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Wohnimmobilien USA – The falling knife?

Ist der Immobilienmarkt in den USA ein fallendes Messer, in das besser nicht gegriffen wird? Wann ist der richtige Zeitpunkt, in den Markt einzusteigen? Werden die Preise am Markt für Wohnimmobilien weiter fallen? Diese Fragen sind auf einer Veranstaltung der Ratingagentur Standard & Poor’s in New York diskutiert worden. Der Titel der Veranstaltung lautete: „Expertes Discuss U.S. Housing As A Falling Knife, But How Sharp Is The Blade?“

Käufermarkt – jetzt zugreifen?

Die Experten auf dem Housing Summit 2011 von Standard & Poor’s waren sich einig, dass es ein ausgezeichneter Zeitpunkt für den Einstieg in den amerikanischen Immobilienmarkt sei. Die Preise seien deutlich gefallen und die Zinsen würden mit ca. 4,5 % sehr attraktiv sein. Aber niemand der Experten wollte sich in der Diskussion festlegen, ob die Preise noch weiter fallen.

Miete auf dem Vormarsch

Trotz der günstigen Rahmenbedingungen sei es für viele Käufer nicht möglich, eine Finanzierung zu erhalten. Daher würden viele potentielle Käufer einer Immobilie darauf ausweichen, die Immobilie zu mieten. Der amerikanische Traum des eigenen Hauses sei zwar intakt, wird eine Reporterin auf der Tagung zitiert, dennoch sei der Markt eben heute anders als noch vor wenigen Jahren. Sehr interessant war in diesem Zusammenhang die Aussage, dass insgesamt 8 Mio. Amerikaner mit mindestens einer Rate ihrer Immobilienfinanzierung im Rückstand seien; 28 % der Immobilienfinanzierungen werden als notleidend betrachtet.

Fallen die Preise um weitere 25 %

Rober Shiller, einer der Gründer ds Case-Shiller Immobilienindex wird auf der Tagung mit der Frage zitiert, ob die Preise um weitere 10 bis 25 % fallen werden, bis der Boden erreicht ist. Eine Antwort auf diese Frage wurde nicht gegeben.

Der Bericht über die Tagung ist unter folgendem link erreichbar:

http://static.ow.ly/docs/ExpertsDiscussUSHousingAsAFallingKnifeButHowSharpIsTheBlade_gi1.pdf

In dem Forum http://www.housingviews.com werden auf einer von Standard & Poor’s unterhaltenen Seite Beiträge und Kommentare rund um den Wohnimmobilienmarkt der USA verfasst.

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Ein Kommentar

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Keine Stabilisierung in Sicht – Immobilienpreise USA minus 4,2 %

Die Preise für amerikanische Immobilien stabilisieren sich nicht. Ein Aufwärtstrend kann nicht festgestellt werden. Stattdessen gehen die Durchschnittspreise für Wohnimmobilien weiter zurück. Das zeigt der von der Rating-Agentur Standard & Poors ermittelte Case Shiller Preisindex für Wohnimmobilien in den USA.

Neues Tief beim Index

Der S&P/Case-Shiller U.S. National Home Price Index hat mit 138,16 Punkten ein neues Tief bei den Immobilienpreisen in den USA markiert. Das letzte Tief stammte aus dem April 2009 und betrug 139,26 Punkte.

1. Quartal 2011 mit Preisrückgang von 4,2 %

Die Preise, die im März 2011 ermittelt wurden und in den Case-Shiller Index eingehen, zeigen einen Preisrückgang von 4,2 % im 1. Quartal 2011. Im 4. Quartal betrug der Preisrückgang 3,6 %. Die durchschnittlichen Preise für Wohnimmobilien in den USA haben damit wieder das Niveau von 2002 erreicht. Im Vorjahresvergleich betrug der Rückgang sogar insgesamt 5,1 %. 12 der im Case-Shiller Index zusammengefassten Regionen haben ebenfalls ein neues Tief markiert.

Einzelmärkte überwiegend negativ

Die Metropolregion Minneapolis hat mit einem Rückgang der Preise für Wohnimmobilien von 10 % (Vorjahresvergleich) den deutlichsten Rückgang verzeichnet. Auch Chicago und Portland mit je minus 7,6 % und Seattle mit minus 7,5 % weisen eine deutlich negative Tendenz beid er Preisentwicklung aus. Miami mit minus 6,1 % ist von der insgesamt negativen Entwicklung ebenfalls nicht verschont geblieben. Für New Qork City weist der Index einen Rückgang der Preise von 3,4 % aus. Die einzige Stadt, die sowohl im Vergleich der beiden letzten Quartale als auch im Vorjahresvergleich eine positive Entwicklung ausweisen kann, ist Washington D.C.

Double-Dip

Die Preisentwicklung wird von den Autoren des Case-Shiller Index als sog. Double-Dip bezeichnet. Die Spirale der negativen Preisentwicklung setze sich weiter fort. Eine Entwarnung könne noch nicht gegeben, wird der Vorsitzendes des Kommittees zitiert.

Der Bericht über den Case-Shiller Index kann unter folgendem link eingesehen werden:

 http://www.standardandpoors.com/servlet/BlobServer?blobheadername3=MDT-Type&blobcol=urldocumentfile&blobtable=SPComSecureDocument&blobheadervalue2=inline%3B+filename%3Ddownload.pdf&blobheadername2=Content-Disposition&blobheadervalue1=application%2Fpdf&blobkey=id&blobheadername1=content-type&blobwhere=1245305612764&blobheadervalue3=abinary%3B+charset%3DUTF-8&blobnocache=true

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