. „Mit der Einführung der Maklernorm EN 15733 ist uns ein großer Schritt in Richtung europaweit einheitlicher Richtlinien für den Maklerberuf gelungen“, so Johns, der nunmehr seit 14 Jahren auf europäischer Verbandsebene tätig ist. Für die Zukunftsfähigkeit des Immobilienmaklerberufs sei eine internationalere Ausrichtung bereits in der Ausbildung unumgänglich. „Der Markt kennt keine Grenzen mehr, dem müssen wir uns stellen“, resümiert Johns.

Europäischer Immobilienkongress in Berlin

Die beiden europäischen Verbände werden im Mai auch zu Gast beim Deutschen Immobilientag des IVD sein. Der Deutsche Immobilientag des IVD mit europäischem Immobilienkongress findet am 26. und 27. Mai in Berlin statt. „Der IVD setzt sich intensiv dafür ein, dass die beiden europäischen Immobilienverbände CEPI und CEI mit einer Stimme sprechen. Auf dem Kongress im Mai 2011 in Berlin soll eine gemeinsame Arbeitsplattform gebildet werden“, sagt Jens-Ulrich Kießling.

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