Archiv der Kategorie: Immobilienmarketing

Wie entwickeln sich die Immobilien-Dienstleistungen weiter?

Dieser Frage geht die Trendstudie 21Immobilien-Dienstleistungen des CRES nach. Wie entwickeln sich die Büros? Wie und wo werden Kosten gespart? Wo entstehen neue Akquisitionsansätze? Gibt es einen Trend zur Konzentration? Welche Trends werden das Immobilien-Angebot der Zukunft besonders beeinflussen? Worauf reagiert die Nachfrage nach Immobilien am stärksten? Befragt werden Immobilienmakler, Immobilienverwalter und Bewertungssachverständige.

Das Center for Real Estate Studies (CRES) führt erstmalig in diesem Jahr die Trendstudie 21 – Immobilien-Dienstleistungen im Auftrag des Immobilienverbandes IVD durch. Mit Hilfe der Trendstudie sollen die Strömungen und Entwicklungen identifiziert werden, die die Immobilienwirtschaft in den nächsten Jahren prägen werden. Immobilienexperten und Branchenteilnehmern soll dadurch erleichtert werden, sich auf die kommenden Herausforderungen einzustellen und schneller darauf reagieren zu können.

Damit die Studie jedoch ihre volle Wirkung entfalten kann, ist es notwendig, dass eine möglichst große Anzahl an Personen daran teilnimmt. Aus diesem Grund würden wir uns sehr darüber freuen, wenn auch Sie daran teilnehmen würden, egal ob Sie als Makler, Verwalter, Sachverständiger oder in weiteren Berufen der Immobilienwirtschaft tätig sind und als Experte Einblicke und Einschätzungen liefern können.

Verlosung eines Apple iPad

Um Ihnen einen besonderen Anreiz für Ihre Teilnahme an der Trendstudie zu bieten, verlost das Center for Real Estate Studies (CRES) unter allen Umfrageteilnehmern ein Apple iPad. Wir wünschen Ihnen viel Glück dabei!

Dauer der Umfrage

Die Umfrage benötigt im Durchschnitt nur ca. 15 Minuten. Das ist wenig Zeit, wenn es um die Zukunft und Trends einer Branche geht. Gestalten und bewerten Sie mit! Wir freuen uns auf Ihre fachmännischen Antworten und schon jetzt auf die sicher spannenden Ergebnisse, die auf dem Immobilientag des IVD 2011 in Berlin erstmals vorgestellt werden.

Hier geht es zum Fragebogen

https://www.surveymonkey.com/s/Trendstudie

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Kombination von Haus und Vorsorge – Tipps zum Vermögensaufbau mit der Immobilie

Die private Altersvorsorge hat zwei Säulen: Die selbstgenutzte Immobilie und freies Kapital, das genutzt werden kann. Wie sieht der richtige Aufbau des privaten Vermögens aus? Darüber schreibt Volker Looman in der FAZ.

Der Artikel über die Reihenfolge des Vermögensaufbaus ist für Immobilienmakler sehr lesenswert, weil die Überlegungen von Familien als Kunden für die selbstgenutzte Immobilie darin aufbereitet werden.

Zuerst das Haus? Zuerst ein Vermögenssparplan? Beides gleichzeitig? Der Autor gibt den Rat: Zuerst Vermögen ansparen als Eigenkapital für die selbstgenutzte Immobilie, dann das Haus oder die Eigentumswohnung kaufen und schnell tilgen (15 Jahre), danach freies Geld für den Vermögensaufbau einsetzen.

Die schnelle Tilgung von Immobilien-Darlehen ist bei den niedrigen Zinssätzen der Jahre 2010 und sicher auch im ersten Halbjahr 2011 ohnehin anzuraten.  Diesen Rat sollten Immobilienmakler ihren Kunden beim Kauf und beim Abschluss einer Finanzierung mit auf den Weg geben.

Die vermietete Wohnung zur Kapitalanlage, die sich durch die Vermietung selbst trägt, hätte noch erwähnt sein können. Das ist aber Aufgabe von Immobilienmaklern, Alternativen in der Kapitalanlage durch eine gute und umfassende Beratung aufzuzeigen.

Der Artikel von des Autors steht unter folgendem link:

http://tinyurl.com/3985kf5

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Immobilienkauf Jetzt – 10 Gründe sprechen dafür

Warum heute eine Immobilie kaufen? Wenn Sie als Immobilienmakler eine Argumentationshilfe für Ihre Kunden benötigen, dann können Sie die 10 Gründe des IVD für das Kundengespräch einsetzen.

Leitfaden für das Kundengespräch

Prägnant und gut strukturiert finden Sie hier die 10 wichtigsten Gründe für den Immobilienkauf. Nutzen Sie doch die Pressemitteilung des Verbandes für Ihr persönliches Gespräch mit dem Kunden. So wird aus einer Verbraucherinformation ein Leitfaden für das Maklergespräch.

Das ist die Pressemitteilung des IVD:

Ob selbstgenutzt oder als Kapitalanlage: Wohnimmobilien sind eine der beliebtesten Geldanlagen der Deutschen. Das Wohnimmobilienvermögen der deutschen Privathaushalte beträgt rund 3,6 Billionen Euro. Etwa ein Viertel der Bevölkerung denkt derzeit über den Kauf einer Wohnung oder eines Eigenheims nach. „Die historisch niedrigen Zinsen sind eine vielleicht einmalige Gelegenheit, den Traum von der eigenen Immobilie zu realisieren“, sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des IVD. Hinzu komme, so der IVD-Sprecher, die hohe Attraktivität der Anlageklasse Immobilie im Vergleich zu anderen Anlageformen und die geringe Neubauaktivität. „Das vielerorts knapper werdende Angebot macht sich bereits an einigen Standorten bemerkbar: Die Preise und Mieten steigen – und eine Entspannung der Angebotssituation ist bislang noch nicht in Sicht.“

Der Preisanstieg bei Wohnimmobilien in Deutschland ist allerdings moderat und erfolgt von einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Anders als in anderen europäischen Ländern haben die Kaufpreise in den vergangenen fünfzehn Jahren in Deutschland nicht so starke Wellenbewegungen erlebt und sind eher konstant geblieben. Der IVD geht davon aus, dass die insgesamt günstigen Bedingungen für den Immobilienerwerb für die kommenden zwölf bis fünfzehn Monate anhalten werden. „Danach dürften steigende Zinsen und Preise die Erschwinglichkeit von Wohneigentum deutlich einschränken“, prognostiziert Schick.

 

Folgende zehn Punkte sprechen aus Sicht des IVD für einen Immobilienkauf in den kommenden zwölf Monaten.
1. Die Zinsen sind so niedrig wie noch nie
Die Hypothekenzinsen sind in den vergangenen Jahren gefallen und befinden sich auf einem historischen Tiefstand. Zehnjährige Darlehen sind heute zu einem Zinssatz von etwa 3,3 Prozent zu bekommen (Stand: Anfang November 2010). Zum Vergleich: Der langjährige Durchschnittswert von zehnjährigen Hypothekendarlehen liegt bei mehr als sieben Prozent. Käufer sollten die derzeitige Zinsersparnis nutzen, um ihre Kredite schneller zu tilgen. Denn es ist ungewiss, wie teuer die Anschlussfinanzierung wird. Bei einer Tilgung von einem Prozent dauert es gut 38 Jahre, bis das Darlehen zurückgezahlt ist. Wird die Tilgung aber auf zwei Prozent erhöht, reduziert sich die Zeit auf rund 27 Jahre.
2. Vergleichsweise leicht erschwinglich
Niedrige Zinsen führen dazu, dass Immobilieneigentum für vergleichsweise viele Menschen erschwinglich ist. Hinzu kommt das moderate Preisniveau in Deutschland. Während die Preise in fast allen europäischen Ländern – trotz Krise – noch immer deutlich über dem Niveau von 1995 liegen, haben sich deutsche Wohnimmobilien seitdem im Schnitt nur geringfügig verteuert. Der Erschwinglichkeitsindex, den das Center for Real Estate Studies (CRES) für den IVD ermittelt hat, weist historisch die besten Bedingungen für den Erwerb von Immobilien in Deutschland aus.
3. Steigende Preise und Mieten
Steigende Mieten und Wertsteigerungspotenziale machen Wohnimmobilien attraktiv. Im Durchschnitt erhöhten sich die Mieten für Neubauwohnungen mit gutem Wohnwert im Jahr 2010 um 2,4 Prozent. Besonders groß war das Mietpreiswachstum in den Großstädten. In Leipzig erhöhten sich die Neubaumieten um acht Prozent, in Nürnberg um sieben und in Kiel, Mannheim, Erlangen, Frankfurt am Main, Würzburg und Augsburg um fünf Prozent. Wachsende Mieten führen zu steigenden Renditen – insbesondere dann, wenn die Immobilie noch preisgünstig eingekauft worden ist. Die Vermietbarkeit der Immobilien ist in vielen Städten ausgezeichnet, was die Sicherheit der Investition in eine Immobilie zur Kapitalanlage verbessert.
4. Hohe Renditen
Im Vergleich zu anderen Kapitalanlagen wie beispielsweise Staatsanleihen bieten Wohnimmobilien eine deutlich attraktivere Rendite. Durchschnittlich liegt die Renditeerwartung hier bei 4,5 bis sechs Prozent. Zum Vergleich: Die Rendite einer zehnjährigen Bundesanleihe liegt derzeit bei knapp 2,4 Prozent. Festgeldkonten bieten im Herbst 2010 einen Zinssatz von wenig mehr als einem Prozent.
5. Krisensicheres Investment
Ein wichtiger Vorteil von Wohnimmobilien ist ihre hohe Wertstabilität. Selbst während der Finanzkrise sind deutsche Wohnungen im Wert leicht gestiegen. Im Jahr 2008 erhöhte sich ihr Wert im Schnitt um 0,6 Prozent, 2009 um ein Prozent. Zum Vergleich: Der DAX ist in diesem Zeitraum um über 25 Prozent gefallen. Diese Sicherheit macht Immobilien zu einer der beliebtesten Anlageklassen.
6. Potenzieller Schutz vor Geldentwertung
Auch wenn die Inflation momentan sehr niedrig erscheint, ist die Geldentwertung tägliche Realität. Schon bei einer Inflation von nur zwei Prozent nimmt die Kaufkraft eines Geldvermögens im Verlauf der Jahre deutlich ab: 20.000 Euro haben bei einer Inflation von zwei Prozent nach zehn Jahren nur noch einen Wert von 16.407 Euro. Wohnimmobilien bieten als Sachwerte Aussicht auf einen guten Schutz vor Inflation.
7. Hohe Sparquote
Immobilieneigentümer verfügen im Alter über ein wesentlich höheres Vermögen als Mieter. Eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens empirica ergab: Immobilieneigentümer im Alter zwischen 55 und 59 Jahren besitzen etwa sechsmal so viel Vermögen wie Mieter. Während Immobilieneigentümer mit einem Monatseinkommen von 2.000 bis 2.500 Euro bei Eintritt in den Ruhestand über ein Vermögen von etwa 229.000 Euro verfügen, sind es bei Mietern mit ähnlichem Einkommen nur knapp 37.000 Euro.
8. Flexibilität ist möglich
Das Arbeitsleben erfordert heute eine zunehmende Mobilität. Doch auch wenn Eigentümer ihre Immobilie wegen eines Umzugs nicht mehr selbst bewohnen können, ist ein Verkauf nicht zwingend erforderlich. Die Immobilie kann künftig vermietet und als Kapitalanlage genutzt werden und so weiterhin Bestandteil des Vermögensaufbaus bleiben. Um ihre Flexibilität nicht zu beeinträchtigen, sollten Käufer auf eine gute Vermietbarkeit achten.
9. Mietfreiheit im Alter
Im Grunde gibt es keine bessere Altersvorsorge als das selbstgenutzte Wohneigentum. Denn die Mietfreiheit im Alter ist eine entscheidende Kostenersparnis, insbesondere vor dem Hintergrund niedriger staatlicher Renten. Wer im Alter keine Miete zahlen muss, hat in der Regel deutlich mehr Geld zur freien Verfügung. Im Schnitt verbessert selbstgenutztes Wohneigentum die Netto-Einkommenssituation für Senioren um etwa 30 Prozent. Das bedeutet: Immobilieneigentum bietet ein wesentliches Plus an Lebensqualität. Der höhere Tilgungssatz von zwei Prozent oder mehr gewährleistet, dass die Immobilie bei Eintritt in den Ruhestand auch wirklich bezahlt ist.
10. Vorteile bei der Erbschaftssteuer

Selbstgenutztes Wohneigentum ist von der Erbschaftssteuer befreit. Wird Wohneigentum unter Ehepartnern oder eingetragenen Lebenspartnerschaften vererbt, ist unabhängig vom Wert der Immobilie keine Erbschaftssteuer zu zahlen. Kinder müssen ebenfalls keine Erbschaftssteuer zahlen, wenn die Wohnfläche nicht größer als 200 Quadratmeter ist. Dies gilt auch für Enkel, wenn deren Eltern bereits verstorben sind. Diese Regelungen gelten allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Erben die Immobilie in den ersten zehn Jahren nach der Erbschaft nicht verkaufen, vermieten oder verpachten.

Quelle: www.ivd.net, Webseite des Immobilienverbandes IVD

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Vermietete Immobilien als Gewinner der Vorsorgeplanung 2010

Immobilien gewinnen immer größere Bedeutung in der Vorsorgeplanung der Deutschen. Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse des Vermögensbarometers 2010.

Vermietete Immobilie und Altersvorsorge

Für Immobilienmakler hält das Vermögensbarometer 2010 wichtige Aussagen für das Kundengespräch und die Immobilienwerbung bereit.

Das Barometer wird vom Sparkassen und Giroverband erstellt. Vor allem die vermietete Immobilie als Kapitalanlage gewinnt an Bedeutung. Die bisherigen Favoriten in der Altersvorsorge verlieren an Ansehen in der Bevölkerung. Das gilt für die Rentenversicherung, für Rücklagen auf dem Sparbauch, für die Lebensversicherung und für Bausparverträge.

Dagegen konnte sich die selbstgenutzte Immobilie behaupten (19 % der Befragungsteilnehmer planen den Erwerbe iner selbstgenutzten Immobilie zur Vorsorge im Alter) und die vermietete Immobilie zur Altersvorsorge einen Zuwachs in der Planung zur Altersvorsorge verzeichnen. Im Jahr 2009 planten 10 % der Befragungsteilnehmer den Erwerb einer vermieteten Immobiie, im Jahr 2010 waren es schon 12 %.

Mit insgesamt 31 % ist der Erwerb einer Immobilie damit Spitzenreiter in der aktuellen Vorsorgeplanung der Bevölkerung:

Aktuelle Planung von Intestitionen zur Altersvorsorge 2010 (aktuell geplante Vorhaben)

  • Immobilie (selbstgenutzt und vermietet) – 31 % (+2)
  • Rücklagen auf dem Sparbuch – 24 % (- 2)
  • Festgeld – 16 % (+1)
  • Bausparvertrag – 13 % (-1)
  • Betriebliche Altersversorgung 13 % (+1)

Untersucht wurden ferner die Faktoren, die für die Vermögensbildung 2010 eine Rolle spielen:

  • Sicherheit – 73 % sehr wichtig
  • Lebens- und Familienplanung – 47 %
  • Verfügbarkeit – 41 %

Die öffentliche Förderung (23), steuerliche Aspekte (23%) und hohe Rendite (16 %) spielten dagegen eine untergeordnete Rolle.

Interessant ist ferner die Untersuchung der Antworten aus den einzelnen Bundesländern, die deutliche Unterschiede aufweisen. Auch das ist im Kundengespräch für Immobilienmakler durchaus hilfreich und kann auch in der Immobilienwerbung berücksichtigt werden:

Beispiel: Rendite

Eine hohe Rendite ist in Berlin nur für 3 % der befragten Teilnehmer sehr wichtig. Dagegen sind für Anleger in Bayern, Hessen/Thüringen und in Schleswig-Holstein eine hohe Rendite für 18 % sehr wichtig.

Beispiel Erwerb einer vermieteten Immobilie zur Altersvorsorge schon erfolgt (wo wurde die vermietete Immobilie zur Altersvorsorge besonders häufig gekauft?)

  • Bayern – 26 %
  • BW – 25 %
  • NRW – 20 %
  • SH – 19 %
  • Schlusslicht Berlin – 10 %

Beispiel: Planung Kauf einer vermieteten Immobilie

  • Berlin – 20 %
  • Hessen/Th. – 19 %
  • SH – 15 %
  • Schlusslicht Niedersachsen/Bremen – 7 %

Hier zeigt sich, dass gerade in Berlin ein großer Nachholbedarf bei dem Erwerb von vermieteten Immobilien zur Kapitalanlage besteht. Im Umkehrschluss herrscht in Niedersachsen und Bremen ein deutlicher Aufklärungsbedarf über die Bedeutung der vermieteten Immobilie zur Altersvorsorge.

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Diskussion zum Online-Marketing an der EIA

Im Lehrgang für angehende Immobilienmakler an der Europäischen Immobilienakademie fand heute in Berlin eine ausführliche Diskussion über das Online-Marketing statt. Die Teilnehmer haben die Erstellung einer eigenen Homepage für ein Maklerbüro von Beginn an erarbeitet. Wichtige Trends wurden dabei erörtert: Der Domainname muss nicht unbedingt mit dem Firmennamen identisch sein und für einzelne Immobilien sollten eigene domains vergeben werden. Wenn in der domain bereits zum Ausdruck kommt, wo und vor allem welche Immobilie verkauft wird, dann können diese Domains in den Suchmaschinenkatalogen gut abgebildet werden.

Ausführlich wurde diskutiert, welche Provisionssicherung im Online-Marketing am wirkungsvollsten ist. Die Schwierigkeit des Beweises beim Zustandekommen eines Maklervertrages wurde ausführlich erörtert. Gerade für junge Immobilienmaklerbetriebe ist dies ein wichtiges Thema, bei dem keine Fehler geschehen sollten. Sven R. Johns hat als Referent des Tages den Teilnehmern nahe gelegt, auf den Abschluss eines schriftlichen Maklervertrages zu drängen.

Zunehmend gewinnen die Bewertungen von Immobilienmaklern über Google-Places oder Bewertungsportalen wie Qype an Bedeutung. Hier haben viele Immobilienunternehmen nochj großen Nachholbedarf. Ich glaube, dass viele Firmen gar nicht wissen, dass über sie eine Bewertung im Internet steht.

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Code of Ethics für Immobilienmakler und -verwalter von der CEPI

Kennen Sie den europaweit gültigen Code of Ethics für Immobilienmakler und Immobilienverwalter, der der Europaverband CEPI herausgegeben hat? Da europaweit keine einheitlichen gesetzlichen Regelungen für die Immobilienberufe bestehen, ist es besonders wichtig, berufliche Standards durch Verbände zu setzen. Diese beruflichen Regelungen dienen auch dem Interesse von Verbrauchern, weil die Mitglieder in dem Europaverband sich diesen Standards unterworfen haben. Ähnlich wie bei den Standesregeln des Immobilienverbandes IVD (unter www.ivd.net im Internet einzusehen) ist auch der Code of Ethics der CEPI eine verbandsinterne Regel, an die sich Mitglieder halten müssen.

Das Verhältnis zwischen Immobilienmakler/Immobilienverwalter und Kunde nimmt einen breiten Raum in dem Code of Ethics ein, genauso wie das kollegiale Verhältnis der Makler und Verwalter untereinander, wenn eine Zusammenarbeit vereinbart ist. Wie in der DIN EN 15733 geht auch dieser Code of Ethics davon aus, dass alle Vereinbarungen zwischen Immobilienmaklern/-verwaltern und Kunden in Schriftform abgeschlossen sein sollten. Zumindest sind alle getroffenen Vereinbarungen, die zu dem Vertrag gehören, zu bestätigen. Ein Vertrag soll in Papierform an den Kunden geschickt werden.

Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ist wie in der Satzung des Immobilienverbandes IVD eine Voraussetzung für die Tätigkeit als Immobilienmakler und Immobilienverwalter. Den gesamten Text des Code of Ethics der CEPI finden Sie unter diesem link:

http://www.cepi.eu/index.php?page=code-europeen-de-deontologie-pour-les-professionnels-immobiliers&hl=en

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Ratgeber Immobilienkauf erschienen

Der Bellevue-Ratgeber „Immobilienkauf“ ist unter dem Titel „Jetzt in die eigenen 4 Wände“ erschienen. Von der „Suche bis zum Einzug“ erläutert dieser Ratgeber den Immobilienkauf für Verbraucher und Interessenten von Immobilien.  Themen wie „Fördermittel“, „Finanzierung“, „Zinsen & Tilgung“, „Nebenkosten“, Fördermittel“, „Baukosten“, „Renditeobjekte“, „Ferienimmobilien“ sind in diesem Ratgeber behandelt. Die Zeitschrift kostet 6,50 € und ist zu bestellen unter abo@bellevue.de

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Kundenwunsch vs. Immobilienwerbung – die neue Trendstudie richtig nutzen

Was ist „State of the Art“ bei der Ausstattung von Wohnungen und Häusern? Das wurde in einer aktuellen Umfrage (Trendstudie Immobilien 2010) ermittelt. Kundenwünsche – das unerforschte Wesen. Die Ergebnisse der Studie geben einen Anhaltspunkt, welches die am häufigsten genannten Ausstattungsmerkmale sind. Aus der Studie lässt sich daher auch ableiten, welche Punkte in der Immobilienwerbung in den Vordergrund zu stellen sind. Wie häufig wird die Einbauküche in der Headline bereits thematisiert? Das kommt eher selten vor. Für knapp 50 % der Immobiliensuchenden ist die Einbauküche jedoch ein wichtiges Argument.

Der eigene Parkplatz – Luxus in den Städten

Wer wirbt schon mit einem eigenen Parkplatz? Sie sollten es sich überlegen. Die Trendstudie hat ergeben, dass in einigen Städten für mehr als 80 % der eigene Parkplatz ein unverzichtbares oder zumindest sehr wichtiges Ausstattungsmerkmal einer Immobilie ist.  Jeder Bewohner einer Innenstadtwohnung kann diesen verständlichen Wunsch nachvollziehen. Wenn also ein Parkplatz vorhanden ist, dann sollten Sie dieses Pfund in der Werbung auch einsetzen.

Spitzenreiter Balkon

An erster Stelle steht jedoch der eigene Balkon. 84 % der Befragten haben angegeben, dass die Wohnung einen Balkon oder das Haus eine Terrasse haben sollte. Das ist demnach der Dreh- und Angelpunkt einer jeden Immobilienwerbung.

Verhandlungen mit dem Verkäufer

Die Ergebnisse sind für Immobilienmakler auch deshalb interessant, weil Wohnungen mit den beliebtesten Ausstattungsmerkmalen am Markt gefragter sind als ohne diese Merkmale. Schon im Einkauf der Immobilie spielen deshalb die Ausstattungsmerkmale eine wichtige Rolle. Die Wohnung/das Haus hat keinen Balkon, keine gut Einbauküche? Lesen Sie anhand der Trendergebnisse für das Jahr 2010, welche Bedeutung diese Ausstattungsmerkmale für Käufer haben. Im Gespräch mit dem Eigentümer sind die Kundenwünsche ein weiteres wichtiges Argument bei der Festsetzung des Kaufpreises, mit dem der Verkaufsprozess gestartet wird. Vielleicht tragen die folgenden Punkte auch zur Überzeugung eines Käufers bei, seine Kaufpreisvorstellung zu senken und an die Vorgaben des Immobilienmaklers anzupassen. Viel Erfolg!

Und so wurde in der Umfrage gefragt:

Wenn Sie einmal an Ihre „Traumimmobilie“ denken, wie wichtig sind Ihnen folgende Ausstattungsmerkmale?

Terrasse oder Balkon: 84 %
Badezimmer mit Wanne/Dusche: 82 %
Eigener Parkplatz/Garage: 73 %
Gäste-WC: 56 %
Hochwertige Einbauküche: 48 %
Großzügiger Garten: 43 %
Offener Kamin/Kaminofen: 35 %
Fußbodenheizung: 31 %
Echtholz-Parkettboden: 30 %
Komfortabler Aufzug: 19 %
Wintergarten: 15 %
Sauna: 9 %

Die genannten Werte beziehen sich auf die Antworten „unverzichtbar“ und „sehr wichtig“. Interessant ist, dass selbst in den Städten das Vorhandensein eines eigenen Parkplatzes als unterschiedlich wichtig eingestuft wurde. Hier gibt es große Abweichungen. Die Autoren der Studie teilen mit, dass der eigene Parkplatz in Hamburg (66%) nicht so wichtig ist wie in München (mehr als 80%). Das Ausstattungsmerkmal Aufzug und Sauna hat im Vergleich zur letzten Untersuchung etwas verloren.

Quelle: Planethome AG

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Worldproperties.eu – Neue Webseite für europäische Makler

Worldproperties.eu ist als neueste Webseite für europäische Immobilienmakler gerade an den Start gegangen. Der Europaverband CEPI hat den Europaableger der Worldproperties.com initiiert und ist der Träger dieser Webseite. in der CEPI sind viele nationale Verbände der Immobilienmakler und -verwalter organisiert, die nun die Möglichkeit haben, auf einer eigenen Webseite Immobilienangebote zu präsentieren. Die Webseite wurde von ICREA, dem weltweiten Konsortium von Maklerverbänden umgesetzt.

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Flowfact-Award wird am 4. Oktober 2010 verliehen

4. Oktober 2010, EXPO REAL, IVD-Stand in Halle A1.130, um 16.15 Uhr – Die Verleihung des Flowfact-Awards. Mit dem Award 2010 ermittelt und belohnt die FlowFact AG Kreativität, das Engagement und die Professionalität von Immobilienunternehmen. Software-Lösungen und besonders gelungene Anpassungen an FlowFact Immobilien CRM sind unter den Bewerbern. Die  Anpassungen können zum Beispiel eine spezielle E-Mail-Vorlage, ein besonderes Add-In oder ein cleveres Tool zur Vertriebsauswertung sein.

Die Beiträge sollen beispielsweise dazu dienen, Kundenbeziehungen zu intensivieren oder profitabler zu gestalten, besonders effiziente Abläufe darzustellen, die zur Mitarbeiterbindung und dadurch zu steigender Produktivität beitragen. Es können aber auch neue Vertriebsideen sein, die der Vermarktung frischen Schwung geben oder innovative Tools, die transparente Prozesse abbilden, um Chancen im Markt frühzeitig zu erkennen und reagieren zu können. Deshalb lässt sich von den Preisträgern etwas lernen. Ich empfehle daher den Besuch der Preisverleihung auf dem Stand des IVD. Lernen Sie doch von den Preisträgern.

Weitere Infos: http://www.flowfact.de/startseite/flowfact-ag/veranstaltungen/flowfact-award-2010-preisverleihung/?XTCsid=9ff0adba26f05728cdd8bd49e8ad84e0

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