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Preis für Existenzgründer vergeben – Immo Idee 2011 Sonderpreis

Es gibt nur einen Preis für Existenzgründer als Immobilienfirma in Deutschland zu gewinnen. Dieser ist erstmals als Immo Idee 2011 vergeben worden. Die Preisverleihung fand auf dem Deutschen Immobilientag 2011 statt. Zusammen mit den weiteren preisen verlieh die Jury unter Vorsitz von Carolin Hegenbarth, Chef-Redakteurin AIZ – Das Immobilienmagazin, die Preise.

Gewinner der „Immo Idee 2011“ ist der Immobilienmakler Reinhard Doering. Der Geschäftsführer von Doering Immobilien in Königswinter Oberpleis wurde für sein „Immobilien-Kino“ ausgezeichnet. Mit dem Preis für Immobilienwerbung und -kommunikation, den das AIZ-Immobilienmagazin und Immonet.de in diesem Jahr zum fünften Mal ausgelobt haben, werden Einfallsreichtum und Experimentierfreude im täglichen Wettbewerb um die Aufmerksamkeit potenzieller und bestehender Kunden prämiert. Der Pokal, eine Glühbirne in einem Glaskubus als Sinnbild für den Geistesblitz, wurde Reinhard Doering im Rahmen des IVD-Immobilientages in Berlin überreicht.

Immo Idee 2011 für das Immobilien-Kino

Der Gewinner überzeugte die Jury mit seinem Immobilien-Kino, das er in seinen Geschäftsräumen in Königswinter eingerichtet hat. Rote Plüsch-Kinosessel, XXL-Leinwand, Popcorn-Maschine, Videos in Full-HD-Qualität sorgen für Kino-Atmosphäre. Die Kunden können sich in aller Ruhe vom Makler Videos von den favorisierten Immobilienangeboten zeigen lassen. Im Zuge dessen kann das Suchprofil weiter konkretisiert und die Beratung gegebenenfalls auf Alternativen gelenkt werden. „Der Service wird mehr und mehr von Kaufinteressenten wahrgenommen, die als Berufstätige gerne Termine zu Abendstunden vereinbaren“, berichtet Reinhard Doering von seinen Erfahrungen. Nicht nur im Winter, wenn es schon am Nachmittag zu dunkel ist, um aussagekräftige Besichtigungen durchzuführen, sei das Kino-Event ein Renner. Auch bei den Verkäufern komme dieser Service sehr gut an, konzentrieren sich die Besichtigungen doch auf diejenigen, die wirklich interessiert sind.

Das Urteil der Jury: „Mit dem Immobilien-Kino hat Reinhard Doering ein Alleinstellungsmerkmal kreiert, das für die Imagebildung seines Immobilienunternehmens ein entscheidender Faktor ist. Als Nebeneffekt erzielt er damit eine erhebliche Effizienzsteigerung im Geschäftsablauf: Die Beratungsqualität wird gesteigert, der Zeitbedarf verringert. Für das beste Drehbuch, die beste Regie und die beste Ausstattung vergibt die Jury die Immo Idee 2011 an Reinhart Doering von Doering Immobilien in Königswinter.“

Sonderpreis Social Media

Der Sonderpreis „Immo Idee 2011 Social Media“ ging an Oliver Forster von Real4you in Berlin. Er überzeugte die Jury mit seinem serviceorientierten Social-Media-Konzept für die Vermarktung von Wohnungen als Kapitalanlage. Potenzielle Anleger haben über die Social Media Channels (facebook, Blog und twitter) jederzeit kostenfreien und unverbindlichen Zugriff auf Themenbereiche wie „Sorglos-Pakete für Kapitalanleger“, Kapitalanlage-1×1, Finanzierungs-1×1, die permanent aktualisiert und erweitert werden. Innovative Möglichkeiten der Angebotssuche, wie zum Beispiel über eine „gewünschte monatliche Immo-Sparrate“, stehen dem Internetnutzer direkt auf der eigenen facebook-Fanpage oder Website zur Verfügung. Zahlreiche Zusatztools wie Merkzettel, individuelle Finanzierungsberechnungen und standardisierte PDF-Exposés runden die Angebotssuche ab.

Das Urteil der Jury: „Bei Real4you wird das Potenzial, das in den sozialen Medien steckt, vorbildlich genutzt. Um Fans zu gewinnen, geht Real4you konsequent in Vorleistung und stellt wertvolle, stets aktualisierte Informationen rund um den Immobilienkauf als Kapitalanlage zur Verfügung. So werden aus Fans zum entscheidenden Zeitpunkt Kunden.“

Sonderpreis Existenzgründung

Erstmals wurde in diesem Jahr die „Immo Idee 2011 Existenzgründung“ vergeben. Sie ging an Oliver Klenz, der sich vor knapp einem Jahr selbstständig gemacht und in dieser kurzen Zeit ein strategisches Konzept für die Corporate Identity seines Unternehmens vorbildlich erstellt und umgesetzt hat. Neben einem konsequenten Corporate Design, das sich mit hohem Wiedererkennungswert durch alle seine Werbemittel zieht, hat Oliver Klenz insbesondere auf die Profilierung und Transparenz seiner Dienstleistung Wert gelegt. So gehörte er zu den ersten Immobilienmaklern Schleswig-Holsteins, die nach der DIN EU 15733 für Immobilienmakler zertifiziert sind. Jeder Kunde erhält ein Leistungsversprechen, in dem die sechs Leistungsphasen der Vermarktung klar und deutlich festgelegt sind. Jeder Kunde erhält eine Vorteilskarte, mit der er Preisvorteile auf Werk- und Dienstleistungen rund um die Immobilie bei ausgewählten Kooperationspartnern nutzen kann. Dieses permanent wachsende Netzwerk funktioniert auf der Grundlage des Empfehlungsmarketings.

Das Urteil der Jury: „Hier hat ein Newcomer gründlich seine Hausaufgaben gemacht. Er zeigt auch den „alten Hasen“ im Markt, wie eine Corporate Identity idealerweise aussehen sollte Für seine Vorbildfunktion – nicht nur für Unternehmensgründer – erhält Oliver Klenz die Immo Idee 2011 Existenzgründung.“

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Deutsche Vertreter in europäische Immobilienverbände gewählt

Viele immobilienwirtschaftlichen Themen spielen auf der europäischen Bühne. Deshalb ist es wichtig, dass die deutschen Interessen in diesen Verbänden wirkungsvoll vertreten werden. Zwei Vertreter aus Deutschland sind in die Vorstände der europäischen Verbände CEPI und CEI gewählt worden. Dort sind mehr als 165.000 Immobilienmakler und -verwalter zusammengeschlossen.

Jens-Ulrich Kießling – Generalsekretär der CEPI

Der Immobilienverband IVD wird auch in Zukunft in den beiden großen europäischen Immobilienverbänden auf Führungsebene präsent sein. Bei den Wahlen am 9. Februar wurde IVD Präsident Jens-Ulrich Kießling als Generalsekretär der Conseil Européenne de Professions Immobilièrs (CEPI) wiedergewählt. Seine Amtszeit verlängert sich damit um weitere 2 Jahre.

Berufspolitische Grundsätze in Europa vertreten

Auch die Mitglieder der Confédération Européenne de l’Immobilier (CEI) bestätigten am 24. Januar Sven Johns, Bundesgeschäftsführer des IVD, als Vorstandsmitglied. „Die Wiederwahl hat mich sehr gefreut, zumal sie ein Vertrauensbeweis nicht nur in meine, sondern auch in die Arbeit des IVD ist“, kommentiert Kießling. Und Johns ergänzt: „Ich erachte es nicht nur für richtig, sondern auch für notwendig, dass wir die Arbeit, die wir auf nationaler Ebene leisten, auch auf europäischer Ebene fortsetzen. Da die berufspolitischen Grundsätze für Immobilienunternehmen derzeit sehr stark von Brüssel aus bestimmt werden, ist es für deutsche Immobilienmakler und -verwalter umso wichtiger, dass sich der IVD in den dort geführten Diskussionen für die Interessen der deutschen Unternehmen stark macht.“

Der CEPI hat sich als Netzwerk der angeschlossenen Immobilienverbände zum Ziel gesetzt, die Bedingungen und Voraussetzungen für Immobilientransaktionen auch und gerade über Grenzen hinweg zu verbessern. Aus diesem Grund setzt sich die Vereinigung auf europäischer und nationaler Regierungsebene im Interesse ihrer Mitgliedsverbände ein. Der CEPI sind Nationalverbände aus insgesamt 22 EU- und EFTA-Staaten angeschlossen. „Einer der Schwerpunkte der Arbeit liegt auf umfassenden Research-Projekten“, erläutert Kießling. „Der Markt wird immer internationaler, das erfordert auch ein höheres Maß an Transparenz, welches die Nationalverbände alleine nicht erbringen können.“

Mehr als 165.000 Immobilienmakler und Verwalter vertreten

Der Dachverband europäischer Makler, die CEI, zählt derzeit über 66.000 Mitglieder aus 14 Nationen. Das Hauptziel der CEI ist die Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit. Darunter fallen auch die Harmonisierung gesetzlicher Regelungen der Zugangsbestimmungen zum Maklerberuf, die Vernetzung der Mitglieder untereinander, sowie die Verbesserung der Zusammenarbeit bei grenzüberschreitenden Transaktionen. „Mit der Einführung der Maklernorm EN 15733 ist uns ein großer Schritt in Richtung europaweit einheitlicher Richtlinien für den Maklerberuf gelungen“, so Johns, der nunmehr seit 14 Jahren auf europäischer Verbandsebene tätig ist. Für die Zukunftsfähigkeit des Immobilienmaklerberufs sei eine internationalere Ausrichtung bereits in der Ausbildung unumgänglich. „Der Markt kennt keine Grenzen mehr, dem müssen wir uns stellen“, resümiert Johns.

Europäischer Immobilienkongress in Berlin

Die beiden europäischen Verbände werden im Mai auch zu Gast beim Deutschen Immobilientag des IVD sein. Der Deutsche Immobilientag des IVD mit europäischem Immobilienkongress findet am 26. und 27. Mai in Berlin statt. „Der IVD setzt sich intensiv dafür ein, dass die beiden europäischen Immobilienverbände CEPI und CEI mit einer Stimme sprechen. Auf dem Kongress im Mai 2011 in Berlin soll eine gemeinsame Arbeitsplattform gebildet werden“, sagt Jens-Ulrich Kießling.

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