Archiv der Kategorie: Finanzierung

Jahrbuch Immobilien International neu erschienen

Jahrbuch Immobilien International

Jahrbuch Immobilien International

Die Immobilie gehört wieder zu den besten Assetklassen

Die bekannte Reihe der Jahrbücher Immobilien findet mit der 9. Auflage als „Jahrbuch Immobilien International“ seine Fortsetzung. 20 Beiträge rund um Immobilienmärkte, die gewerbliche Immobilienfinanzierung, alternative Finanzierungsformen, NPL, Verbriefung und Basel III zeigen, dass der europäische Immobilien- und Finanzierungsmarkt lebt und das Jahr 2014 ein gutes Jahr werden wird.  Das Motto der 4 Herausgeber lautet: „Die Immobilie gehört wieder zu den besten Asset-Klassen.

Robert Ummen/Sven Johns/Jacob Lyons/Torsten Hollstein haben sich als Herausgeberteam für dieses „Jahrbuch Immobilien International“ zusammengetan. Das Buch kann unter folgendem link im Shop bestellt werden (hier klicken).

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Europa, Finanzierung, Immobilienmarkt, Publikationen

Die selbstgenutzte Immobilie unter der Vermögenslupe

In seinem Beitrag in der F.A.Z.-Serie „Vermögensfragen“ durchleuchtet Autor und Finanzanalyst Volker Looman das selbstgenutzte Einfamilienhaus. Für alle Immobilienmakler eine prima Analyse und wertvolle Anregung zur kritischen Durchsicht.

Ein sehr bedenkenswerter Hinweis von Looman lautet: Die Tilgung sollte von Beginn an 5 % betragen. Damit ist ein Kredit in 15 Jahren zurückbezahlt. Finanzanalyst Looman beschreibt es als dringend notwendig, dass Anlagen zur Altersvorsorge breit gestreut werden. Deshalb sieht er es als falsch an, wenn die gesamte Anlage in Immobilien erfolgt. Die hohe Tilgung des Immobilienkredites erklärt er mit der schnelleren Tilgung und der dann verbleibenden Zeit für weiteren Vermögensaufbau außerhalb von Immobilien.

Fazit: Selbstgenutzte Immobilie bleibt ein heiss diskutiertes Thema. Die Entscheidung ist aber in den meisten Fällen richtig.

Anmerkung: Auch in Regionen, in denen der Immobilienmarkt aktuell nicht sehr aktiv ist, ist die höhere Tilgung ein wichtiges Argument für die Eingrenzung des Risikos beim Immobilienkauf. Der Rat an Kunden sollte lauten, das aktuell niedrige Zinsniveau für höhere Tilgungsraten zu nutzen und nicht das Heil in einer möglichst niedrigen Monatsrate zu suchen.

Die ist der link zu dem Artikel:

http://www.faz.net/artikel/C31042/die-vermoegensfrage-ein-eigenheim-ist-eine-attraktive-anlage-30487958.html

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Europa und die Immobilienkredite in Deutschland

„Für die Immobilienwirtschaft in Deutschland ist die Verfügbarkeit von Finanzierungen elementar. Manche der geplanten neuen Eigenkapital-Regelungen für die Banken werden aber das Kreditangebot insbesondere für die Wohnungswirtschaft verknappen und verteuern.“ So kommentiert Jens-Ulrich Kießling, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und Präsident des Immobilienverbandes IVD die aktuell in der Diskussion befindlichen neuen Eigenkapitalvorschriften für Banken („Basel III“).

Angesichts der Finanzmarktkrise arbeiten Politik und Bankenaufsicht weltweit an einer verbesserten Regulierung des Bankensystems. Dass diese heikle Aufgabe wichtig und richtig ist, bezweifelt auch die BSI nicht, weist aber auf einen Zielkonflikt hin: Zum einen sollten Banken Risiken zurückfahren und ein wirksameres Risikomanagement betreiben, zum anderen soll die Realwirtschaft auch künftig ausreichend mit Krediten versorgt bleiben.

Diese Kreditversorgung werde jedoch durch die Verschärfung der Eigenkapitalanforderungen für Kreditinstitute und die geplante Einführung einer neuen Verschuldungsobergrenze für Banken gefährdet. Da diese so genannte Leverage Ratio auf das Nominalvolumen der Darlehen abstelle, werde sie unter anderem das großvolumige, aber kreditrisikoarme und solide Immobilienfinanzierungsgeschäft der Banken treffen.

„Darlehen, die mit einer Immobilie besichert werden, sind besonders sicher. Das wird von den bisherigen Eigenkapital-Regeln für Banken ja auch anerkannt. Es ist widersinnig, dass diese Privilegierung durch die Leverage Ratio jetzt wieder ausgehebelt werden soll. Basel sollte die Vergabe besonders sicherer Darlehen durch die Banken künftig jedenfalls nicht teurer machen als derzeit“, so Kießling.

Die Immobilienwirtschaft, die sich in der Wirtschaftskrise als Stabilisator bewährt habe, sei strukturbedingt mehr als andere Branchen auf hohe Fremdfinanzierung angewiesen. „Kredite zu verknappen heißt, Investitionen zu gefährden und den Aufschwung zu bremsen“, warnt der BSI-Vorsitzende.

Quelle: http://www.bsi-web.de, Pressemitteilung

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Zukunft der Immobilienfinanzierung – Basel III gefährdet Hypothekendarlehen

Basel III zieht am Horizont herauf. Die immobilienwirtschaftlichen Spitzenverbände müssen sich schon heute mit dieser Neuerung auseinandersetzen, die erst in einigen Jahren greifen wird. Es geht um die Zukunft der Immobilienfinanzierung. Nach Ansicht der BSI (Bundesvereinigung der Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft) droht eine Veränderung der Finanzierungslandschaft.
Die Pressemitteilung der BSI:
„Für die Immobilienwirtschaft in Deutschland ist die Verfügbarkeit von Finanzierungen elementar. Manche der geplanten neuen Eigenkapital-Regelungen für die Banken werden aber das Kreditangebot insbesondere für die Wohnungswirtschaft verknappen und verteuern.“ So kommentiert Jens-Ulrich Kießling, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und Präsident des Immobilienverbandes IVD die aktuell in der Diskussion befindlichen neuen Eigenkapitalvorschriften für Banken („Basel III“).

Angesichts der Finanzmarktkrise arbeiten Politik und Bankenaufsicht weltweit an einer verbesserten Regulierung des Bankensystems. Dass diese heikle Aufgabe wichtig und richtig ist, bezweifelt auch die BSI nicht, weist aber auf einen Zielkonflikt hin: Zum einen sollten Banken Risiken zurückfahren und ein wirksameres Risikomanagement betreiben, zum anderen soll die Realwirtschaft auch künftig ausreichend mit Krediten versorgt bleiben.

Diese Kreditversorgung werde jedoch durch die Verschärfung der Eigenkapitalanforderungen für Kreditinstitute und die geplante Einführung einer neuen Verschuldungsobergrenze für Banken gefährdet. Da diese so genannte Leverage Ratio auf das Nominalvolumen der Darlehen abstelle, werde sie unter anderem das großvolumige, aber kreditrisikoarme und solide Immobilienfinanzierungsgeschäft der Banken treffen.

„Darlehen, die mit einer Immobilie besichert werden, sind besonders sicher. Das wird von den bisherigen Eigenkapital-Regeln für Banken ja auch anerkannt. Es ist widersinnig, dass diese Privilegierung durch die Leverage Ratio jetzt wieder ausgehebelt werden soll. Basel sollte die Vergabe besonders sicherer Darlehen durch die Banken künftig jedenfalls nicht teurer machen als derzeit“, so Kießling.

Die Immobilienwirtschaft, die sich in der Wirtschaftskrise als Stabilisator bewährt habe, sei strukturbedingt mehr als andere Branchen auf hohe Fremdfinanzierung angewiesen. „Kredite zu verknappen heißt, Investitionen zu gefährden und den Aufschwung zu bremsen“, warnt der BSI-Vorsitzende.

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Vergleichbarkeit von Kreditangeboten nicht mehr möglich? – Erstaunliche Angaben bei Hypothekenzinsen – Wenn der Effektivzins niedriger ist als der Sollzins

Die neue Preisangabenverordnung, die Mitte Juni 2010 in Kraft getreten ist, enthält neue Vorschriften über die Angabe von Effektivzinssätzen in Kreditangeboten. Dadurch kommen in Einzelfällen erstaunliche Effektivzinssätze heraus. Das berichtet die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe Oktober 2010). Die Neuregelung besagt, dass der Effektivzins jetzt nicht mehr für die Dauer der Zinsbindung sondern für die gesamte Kreditlaufzeit ausgewiesen werden muss. Es wird nicht mehr der anfängliche effektive Jahreszins ausgewiesen. Anstatt der ersten Zinsbindung von z.B. 10 Jahren muss der Effektivzins für die Laufzeit des Kredits von z.B. 36 Jahren (bei 1 % Tilgung) angegeben werden. Wenn aber die Zinsbindung nach 10 Jahren ausläuft, dann müssen für die Zinskonditionen in der Restlaufzeit Annahmen getroffen werden.

„Finanztest“ hat nun herausgefunden, dass einige Finanzinstitute („Spezialfall Sparkassen“) nach Auslaufen der Zinsbindungsfrist mit den am Markt erhältlichen variablen Zinssätzen weiterrechnen. Da der variable Zinssatz aktuell häufig unter dem Zinssatz für eine langfristige Zinsbindung liegt, „verbilligt“ sich das Darlehen in der Restlaufzeit. Auf diesem Weg kommt ein niedrigerer Effektivzins in dem Zinsangebot heraus als der eigentliche Sollzins. Die Werbung für einen Kredit sollte daher mit Vorsicht untersucht werden, wenn der Sollzins höher ist als der Effektivzins. Immerhin gehen in den eigentlichen Effektivzins noch Bankgebühren, Kosten, Provisionen usw. mit ein. Mit Stand vom 23. August 2010 veröffentlicht „Finanztest“ eine Tabelle, in der z.B. ein Angebot der Ostsee-Sparkasse enthalten ist, das einen Sollzins von 3,50 % für eine zehnjährige Zinsbindung ausweist. Der von der Sparkasse angegebene Effektivzins beläuft sich in diesem Beispiel auf 3,30 %, Finanztest hat ermittelt, dass der Effektivzins nach der alten Berechnung bei 3,56 % liegt. Das Angebot sieht also günstiger aus, als es tatsächlich ist. Den so handelnden Banken kann offensichtlich gar kein Vorwurf gemacht werden, weil sie sich genau an den Gesetzestext halten und die neue Preisangabenverordnung im Wortlaut 1:1 umsetzen. Die Verbraucherschützer kritisieren, dass die Vergleichbarkeit von Kreditangeboten auf diesem Weg nicht mehr gegeben ist. Je nach Annahme des Zinssatzes, der nach dem Auslaufen der ersten Zinsbindung anfallen kann/wird, fällt die Angabe des Effetivzinssatzes niedriger oder höher aus. Eine Korrektur der Preisangabenverordnung ist dringend geboten. Bis dahin: Vorsicht beim Vergleich der Effektivzinssätze in Kreditangeboten. Sie müssen sehr genau hinschauen.

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Wirkung niedriger Kreditzinsen – Beitrag von Volker Looman

Das Plädoyer für Sondertilgungen beim Immobilienkauf, gerade in Zeiten niedriger Zinsen, in der FAZ vom Samstag.

http://www.faz.net/s/Rub4B891837ECD14082816D9E088A2D7CB4/Doc~E020E0D2B4D844DAFA398EC8F86D2ABD1~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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KfW sieht geringere Gefahr für flächendeckende Kreditklemme

Im Bericht Juni 2010 der KfW wird die Gefahr einer Kreditklemme als geringer eingeschätzt. Die Finanzierungssituation der Unternehmen in Deutschland habe sich leicht entspannt. Der Bericht findet sich unter folgendem link:

http://tinyurl.com/2ehxhku

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