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Frischer Wind im Immobilienbüro

Sie wollen mal wieder frischen Wind in Ihr Immobilienbüro bringen? Das ist eine gute Idee. Warten Sie nicht damit. Wenn einmal der Gedanke gefasst ist, dann sollten Sie diesen auch zügig umsetzen. Einige Tipps, wie Sie das eigene Immobilienbüro auffrischen können. Ist es Zeit, mal wieder über eine Veränderung nachzudenken? Hier sind einige Anregungen.

  • Räumen Sie Ihre Internet-Seite auf – es finden sich bestimmt nicht mehr funktionierende links, Inhalte, die erneutert werden können usw.
  • Überprüfen Sie alle Immobilienangebote, die aktuell in Bearbeitung sind – Ist das „Pricing“ angemessen usw.?
  • Woher kommen neue Kunden? Reicht das bisherige Empfehlungsmarketing? Woher kann neues Geschäft generiert werden?
  • Wie steht es um den eigenen Business-Plan? Kann das Geschäftsfeld erweitert werden? Das Frühjahr ist der richtige Zeitpunkt, sich damit zu befassen
  • Die Adress-Daten gehören auf den Prüfstand – Aktuell? Aktiv? Weiter behalten? Neue Kontakte einpflegen
  • Checklisten benutzen – wenn keine vorhanden sind: neue Checklisten erstellen, um Büroabläufe zu schematisieren
  • Fortbildung – Studien, Marktdaten usw. beschaffen und für das eigene Geschäft nutzen – vielleicht müsste auch mal wieder ein Seminer besucht werden

Zum Thema Businessplan finden Sie in dem neuen Buch „Businessplan für Immobilienmakler – Schritt für Schritt zum eigenen Businessplan“ eine Anleitung, wie Sie einen Businessplan erstellen. Das Buch kann bestellt werden unter: http://www.businessplan-immobilienmakler.de

Quelle. Idee nach http://www.realtor-magazine.com

 

 

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Jetzt die Fortbildung für das zweite Halbjahr planen – 10 Tipps für Immobilienmakler

Immobilienmakler und -verwalter sollten jetzt an die Planung der Fortbildung im zweiten Halbjahr 2011 denken. Wer jetzt Seminare und Lehrgänge aussucht und bucht, kann diese optimal in seinem Kalender unterbringen und hält die Termine dann auch wirklich ein.

Tipps für die Seminarplanung

1. Planung ist wichtig – auch bei Seminaren und Lehrgängen

Kommen Sie doch raus aus der Planungsfalle. Zu enge Termine gesetzt, Seminarteilnahme dann doch wieder abgesagt – wichtigere Termine herein gekommen – Wer kennt diese Situation nicht? Planung ist Einstellungssache. Und die Planung der eigenen Qualifikation und laufenden Fortbildung ist noch viel mehr Einstellungssache. Ohne eine positive Einstellung zur eigenen Qualifikation, werden Sie auch weiterhin die Seminartermine schieben und die Buchung von Kursen gar nicht erst in Angriff nehmen.

2. Umfang festlegen – und zur Regel machen

Wer sich fest vornimmt, im Halbjahr zwei Tagesseminare zu besuchen und dies zur Regel für sich und im eigenen Unternehmen macht, der wird schon bei der nächsten Halbjahresplanung den ersten Erfolg feststellen. Es ist nur beim ersten Mal schwierig, eine eigene Regel für die Planung zu formulieren und diese umzusetzen. Zwei Seminare im Halbjahr, Besuch des regionalen und den bundesweiten Immobilientags des Verbandes, zwei weitere Infotreffen im Halbjahr sind ein optimaler Ausgangspunkt für Ihr Unternehmen. (PS: Existenzgründer sollten etwas umfangreicher planen und eher 3 bis 4 Tagesseminare im Halbjahr einplanen.)

3. Regeln auch für Mitarbeiter aufstellen

Nicht nur der/die Chef/-in und Inhaber/-in sollte Fortbildung für sich planen. Auch die Mitarbeiter des Unternehmens sollten in diese Planung einbezogen werden. Vielleicht besuchen Sie das eine oder andere Seminar als Team und stärken damit zugleich das gute Miteinander in der Firma. Als Inhaber/-in sehen Sie ihre Mitarbeiter auch in einem anderen Umfeld und lernen auf einem gemeinsam besuchten Seminar neue Stärken oder Schwächen der Kollegen kennen. Ein Außendienstmitarbeiter sollte in einer Pause eines Seminars in der Lage sein, Small-Talk zu betreiben und auf andere Seminarteilnehmer zuzugehen. Und Sie können das Verhalten sehr schön beobachten.

4. Bedarf ermitteln

Welchen Bedarf für Fortbildung habe ich konkret? Haben Sie im vergangenen Jahr mit dem Bauamt oder dem Bauausschuss Ihrer Gemeinde zu tun gehabt? Konnten Sie in allen Detailfragen bei der Aufstellung eines neuen Bebauungsplans mitreden? Oder hat sich eine Lücke aufgetan, die Sie in einem Seminar zur Aufstellung und dem Umgang mit einem Bebauungsplan schließen sollten?

Planen Sie den Bau eines Doppelhauses und sollten zuvor die Kenntnisse in der Projektentwicklung auffrischen?

Hat das Unternehmen eine Abmahnung erhalten und es ist erforderlich, wieder etwas mehr Bewusstsein zum Einhalten der wettbewerbsrechtlichen Regeln in das Team zu bringen? Die Ansätze sind vielfältig. Wer ehrlich mit sich selbst umgeht, wird schnell drei oder vier Themen finden, in denen er/sie sich eigentlich gern fortbilden würde.

5. Eigenen Seminarzirkel erstellen

Wer neue Mitarbeiter einarbeiten will oder als Existenzgründer das Fachwissen gezielt ausbauen will, der kann sich einen eigenen Seminarzirkel aufbauen. Innerhalb von ein oder zwei Jahren wird auf diesem Weg das Fachwissen umfassend ergänzt. Der Seminarzirkel sollte so strukturiert sein, dass das Wissen aufeinander aufbaut und systematisch verbreitert wird. Allgemeines Maklerrecht, Strategien zur Provisionssicherung, der notarielle Kaufvertrag, Akquisition im Kundengespräch, Verhalten am Telefon etc. lassen sich sehr gut als eigener Seminarzirkel erstellen. Im Abstand von ein oder zwei Monaten werden die Semianre gelegt und vorgebucht.

6. Frühzeitig buchen und Termine im Kalender fest blocken

Wer rechtzeitig seine Seminartermine bucht, der  sichert sich den Platz im Seminar. Gerade in den Spezial-Seminaren, in denen unter Umständen eine begrenzte Teilnehmerzahl besteht, um den intensiven Erfahrungsaustausch zu ermöglichen, ist es wichtig, sich rechtzeitig um die Plätze zu kümmen. Ein zweiter Vorteil der frühzeitigen Buchung ist, dass die Tage für die Seminare im Kalender rechtzeitig geblockt sind und keine Bürobesprechungen, Besichtigungen oder Notartermine an diesen Tagen gelegt werden. Auch in diesem Blog (www.ratgeber-immobilienmakler-blog.de) gibt es immer wieder Hinweise auf wichtige Veranstaltungen, die die Planung für das Jahr erleichtern.

7. Seminarverzeichnisse als Jahres- oder Halbjahresverzeichnis nutzen

Die Seminarverzeichnisse der Anbieter, z.B. der Regionalverbäde im Immobilienverband IVD, sind die beste Grundlage für die Planung der Seminarbesuche eines Halbjahres. Die Übersicht aller Seminare im IVD erleichtert den Zugriff auf Seminare auch im weiteren Umfeld, die vielleicht im eigenen Regionalverband nicht angeboten werden. Die Seminarverzeichnisse sind auf den Webseiten des IVD Bundesverbandes unter www.ivd.net oder auf den Webseiten der Regionen eingestellt.

Die eigentliche Seminareinladung wird häufig vier Wochen vor dem Seminartermin verschickt. Wer sich dann anmeldet, der sollte ehrlich zu sich selbst sein und sagen, dass er zwar Interesse an dem Seminar hat, aber seine eigene Fortbildung nicht genau plant. Außerdem kann es sein, dass das eigentlich für Sie interessante Thema an einem Tag angeboten wird, der bei ihnen schon verplant ist.

8. Lehrgänge erfordern eine weitergehende Planung

Die wirklich fundierte Erweiterung von Fachwissen und der Aufbau neuer Geschäftszweige im Unternehmen erfordert den Besuch von Lehrgängen oder Studiengängen. Der Besuch von mehrtägigen Lehrgängen erfordert eine weitergehende Planung. Dieser ist häufig mit Übernachtungen und auswärtigen Aufenthalten und damit auch mit weitergehenden Kosten verbunden. Daher ist hier eine noch gründlichere und die konsequente Einhaltung der Planung erforderlich. Wer die ersten drei Termine eines Lehrgangs besucht und dann feststellt, dass das dritte Lehrgangswochenende mit einer großen Familienfeier belegt ist, hat bei der Planung etwas falsch gemacht. Das investierte Geld für diesen Kurs wird in der Regel nicht zurückerstattet. Daher ist die genaue Planung der Lehrgangsteilnahme oberstes Gebot.

9. Jetzt auch ein Studium planen

Für viele Praktiker in der Immobilienwirtschaft besteht die Möglichkeit eines berufsbegleitenden Studiums. Der Abschluss eines Bachelor-Studiums oder sogar eines Master-Studiums ist heute durch maßgeschneiderte Angebote, die sich an Berufstätige richten, möglich. Am Center for Real Estate Studies – CRES www.steinbeis-cres.de – besteht ein solches Angebot. Gemeinsamit mit der Deutschen Immobilien Akademie (DIA) – www.dia.de – wird auf Basis der Ausbildung zum Immobilienfachwirt ein weiterführendes Studienangebot vorgehalten, das mit einem Bachelor-Abschluss endet. Tipp: Unbedingt einmal die Studienmöglichkeiten durcharbeiten und genau prüfen, ob dieses Studium nicht doch in Betracht kommt. Das Studium ist die konsequente Fortsetzung des Prozesses des Life-Long-Learning (LLL) und setzt eine ganz neue Qualität der Fortbildung in den Immobilienunternehmen um.

Hier gibt es die Infos zum Bachelor Studium am CRES: http://www.dia-vwa.de/de/474/Bachelor+of+Arts.html?s=63qlggGJ6G5Jw

10. Ihr Ziel: z.B. Drei neue Kontakte und drei neue Ideen

Ihr Ziel sollte es sein, auf jedem Seminar z.B. drei neue Kontakte kennen zu lernen und so Ihr Netzwerk zu erweitern. Wenn Sie zusätzlich drei neue Ideen zur Umsetzung im Unternehmen von einem Seminar mitnehmen, dann war jedes besuchte Seminar, dessen Besuch Sie zuvor ausführlich geplant haben, ein voller Erfolg. Der Erfolg der Fortbildung im eigenen Unternehmen hängt auch an den Zielen, die Sie mit dieser Fortbildung verbinden: Setzen Sie sich doch realistische Ziele, wenn Sie ihre Seminarplanung für das zweite Halbjahr 2011 nun in Angriff nehmen.

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Berufsregeln für Immobilienmakler – Ist mehr erforderlich?

Eine rechtliche Regelung der Berufszulassung von Immobilienmaklern wird durch die Politik abgelehnt. Also muss Ersatz her. Für Immobilienmakler und -verwalter (diese Regeln gelten auch für alle anderen immobiliennahen Dienstleistungen, deren Vertreter eine Mitgliedschaft im IVD anstreben) hat der Immobilienverband IVD eine Aufnahmeprüfung mit Nachweis der Sach- und Fachkunde, die Verpflichtung zur Unterhaltung einer Vermögensschadenversicherung, die Fortbildungsverpflichtung mit dem Besuch von Seminaren in jedem Jahr, die Unterwerfung unter den code of ethics (Standesregeln) und die vom Bundeskartellamt genehmigten Wettbewerbsregeln verbindlich geregelt.

Zusätzlich unterhält der IVD für alle Mitglieder eine Vertrauensschadenversicherung und hat die Ombudsstelle Immobilien in der Satzung verankert. Die Mitglieder sind zur Mitwirkung an den Verfahren beim Ombudsmann verpflichtet. Einige der Regionalverbände verlangen bei der Bewerbung um die Aufnahme in den Verband die Benennung von Referenzen.

Der IVD hat zusätzlich bei der Erstellung der DIN EN 15733, der DIN-Norm für die Dienstleistungen von Immobilienmaklern mitgewirkt und fördert die Zertifizierung von Immobilienmaklern auf der Basis dieser europaweit einheitlichen Norm. Die europäischen Verbände, die ebenfalls an der Norm mitgewirkt haben, binden diese ebenfalls vielfach in die Regularien ihrer Verbände ein.

Die Politik begründet ihre Ablehnung der Regelung des Berufs damit, dass es europaweit einen Trend zur Deregulierung von Berufen gibt. Barrieren, die den Eintritt in den Markt in einem Land erhöhen, sollen abgeschafft werden. Zugleich gibt es den Trend, dass auf europäischer Ebene der Verbraucherschutz verbessert wird. Immer wieder wird bei der „Regelung von Berufen“ dann auf „die Verbände“ verwiesen. In Deutschland ist der IVD der einzige Verband, der Regeln für Immobilienmakler erstellt und kontrolliert.

Als Einstieg in den Verband hat der IVD eine vorläufige Mitgliedschaft oder die Existenzgründungsmitgliedschaft geschaffen. Für diese Kolleginnen und Kollegen gilt eine weitergehende Fortbildungsverpflichtung in den Anfangsjahren der Mitgliedschaft.

Geht noch mehr bei den Berufsregeln für Immobilienmakler? Was sollte noch besser erfasst oder ausgebaut werden? Die Standesregeln des Verbandes, die Satzung mit den Aufnahmekriterien usw.  finden sich zur Einsichtnahme aufg der Seite des IVD im Internet (http://www.ivd.net/ausgabe.php?CMS_c=artikel&Nr=1097).

Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion.

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Neues Schwergewicht für Fortbildung in der Immobilienwirtschaft

EBZ und DIA verzahnen ihre Studienangebote – Kooperation gestartet

Zwei Schwergewichte im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Immobilienexperten gehen eine Kooperation ein: Das EBZ – Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und die Deutsche Immobilien-Akademie (DIA) werden zukünftig verstärkt zusammen arbeiten, um Synergien zu nutzen und auszubauen.

Die Zusammenarbeit in konkreten Projekten ist  bereits gestartet: Der  DIA- Studiengang „Immobilienbewerter (DIA)“ kann schon jetzt auch an der privaten Fachhochschule EBZ Business School  in Bochum belegt werden. Die DIA wird den EBZ Fernlehrgang „Immobilienkaufmann/-frau“ zukünftig ebenfalls anbieten und in Freiburg einen Präsenzstandort aufbauen. Zu dem beginnt am Standort Hamburg im September 2010 ein gemeinsames Bachelor-Programm. Weiterhin geplant sind die gemeinsame Weiterentwicklung von verbindlichen Qualifizierungsstandards, Tagungs- und Seminarangeboten.  

Auf dem Immobilientag des IVD war es so weit: Der Vorstandsvorsitzende des EBZ, Klaus Leuchtmann, und der Geschäftsführer der DIA, Peter Graf, unterzeichneten einen Kooperationsvertrag, der eine enge Zusammenarbeit in der Entwicklung und Vermarktung der Bildungsangebote vorsieht. „Unsere beiden Bildungseinrichtungen haben sehr unterschiedliche Profile. Aus der Kooperation wird deshalb ein echter Mehrwert für unsere Kunden entstehen“, so Leuchtmann. Graf ergänzt: „Gemeinsam werden wir die gesamte Breite immobilienwirtschaftlicher Bildung abdecken, von Grundlagenausbildung bis zum Masterprogramm.“

Die DIA, die dem Immobilienverband IVD nahesteht, und das EBZ, eine Stiftung des GdW, des VdW Rheinland Westfalen und des BFW Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, wissen ihre immobilienwirtschaftlichen Verbände bei der Kooperation hinter sich.

IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling: „Die Qualifikation von Mitarbeitern und Unternehmensinhabern wird in den immobilienwirtschaftlichen Verbänden sehr intensiv betrieben. Es ist eine ausgezeichnete Entwicklung, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit unserer Verbände im Rahmen der BSI – Bundesvereinigung der Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft nun auch auf der Ebene der Bildung fortgesetzt wird. Wenn zwei so renommierte Einrichtungen wie  DIA und EBZ eng zusammenarbeiten, kann die Branche nur profitieren.“

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