Archiv der Kategorie: Praxis-Tipp

Besichtigung Ferien-Appartements in Rabac, Istrien – Tag der offenen Tür

Ferienwohnung in Rabac, Istrien, Verkaufsstart erfolgtDie neuen Ferien-Appartements in Rabac, Istrien können am Tag der offenen Tür von Victor Investment am Mittwoch, 05. August ab 14.00 Uhr bis in die Abendstunden besichtigt werden. Anmelden gern über das Facebook-Event:

Tag der offenen Tür in Rabac, Istrien, neue Ferien-Appartements

Mehr Infos zu den Appartements ISTRA in Rabac.

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Provisionsverweigerer und Widerrufsrecht – Ihre Erfahrungen?

e-Book Widerrufsrecht Maklerverträge JohnsE-Book für Immobilienmakler

Durch das neue Widerrufsrecht steigen die Möglichkeiten für Provisionsverweigerer, dass diese die Provisionspflicht umgehen. Schwierige Zeiten für Immobilienmakler. Viele Makler halten den „guten Draht“ zum Kunden nach wie vor für den besten Schutz vor dem Widerruf. Aber wird das auch 54 Wochen bis nach dem Abschluss des Maklervertrages halten?  Und Ihre Fragen zum Widerrufsrecht? Alle schon beantwortet? Weiterlesen

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Wenn die Provision wieder flöten geht

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Mehr als 400 Beiträge im Blog „Ratgeber Immobilienmakler“

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Im Blog „Ratgeber Immobilienmakler“ sind seit der Gründung inzwischen mehr als 400 Beiträge erschienen.

Die Schwerpunkte bei den Themen sind:

– Existenzgründung für Immobilienmakler

– Planung, Strategie für Immobilienmakler

– Social Media für Immobilienfirmen

– Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Immobilienbranche

– Maklerrecht

– Kommentierung zu Marktdaten, politischen Entwicklung in der Immobilienwirtschaft

Auch weiterhin sind Kommentare, Anregungen für Themen, Diskussionen, Widerspruch und Kritik sehr willkommen.

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APP für Wohnungsübergabe (Flowfact)

Neu: Flowfact-App für Wohnungsübergabe

Unser Tipp: So können Sie in Zukunft die Übergabe einer Wohnung mit dem ipad oder dem iphone vornehmen. Und das ist sehr komfortabel und spart richtig Zeit.

„ÜBERGABE:APP“

Die „ÜBERGABE.APP“ können Sie vor Ort direkt in der Wohnung nutzen. Im iPad oder im Smartphone erstellen Sie das Wohnungsübergabeprotokoll direkt.

Der Vorteil?

Sie haben Ihre Checkliste für die Wohnungsübergabe auf dem ipad oder dem Handy dabei und vergessen nichts bei der Wohnungsübergabe.

Sie erstellen das komplette Protokoll per App

Ganz klar: Ein Wohnungsübergabeprotokoll muss erstellt werden, wenn das Mietverhältnis endet. Sie können das auf dem Papier tun – oder eben per App.

Nichts vergessen!

Aber die App von Flowfact verhindert, dass Sie etwas beim Auszug vergessen. Das kann für Sie nämlich teuer werden.

Wohnungsübergabeprotokoll als fertiges pdf

Das fertige Wohnungsübergabeprotokoll wird im pdf-Format erstellt, Fotos werden direkt eingefügt. Am Ende kann das Protokoll direkt an die Beteiligten verschickt werden.

Vereinbaren Sie mit dem Vermieter/Verwalter nur noch auf einem Schriftstück, dass das pdf gegenseitig als Wohnungsübergabeprotokoll anerkannt wird. Sie sollten dieses Papier unterzeichnen.

 

Das sind die Vorteile der „ÜBERGABE.APP“

•Leichte Handhabung der App
•App von Flowfact ist kostenlos im App-Store verfügbar!!
•Fotos direkt einfügen
•alle Zählerstände dokumentieren
•fertiges pdf-Dokument am Ende der Wohnungsübergabe
•Direktversand des fertigen Wohnungsübergabeprotokolls per Email vom Smartphone oder iPad
•Kein Stress, ob ein Punkt nicht aufgenommen wurde

Sie finden die Übergabe.APP im App Store.

Die große Checkliste für die Übergabe von Wohnungen finden Sie unter www.umzug-und-umziehen.de

 

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So geht Wohnungsübergabe – Checkliste

iphone 07.August 2013 137Mit der Wohnungsübergabe endet das Mietverhältnis. Für viele Mieter und Vermieter ist die Wohnungsübergabe ein ungeliebter Termin. Dabei werden mit der Wohnungsübergabe wichtige Fristen in Gang gesetzt und Ansprüche gesichert. Was bedeutet die Wohnungsübergabe für Vermieter und für Mieter?

Für Vermieter:

– Wohnung in ordnungsgemäßem Zustand übergeben?
– Reparaturen ausführen lassen, die Mieter zu vertreten hat
– Mietvertrag ordnungsgemäß beenden
– Eigentum (Mietwohnung) in ordnungsgemäßem Zustand zurückbenommen
– Frist für Schadensersatzansprüche (6 Monate) beginnt

 

Für Mieter:

– Wohnung übergeben zur Beendigung Mietvertrag

– Keine überzogenen Anspräche an Zustand und Reparaturen

– Abrechnung Kaution nach Wohnungsübergabe

– Frist für Vermieter wg. Ansprüchen aus Mietvertrag beginnt

 

Checkliste

Damit Sie bei der Wohnungsübergabe nichts vergessen, gibt es auf der Webseite von www.umzug-und-umziehen.de eine sehr ausführliche Checkliste für die Wohnungsübergabe.

http://www.umzug-und-umziehen.de/checkliste-wohnungsubergabe/

 

 

 

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Sind Makler schuld, wenn es zu wenig Wohnungen gibt?

Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München – Immobilienmakler sorgen dafür, dass die Mieten steigen und dass es zu wenig Wohnungen gibt.
Wenn ich die Zeitungen lese, dann könnte sich der Eindruck aufdrängen, dass das Eine wirklich etwas mit dem Anderen zu tun hat.Stimmt aber nicht. Makler können doch nur die Wohnungen vermieten, die vorhanden sind.

Lassen Sie uns einen Blick auf einen wichtigen Aspekte der Diskussion werfen – die Wohnraumversorgung.

Falsches Verständnis vom Beruf des Immobilienmaklers

Die Diskussionen über den Beruf des Immobilienmaklers kommen seit Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts immer wieder an die Oberfläche und zwar immer wieder aus der gleichen politischen Intention.

Hinter der Diskussion steckt durchgängig das falsche Verständnis von der Tätigkeit des Immobilienmaklers. „Immer wenn der Wohnraum in den großen Städten etwas knapper wird, tritt die Diskussion über Immobilienmakler zu Tage“, sagte dazu der frühere Ombudsmann Immobilien des IVD Dr. Peter Breiholdt, der schon zu Beginn der 70er Jahre den damaligen RDM bei der Abwehr der politischen Scharmützel gegen die Immobilienmakler beraten hat. Breiholdt trifft damit einen wichtigen Punkt.

Geringes Wohnungsangebot – Was kann der Makler dafür?

Von wo geht die aktuelle Diskussion um das Maklerrecht aus? In Hamburg haben sich die politischen Parteien offensichtlich geeinigt, das Maklerrecht neu regeln zu wollen.

Hintergrund?

Nicht jeder Interessent findet in besonders begehrten Lagen der Stadt eine Wohnung zum gewünschten Preis.

Kommunale Wohnungspolitik ist der Schlüssel

Die kommunale Wohnungspolitik, die Rahmenbedingungen entweder für einen ausgeglichenen oder einen nicht ausgeglichenen Wohnungsmarkt schafft, ist der Schlüssel zum Erfolg.

Zusammen mit den übergeordneten Rahmenbedingungen – Steuern, Förderung, Abschreibungsmöglichkeiten, Anlagealternativen, Rendite, Markttrends, Zuzug in Städte etc. – ergibt sich das Argumentations-Cluster für ein ausreichendes Angebot an Wohnraum.

Wo ist der Immobilienmakler?

Hat der Immobilienmakler in einem dieser Punkte eine ihm vom Markt zugewiesene Rolle? Ich kann diese nicht erkennen.

Stattdessen: es wird zu wenig gebaut

Der Trend der vergangenen beiden Jahrzehnte hat dazu geführt, dass zum einen viel zu wenig gebaut wurde und zum anderen der attraktive und stark nachgefragte Wohnungsbestand in Innenstädten sich mehr und mehr in Händen privater Eigentümer befindet und von Immobilienverwaltungen betreut wird.

Häufig wird die Vermietung dieser Wohnungen an Immobilienmakler vergeben, die für den Eigentümer/die Verwaltung die Arbeit erledigen.

Immobilienmakler sind das letzte Glied in der Kette

Zielt nun die Diskussion über knappen Wohnraum, zu hohe Mieten, die Verdrängung von einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen durch eine kaufkräftige Klientel usw. auf die Immobilienmakler, dann wird das letzte Glied der Kette für Umstände verantwortlich gemacht, für die dieser am allerwenigsten etwas kann.

Die Bereitstellung zusätzlichen Wohnraums und die Herstellung eines ausgeglichenen Marktes ist nicht die Aufgabe des Immobilienmaklers.

Lassen wir also die Kirche im Dorf, wenn es um die Frage nach zu wenig Wohnungen geht. Der Zeigefinger muss dann in Richtung der Rathäuser in den Kommunen gehen.

Der Artikel ist erschienen im Newsletter Immobilien Insider von http://www.gevestor-immobilien.de.

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Buchtipp: Digitale Immobilien Kommunikation

Der Einsatz des Internets in der Immobilienbranche erfordert mehr als nur das Erstellen einer Homepage. Deshalb ist das Buch von Thomas Gawlitta so wertvoll. Ich möchte Ihnen das Buch wärmstens empfehlen, wenn Sie Immobilien mit digitalen Medien vermarkten.

Mobil ist Trumpf

Immer mehr Nutzer gehen mit mobilen Endgeräten, Smartphones, oder Tablet-PCs ins Internet. Das bedeutet für die Anbieter von Waren und Dienstleistungen, dass sie sich diesem Trend ebenfalls zuwenden müssen.

Auch die Immobilienwirtschaft wird sich der Entwicklung nicht verschließen können.

Dennoch haben noch viel zu wenige Unternehmen diese Entwicklung aufgenommen und die eigene Webseite auch für das Smartphone angepasst, eigene Anwendungen ins Internet gestellt, Apps programmieren lassen oder in den sozialen Netzwerken die Immobilienvermarktung konsequent angekurbelt.

1000 Zahlen

Gawlitta besticht durch den Detailreichtum mit vielen Zahlen zur Nutzung mobiler Endgeräte, Anwendungen im Internet usw. Jeder Immobilienmakler, Verwalter, Bauträger und viele andere Dienstleister in der Immobilienwirtschaft lernen aus diesem Buch Schritt-für-Schritt sich in den Sozialen Medien besser zu bewegen.

Wertschöpfungskette in der Immobilienvermarktung

Auf den Seiten 46 und 47 stellt der Autor einmal den klassischen Weg und die Möglichkeiten der Sozialen Medien gegenüber, wenn es um die Wertschöpfungskette in der Immobilienvermarktung geht. Eine spannende Auflistung von Punkten, aus der jeder Immobilienmakler seinen Nutzen ziehen wird.

Markenbildung

In Kapitel 4 geht es um den persönlichen Leitfaden. An erster Stelle der Ziele, die es umzusetzen gilt, steht der Aufbau einer eigenen digitalen Marke. Das entspricht auch meiner Erfahrung. Wer nur auf den Absatz von Immobilien in den digitalen Medien schielt, der springt zu kurz.

Der eigentliche Reiz der sozialen Netzwerke und der digitalen Medien liegt darin, viele Gruppen an sich zu binden und nicht nur die direkten Immobiliensucher, die jetzt gerade eine Immobilie suchen.

Wer eine digitale Marke aufbaut, wird  von weiteren Gruppen wahrgenommen. Wenn dann einmal das Thema Immobilie bei einem Einzelnen in den Fokus rückt, dann erinnert sich dieser an die digitale Marke, die er im Netz wahrgenommen hat.

Erst an zweiter Stelle der Ziele steht der direkte Absatz von Immobilien. Schließlich geht es um die Kommunikation mit weiteren Gruppen, z.B. potentiellen Auftraggebern, wozu ich auch Bauträger und Hausverwaltungen zähle, die mehr als nur einen Auftrag an ein Immobilienbüro erteilen.

Kommunikationsmix

Breiten Raum nimmt in dem Buch von Thomas Gawlitta der Kommunikationsmix in den Digitalen Medien ein. Bedienen Sie nicht nur einen Kanal. Die Webseite ist das virtuelle Büro.

Es gibt aber viel mehr Möglichkeiten, Interessenten zu gewinnen und an sich zu binden. Auf die Einrichtung eines Blogs verwendet Gawlitta viel Raum. „Für Immobilienmakler (…) kann das aktive Bloggen Vorteile im Kampf um neue Kunden und Aufträge bringen“, fasst er diesen wichtigen Punkt zusammen.

Planung

Das Buch enthält auch ein Kapitel zur Zeit- und Budgetplanung. Dieses Thema darf nichtz fehlen. Es ist deshalb sehr konsequent, dass das Buch sich auch damit befasst. Dabei geht es sowohl um das einzusetzende Zeitbudget als auch um die finanziellen Mittel. Gut ist, dass Thomas Gawlitta die Planung beispielhaft für unterschiedliche Kampagnenmöglichkeiten aufgliedert.

Expertenwissen

Der Autor, Thomas Gawlitta, ist Experte in Sachen Digitale Medien in der Immobilienwirtschaft. Ich habe ihn als Gründer des heutigen CommercialNetwork kennengelernt, einer Plattform, die Investoren und Anbieter von Immobilien im Internet zusammenbringt. Er leitet eine Agentur, in der neue Ideen für die digitale Vermarktung von Immobilien umgesetzt werden. Mit Floor 77 hat er kürzlich ein neues Konzept vorgestellt.

Frische Ideen – wie in diesem Buch

Wie schreibt Gwalitta in einem seiner vielen Tipps in dem Buch? „Frische Ideen erreichen die breite Masse über die Sozialen Medien.“

Machen Sie sich diese Entwicklung doch auch zu Nutzen. Das Buch „Digitale Immobilien Kommunikation“ hilft Ihnen dabei mit vielen wertvollen Anregungen.

Der Buchtipp ist auch im Newsletter Immobilien Insider von http://www.gevestor-immobilien.de erschienen.

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Umfrage: Vermarktungsdauer von Immobilien

Der Immobilienverband IVD hat eine Umfrage zur Vermarktungsdauer von Immobilien ins Internet gestellt. Den link finden Sie auf der Unternehmensseite des IVD bei Facebook.

Die Umfrage wird besonders aussagekräftig, wenn viele Immobilienmakler an der Umfrage teilnehmen. Bitte teilen Sie deshalb diesen link auch auf Ihrer Pinnwand auf  Facebook, damit die Teilnehmerzahl möglichst groß wird.

Hier geht es zu der Seite:

https://www.facebook.com/#!/notes/immobilienverband-ivd/ivd-minutenumfrage-vermarktungsdauer-von-immobilien/10150272412213918

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Immer noch aktuell: Das macht einen guten Makler aus

Die Beratungsleistung des Immobilienmaklers ist sehr komplex. Schon längst beschränken sich Makler nicht mehr ausschließlich auf das einfache Nachweisen von Immobilien oder die Einstellung der Immobiliendaten in ein Expose oder das Internet. Sie begutachten Grundstücke und Gebäude, erstellen Marktanalysen, prüfen Objektunterlagen, analysieren bestehende Mietverträge, geben wertvolle Hinweise zum Kaufvertragsrecht und helfen, die passende Finanzierung zu finden. Für den Verbraucher ist es oft schwer, seriöse und gut qualifizierte Dienstleister von „schwarzen Schafen“ zu unterscheiden. Der Immobilienverband IVD hat eine Checkliste zusammengestellt, die dabei hilft, einen kompetenten Makler zu erkennen.

1. Marktkenntnis:
Professionelle Immobilienmakler kennen den Markt vor Ort. Sie informieren über Preise, Mieten und Marktentwicklungen und stehen bereits im Vorfeld mit Sachkenntnis bei der Bewertung der Immobilie zur Verfügung. Sie kennen Angebot und Nachfrage des jeweiligen Immobiliensegments und betreuen Käufer und Verkäufer mit transparenten Informationen rund um das Grundstücksgeschäft.

2. Auftragsverhältnis:
IVD-Mitglieder haben sich über die Standesregeln des Verbandes verpflichtet nur tätig zu werden, wenn ihnen ein Auftrag des Eigentümers oder Kunden vorliegt. Der IVD empfiehlt, dass alle Vereinbarungen zwischen dem Kunden und dem Immobilienmakler schriftlich festgehalten werden.

3. Beratung ohne Zeitdruck:
Ein qualifizierter Makler ist bereit, sich für das Anliegen seiner Kunden in seinem Büro oder zuhause beim Kunden Zeit zu nehmen. Er wird niemals auf einen Vertragsabschluss unter Zeitdruck hinarbeiten, sondern dem Kunden eine ausführliche Prüfung des Angebots gestatten. Ein Alarmsignal für Kunden sind Behauptungen des Maklers, der richtige Käufer oder Verkäufer sei schon in der Kartei und der erfolgreiche Verkauf nur noch Formsache. Gegen die Einbeziehung externer Hilfe, beispielsweise eines Sachverständigen oder Rechtsanwalts, wird ein seriöser Makler nichts einwenden. Zudem wird er niemals eine Immobilie ohne Besichtigungstermin vermitteln. Die Beratung sollte nicht nur am Telefon durchgeführt werden. Der Immobilienmakler sollte vor Ort sein, so dass ihn der Kunde in seinem Büro aufsuchen kann.

4. Individuelle Beratung:
Ein professionell arbeitender Makler spricht mit dem Kunden intensiv über dessen persönliche Wünsche und Bedürfnisse sowie seine wirtschaftliche Situation, ehe er einen ersten Vorschlag macht. Er wird alle Einwände des Kunden ernst nehmen und ihn von sich aus vor Risiken warnen. Auf keinen Fall wird er Vorauszahlungen  verlangen. Die Wünsche des Kunden lassen sich nicht pauschal mit dem Hinweis auf das Internet und die Vermarktung durch Online-Portale beantworten. Wer eine Immobilie verkaufen oder kaufen will, sollte sich genau beschreiben lassen, wie der Makler vorzugehen gedenkt und welche Aktivitäten er im Detail plant. Ein guter Makler ist in der Lage, ein genaues Bild der Marktlage zu geben. Er wird seine Aufgabe, die in Frage kommenden Zeiträume für die Abwicklung aller Formalitäten und den voraussichtlichen Aufwand klar benennen.

5. Besichtigungstermine und weitere Beratung:
Bei der Besichtigung treffen Verkäufer und Käufer in der Regel zum ersten Mal aufeinander. Hier werden auch die unterschiedlichen Interessen der beiden Parteien besonders deutlich. Ein professionell arbeitender Immobilienmakler ist bei jeder Besichtigung dabei. Vor Ort lassen sich alle wichtigen Fragen besonders gut klären. Die Kenntnis der Immobilie, der genauen Lage eines Grundstücks, des Zustands der Immobilie, etwaige erforderliche Investitionen bei der Renovierung oder energetischen Verbesserung einer Immobilie und die Beantwortung der vielen Fragen rund um die konkrete Immobilie helfen beiden Parteien bei dem Abschluss der Verhandlungen.

6. Haftpflicht:
Der Makler sollte eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Auch qualifizierte Makler sind nicht vor Fehlern gefeit. Im Ernstfall kann etwas so Simples wie ein übersehener Zahlendreher finanzielle Folgen erheblichen Ausmaßes haben. Professionelle Makler sichern daher sich und damit ihre Kunden vor möglichen Schäden aufgrund einer Panne, eines Irrtums oder eines Versehens ab. Die im IVD organisierten Makler sind verpflichtet, eine solche Versicherung abzuschließen.

7. Problembewusste Beratung:
Ein qualifizierter Immobilienmakler ist ein Berater, der realistische Einschätzungen über einen Kauf- oder Verkaufswunsch abgibt. Er wird genauestens prüfen, wo eventuell Probleme bestehen oder auftauchen könnten und wird bei deren Lösung helfen. In Teilungserklärungen oder in Sondernutzungsrechten von Eigentumswohnungen verbergen sich beispielsweise mitunter komplizierte Sachverhalte.

8. Provision:
Kunden sollten mit ihrem Immobilienmakler einen schriftlichen Vertrag abschließen, in dem auch alle Vergütungsfragen geregelt sind. Die Provision ist ein erfolgsabhängiges Honorar, das nur am Ende einer erfolgreichen Vermittlung der Immobilie an den Immobilienmakler gezahlt wird.

9. Kundenpflege:
Ein professioneller Makler behandelt seinen Kunden auch nach dem erfolgreichen Abschluss des Kauf- oder Mietvertrages als Kunden und bleibt Ansprechpartner für die Beteiligten bis zum Abschluss des Immobiliengeschäfts. Kompetente Makler verfügen über eine umfassende Ausbildung und über mehrjährige praktische Erfahrung. Jeder professionell arbeitende Makler wird daher Referenzen seiner bisherigen Tätigkeit vorweisen können – also auf erfolgreich vermittelte Objekte und zufriedene Kunden verweisen können.

10. Mitgliedschaft im Fachverband:
Ein wichtiger Qualitätsnachweis für Makler ist die Mitgliedschaft in einem Berufsverband wie dem Immobilienverband IVD. Der Kunde sollte keine Scheu davor haben, den Makler nach seiner Aus- und Weiterbildung zu fragen. Seriöse Makler  geben darüber bereitwillig Auskunft. Der IVD beispielsweise verpflichtet seine Mitglieder, regelmäßig Schulungen und Seminare zu besuchen, um auf dem aktuellen Wissensstand rund um die Immobilie zu sein. Jedes Verbandsmitglied muss eine umfassende Aufnahmeprüfung bestehen, in der das notwendige immobilienwirtschaftliche Wissen überprüft wird. IVD-Mitglieder müssen zudem den Nachweis über den Abschluss einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung
erbringen.

Quelle: Pressemitteilung Immobilienverband IVD – http://www.ivd.net

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