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Neues Buch: Erfolgsfaktoren Immobilien

Erfolgsfaktoren2013_Cover2F4D569Was macht Immobilienfirmen erfolgreich?

Dieser Frage gehen viele Immobilienfirmen täglich nach. Auch das Blog „Ratgeber Immobilienmakler“ befasst sich immer wieder mit der Frage, was die Immobilienfirmen erfolgreich macht. Viele Ideen, Anregungen, Tipps und Praxisbeispiele haben Sie auf diesem Blog schon gelesen.

Neues Buch vorgestellt

Das neue Buch „Erfolgsfaktoren Immobilien“ zeigt viele der Beispiele, was Immobilienfirmen erfolgreich und erfolgreicher macht.

– Software
– Immobilienbewertung
– Portallösungen
– Franchiseangebote für Immobilienfirmen
– wichtige Fortbildungs- und Studienangebote für die Immobilienberufe
– Bewertung von Dienstleistungen
– Videopräsentationen
– Netzwerk
– Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
– Social Media
– Onlinemarketing
– Markenbildung
– Akquisition von Aufträgen

Mehr als 80 Angebote vorgestellt

„Erfolg ist die Summe vieler einzelner Faktoren. Einer dieser Faktoren ist, sich mit seinem eigenen Unternehmen perfekt aufzustellen. Es gibt sehr viele richtig gute Angebote für Immobilienfirmen, die diese nutzen können. Mir geht es vor allem darum, dass die vielen Immobilienfirmen, die beratend in der Immobilienbranche tätig sind, einen Überblick über diese Angebote bekommen. Deshalb stellen wir in dem Buch „Erfolgsfaktoren Immobilien“ mehr als 80 verschiedene solcher Angebote vor“, sagt der Herausgeber Sven R. Johns.

Das Buch wendet sich an:

Bauträger, Berater, Makler, Vermieter, Vermittler, Nachweismakler, Verwalter für WEG oder Miethausverwalter, Sachverständige, Gutachter oder Bewerter, Wohnungsgesellschaften und Genossenschaften, Immobilienfinanzierer, Energieberater und Erbringer von Dienstleistungen für die Immobilienwirtschaft. Es richtet sich gleichermaßen an Profis, die schon (fast) alles gesehen haben wie an Quereinsteiger, die einen schnellen Überblick wünschen.

Erfolgsfaktoren Immobilien – Erfolgsgeschichten, Tools, Produkte, Anwendungen und Empfehlungen für Immobilienfirmen

Sven R. Johns (Hrsg.)
Wullenwever Verlag Berlin GmbH & Co KG
152 Seiten, DIN A4, Hardcover
Auflage 2013
Preis: 29,80 Euro
ISBN 978-3-9815970-0-4

 

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Das Buch kann direkt bestellt werden unter:

www.umzug-und-umziehen.de/shop/produkte/
oder unter info <at> wwv-berlin.de

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Steuervorteile für energetische Sanierung sollen kommen

Nur so wird Schwung in die energetische Modernisierung von Immobilien kommen. Steuerliche Anreize für private Eigentümer sind erforderlich, wenn es um Dach- oder Fassadendämmung geht, wenn ernerbare Energien eingesetzt werden sollen, die Fenster ausgetauscht und die eigene Immobilie auf den neuesten energetischen Stand gebracht werden soll. Patrick Döring, stv. Fraktionsvorsitzender der FDP, sagt dazu:

„Um die Energiewende zu beschleunigen und gleichzeitig die Belastung der Bürgerinnen und Bürger zu reduzieren hat die FDP durchgesetzt, dass ab kommendem Jahr die Sanierung von Gebäuden steuerlich besser gestellt wird. Dazu wird die Abschreibung deutlich beschleunigt. Angedacht ist eine Regelung nach dem Muster des alten § 82 a Einkommenssteuer-Durchführungsverordnung. Wir wollen keine Zwangssanierungen, sondern setzen Anreize.

Denn klar ist: Die Kosten der Energiewende dürfen am Ende nicht alleine am Bürger hängen bleiben. Das betrifft natürlich vor allem Mieter und Hauseigentümer in Deutschland. Für die FDP-Bundestagsfraktion ist deshalb klar, dass – wenn wir dieses Ziel erreichen wollen – wir auch mehr tun müssen, um den Umstieg für die Menschen in Deutschland bezahlbar zu halten.

Auf den Gebäudesektor entfallen 40 Prozent des Energiebedarfs in Deutschland. Wir haben deshalb durchgesetzt, dass noch in diesem Jahr für bestimmte energetische Sanierungsmaßnahmen die steuerliche Abschreibung deutlich erleichtert und beschleunigt wird. So machen wir den Umstieg im Gebäudebereich einfacher, wirtschaftlicher und bezahlbarer – und reduzieren damit für die Zukunft den Energiebedarf der Gebäude und damit auch die Wohnnebenkosten.“

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Zwangsversteigerungen von Immobilien – Wie entwickelt sich die Zahl der Versteigerungen?

Immobilien im Gegenwert von 7,2 Mrd. € wurden im ersten Halbjahr 2010 zwangsversteigert. Dabei ist die Zahl der Termine leicht gesunken und zwar auf 43.602 Termine. Das teilte der Verlag Argetra mit, der den Zwangsversteigerungskalender Immobilien heraus gibt. Die Zahlen für das erste Halbjahr sind nicht mehr ganz neu, aber dennoch sehr interressant. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2009 sanken die Verkehrswerte der zur Versteigerung angestezten Immobilien um 506,2 Mio. € bzw. 6,6%.

Bremen ist Top bei der Zunahme von Zwangsversteigerungen (+21,9%), Hamburg bei der Abnahme (-52,7%). Die neuen Länder sind – zumindest in der Betrachtung der absoluten Zahlen – nicht mehr die Spitzenreiter in der Zwangsversteigerungs-Statistik. Der rückläufige Trend stabilisiert sich. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergibt sich im Osten ein Minus von 6,19%. Bemerkenswert ist die Entwicklung in Brandenburg mit minus 8,8% und in Mecklenburg-Vorpommern mit minus 5,6%. Dieser Rückgang ist jedoch nur relativ zu sehen. Betrachtet man die Anzahl der Termine pro 100.000 Einwohner, so ist die Zahl der anberaumten Zwangsversteigerungstermine zum Beispiel in Sachsen trotz eines Rückgangs von 2,9% noch immer fast vier Mal so hoch wie in Baden-Württemberg.

Quelle: www.argetra.de

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Wirkung niedriger Kreditzinsen – Beitrag von Volker Looman

Das Plädoyer für Sondertilgungen beim Immobilienkauf, gerade in Zeiten niedriger Zinsen, in der FAZ vom Samstag.

http://www.faz.net/s/Rub4B891837ECD14082816D9E088A2D7CB4/Doc~E020E0D2B4D844DAFA398EC8F86D2ABD1~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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Vermarktungsdauer von Immobilien

Die Vermarktungsdauer von Immobilien im ländlichen Raum und in den Ballungsgebieten ist im Jahr 2010 sehr unterschiedlich. Im Durchschnitt dauert die Vermarktung von Immobilien im ländlichen Raum etwa 18 % länger als in den Ballungsgebieten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des IVD unter seinen Mitgliedern.

Einfamilienhäuser

Am schnellsten werden Einfamilienhäuser vermittelt. Der Zeitraum zwischen der Annahme eines Auftrages zur Vermittlung einer Immobilie und dem erfolgreichen Abschluss dieses Auftrages beträgt bei Einfamilienhäusern in Ballungsgebieten und Städten ca. 4 Monate und 24 Tage (4,8 Monate).  Im ländlichen Raum dauert es von der Annahme des Auftrages bis zur Beurkundung eines Kaufvertrages über die Immobilie durchschnittlich 5 Monate und 15 Tage (5,5 Monate). Immobilienmakler können den Auftrag ihrer Kunden zur Vermittlung einer Immobilie in Ballungsgebieten im Schnitt 15 % schneller abarbeiten als die Immobilienmakler, die Immobilien im ländlichen Raum vermitteln.

Eigentumswohnungen

Eigentumswohnungen werden in den Städten und Ballungsgebieten im Schnitt in 5 Monaten und 12 Tagen (5,4 Monate) vermittelt. Eigentumswohnungen im ländlichen Raum werden dagegen in durchschnittlich 6 Monaten und 3 Tagen (6,1 Monate) vermittelt. Hier beträgt der zeitliche Unterscheid 11 %.

Mehrfamilienhäuser

Bei den Mehrfamilienhäusern in Städten und Ballungsgebieten beträgt die durchschnittliche Vermarktungsdauer 5 Monate und 18 Tage (5,6 Monate). Im ländlichen Raum dauert die Vermarktung eines Mehrfamilienhauses durchschnittlich 7 Monate und 21 Tage (7,7 Monate) und damit fast 30 % länger.

Vermarktungsdauer von Immobilien

  Einfamilienhäuser Eigentumswohnungen Mehrfamilienhäuser
Ländlicher Raum 5,5 Monate 6,1 Monate 7,7 Monate
Stadt/Ballungsgebiet 4,8 Monate 5,4 Monate 5,6 Monate
Gesamt gewichtet 5 Monate 5,5 Monate 6,7 Monate

 Einflussfaktoren

Diese Ergebnisse der Befragung unter ca. 470 Immobilienmaklern im Immobilienverband IVD stehen im Einklang mit der Einschätzung der Immobilienmakler, dass die Lage das wichtigste Kriterium für die Vermarktung einer Immobilie ist. Bei Einfamilienhäusern wird die Lage von 70 % der Immobilienmakler als das wichtigste Kriterium für die Vermarktung der Immobilie angesehen, bei Eigentumswohnungen 60 %, bei Mehrfamilienhäusern 40 %.

Abgefragt wurde ferner der wichtigste Faktor, der Einfluss auf die Vermarktungsdauer einer Immobilie hat. Die Rangliste der wichtigsten Einflussfaktoren umfasst folgende Punkte:

–          Lage – 70 %

–          Preis-Leistungs-Verhältnis – 35 % (Einfamilienhäuser)

–          Erteilung eines Alleinauftrages an Immobilienmakler – 35 %

–          Generelle Höhe des Preises der Immobilie – 30 %

–          Umfeld der Immobilie – 30 %

–          Äußerlicher Zustand der Immobilie – 15 %

–          Marketing-Budget des Immobilienmaklers für die Vermarktung – 12 %

–          Ausstattung der Immobilie – 10 %

–          Energetischer Standard der Immobilie – 8 %

–          Technischer Standard der Immobilie – 6 %

–          Baujahr – 3 %

(Nennung:  70 % = 70 % der Befragten „stimmen der Aussage voll und ganz zu“)

Makler-Auftrag

Die Vermarktungsdauer ist ein wichtiges Instrument bei den Überlegungen über die Dauer eines Makler-Auftrages. Aus der Vermarktungsdauer für Immobilien kann auf die erforderliche Dauer eines Makler-Auftrages geschlossen werden. Die übliche Vertragsdauer für einen Maklervertrag beträgt 6 Monate. Abhängig von der Immobilie, Lage, Ausstattung etc. ist diese Vermarktungsdauer anzupassen.

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Eingeordnet unter Existenzgründung Immobilienmakler, Immobilienmarkt, Statistik und Marktauswertung

Altersvorsorge ist wichtigstes Sparziel

In der Frühjahrsumfrage des Verbandes der privaten Bausparkassen hat sich der Trend aus den vergangenen Jahren noch verstärkt: Altersvorsorge ist das wichtigste Sparziel der Deutschen. Unter mehr als 2.000 Befragungsteilnehmern wurde ermittelt, dass das Sparen für die Altersvorsorge mit 67,6 % und für Immobilien mit 52,2 % ganz weit vorn liegen. Das Sparen für Immobilien erfolgt zur Anschaffung oder Renovierung einer Immobilie. Interessant ist, dass das Sparen für den Konsum oder für Anschaffungen einen Rückgang von fast 10 %  erlitten hat. Das zeigt den eindeutigen Trend in wirtschaftlich unsicheren Zeiten das Geld in sichere Sachwerte wie Immobilien anzulegen. (Quelle: Verband Privater Bausparkassen – www.bausparkassen.de)

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Eingeordnet unter Immobilienmarkt

Immobilienpolitik der Bundesregierung im Überblick

Im neuen „Immobilien Jahrbuch 2010“ skizziert Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) die Herausforderungen für die Wohnungs- und Städtebaupolitik der schwarz-gelben Regierung: „Wir stehen vor der Aufgabe, für über 80 Millionen Menschen die Rahmenbedingungen für bedarfsgerechten und bezahlbaren Wohnraum, attraktive Städte und lebenswerte Städte sowie gut entwickelte ländliche Gebiete zu schaffen und zu erhalten.“ Zu den Eckpunkten der Politik zählen laut Ramsauer demnach: „Die Verbesserung der Energieeffizienz der Gebäude, die Stärkung des Wohneigentums, die soziale Sicherung des Wohnens, die Anpassung der Wohnbedingungen an die Bedürfnisse älterer Menschen und die flexible Gestaltung einer nachhaltigen Stadtentwicklung, die auch die Belange ländlicher Gebiete verstärkt berücksichtigt.“

Interessant an diesem Beitrag im „Immobilien Jahrbuch 2010“ ist, dass Bundesminister Dr. Ramsauer die Politik seines Ministeriums einmal vollständig umrissen hat. Für alle Marktteilnehmer der Immobilienbranche ist dies ein wichtiger Einblick in die Planung des Ministeriums und die anstehenden Projekte. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung sind verschiedene Elemente der Immobilienpolitik enthalten. Dr. Ramsauer ergänzt diese Rahmendaten in seinem Buch-Beitrag.

Robert Ummen / Sven Johns (Hrsg.), Immobilien Jahrbuch 2010 – Analysen, Trends, Perspektiven. IMMO I.deen GmbH, ISBN 978-3-00-030486-6, 288 Seiten, 29,80 Euro.

Das Immobilien Jahrbuch 2010 kann im IVD-Webshop unter http://www.ivd-webshop.net erworben werden.

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Eingeordnet unter Immobilienpolitik, Publikationen

Schwieriger Weg zurück zur Normalität am Immobilienmarkt

Nach Auffassung von Dr. Tobias Just, Leiter Branchen- und Immobilienmarktanalyse bei der Deutschen Bank, wird der Weg zurück zur Normalität nach der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise für die Immobilienwirtschaft kein „gemütlicher Spaziergang“. Das schreibt Dr. Just in seinem Beitrag im Jahrbuch Immobilien 2010. Für die Bürovermietungsmärkte sind in diesem Jahr keine positiven Impulse zu erwarten. „Die Büroleerstände werden 2010 weiter steigen, und die Mieten bleiben unter Druck.“ Und auch für 2011 sollte man die Erwartungen nicht zu hoch hängen. Unterdessen erweist sich laut Just der „langweilige“ deutsche Wohnungsmarkt nun als ein wichtiger Stabilisierungsanker. 2010 und 2011 werden die Wohnungsmärkte Impulse von eigenkapitalstarken privaten und einigen institutionellen Anlegern erhalten. Die Sorge vor Inflation führt zudem manche risikoaverse Investoren zurück zur Immobilie. „Dies dürfte 2010 und 2011 auch das Interesse an Wohnungsportfolios weiter anregen – insbesondere, weil in den kommenden Jahren aufgrund des hohen budgetären Drucks vieler Kommunen neue Portfolios auf den Markt kommen könnten“, erläutert Just.

Ähnlich ist die Markteinschätzung des Aberdeen Chefresearchers Dr. Thomas Beyerle. „Obwohl mit dem Eintreten der Finanzmarktkrise die großvolumigen Portfolioverkäufe quasi über Nacht weggebrochen sind, hat sich auf der Ebene der Teil- und Kleinportfolien ein neuer Markt gebildet. Zumal die Nachfrage nach Wohnungen und Portfolios gerade durch die Finanzkrise zugenommen hat“, so Beyerle. Hinzu kommen etliche Fondsgesellschaften, die Wohnimmobilienfonds anbieten. Beim Blick auf die Investitionen – Neubau wie Sanierung – zeigt sich eine starke Fokussierung auf die Metropolregionen. „Die heutigen Investitionen in die Backsteine in Ballungszentren lassen an weiteren Mietpreis- bzw. Kaufpreissteigerungen nicht zweifeln“, erklärt Beyerle.

Robert Ummen / Sven Johns (Hrsg.), Immobilien Jahrbuch 2010 – Analysen, Trends, Perspektiven. IMMO I.deen GmbH, ISBN 978-3-00-030486-6, 288 Seiten, 29,80 Euro.

Das Immobilien Jahrbuch 2010 kann im IVD-Webshop unter http://www.ivd-webshop.net erworben werden.

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Immobilienwertermittlungsverordnung – ImmoWertV – Weg frei

Das Bundeskabinett hat die neue ImmoWertV auf den Weg gebracht. Damit muss nur noch der Bundesrat dieser Verordnung zustimmen, bevor diese in Kraft tritt. In der Pressemitteilung des BMVBS (www.bmvbs.de) ist zu lesen:

Die Verordnung legt die Grundsätze zur Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken fest. Sie findet überall dort Anwendung, wo der Marktwert von Grundstücken oder Immobilien zu ermitteln ist. Anwender sind vor allem die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte, Sachverständige für die Grundstückswertermittlung, Banken und Versicherungen. Die ImmoWertV löst die derzeit geltende Verordnung aus dem Jahr 1988 ab. Die Regeln zur Wertermittlung sollen der seitdem stark veränderten Situation auf dem Grundstücksmarkt angepasst werden. Der Beitritt der neuen Länder, der demografische Wandel sowie die Internationalisierung der Immobilienwirtschaft haben neue Rahmenbedingungen geschaffen. Auch neue Aufgabenbereiche wie der Stadtumbau und die Soziale Stadt mussten bei der Novellierung berücksichtigt werden. In der neuen ImmoWertV wurden nicht mehr relevante Regelungen im Sinne einer Entbürokratisierung gestrichen. Neu sind Regelungen zur Bewertung der künftigen Entwicklung eines Gebiets. Auch die Vorschriften über die erforderlichen Daten zur Wertermittlung wurden praxisgerecht umgestaltet. Unter dem Gesichtspunkt einer besseren internationalen Vergleichbarkeit wurden international gebräuchliche Begriffe eingeführt. Zudem werden künftig neue, für den Grundstücksverkehr wichtige Aspekte wie die energetischen Eigenschaften als Gebäudemerkmal erfasst. Die Novelle beruht auf den Empfehlungen eines ehrenamtlich tätigen Sachverständigengremiums zur Überprüfung des Wertermittlungsrechts.“

In  dem genannten Sachverständigengremium haben auch Vertreter des Immobilienverbandes IVD an der Ausarbeitung der ImmoWertV mitgewirkt.

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Eingeordnet unter Immobilienpolitik

Jahrbuch Immobilien 2010 – jetzt erschienen

In 6. Auflage ist das „Jahrbuch Immobilien 2010 – Analysen, Trends, Perspektiven“ druckfrisch erschienen. Der Bezug erfolgt über den Webshop des IVD unter www.ivd-webshop.net.

Als Herausgeber haben Robert Ummen und ich wieder mehr als 25 Autoren aus der Immobilienwirtschaft eingeladen, die aktuellen Entwicklungen auf dem Deutschen Immobilienmarkt und in der Immobilienwirtschaft zusammenzufassen. Die deutsche Immobilienwirtschaft befindet sich im Griff der Krise. „Back to the roots“ heißt die Devise in allen Sparten der Branche. Die Unternehmen konsolidieren, der Transaktionsmarkt geht um ca. 20  zurück und es besteht weiter Bedarf an Wohnungsneubau. Das sind die Botschaften zu Beginn des Jahres 2010. Welche Auswirkungen wird dies auf die einzelnen Branchen-Segmente haben? Welche Spuren wird die Krise auf den Nutzermärkten, bei Projektentwicklern, Fonds und Aktiengesellschaften hinterlassen? Wie können die Marktteilnehmer diese Herausforderungen bewältigen? Wo stehen die Prognosen für 2010 und 2011? Im mittlerweile sechsten Jahr beschäftigen sich die Autoren des IMMOBILIEN JAHRBUCHS wieder intensiv mit Ursachenforschung, Analyse und Ausblick zu Immobilienkonjunktur und Markteinschätzung. Darüber hinaus liefert das Werk, das längst zur Pflichtlektüre der Marktteilnehmer avanciert ist, wichtige Fachbeiträge prominenter Autoren, Experten und Journalisten zu den wichtigsten Debattenthemen der Branche – sei es Immobilienpolitik, Finanzierung und Bewertung oder Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit. 

Mit Beiträgen zu folgenden Themen (Auszug):

 –       Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer, Die Grundzüge der neuen Wohnungs- und Städtebaupolitik

–       Dr. Tobias Just, Leiter Immobilienmarktanalyse Deutsche Bank, Immobilienkonjunkturprognose 2010 und 2011

–       Andreas Schulten, Vorstand BulwienGesa AG, Deutsche Gewerbeimmobilien 2010 und 2011

–       Claus P. Thomas, Geschäftsführer LaSalle GmbH, Immobilien-Investments nach der großen Krise

–       Sascha Hettrich, Managing Partner King Sturge, Zur Zuverlässigkeit von Indizes und Markterhebungen

–       Dr. Thomas Beyerle, Aberdeen Immobilien KAG, Der Wohnimmobilienmarkt entwickelt sich neu

–       Dr. Norbert Schwaldt, DIE WELT, Nach der Schockstarre kommt wieder Bewegung in den Markt

–       Michael Beck, Bankhaus Ellwanger & Geiger, Deutsche und europäische Immobilienaktien

–       Barbara Knoflach, Vorstandsmitglied BVI, Zur Zukunft der offenen Immobilienfonds

–       Oliver Porr, Vorstandsvorsitzender VGF, Trends und Perspektiven der geschlossenen Immobilienfonds

–       Dr. Christian Schede LL.M., Partner Olswang, Immobilienrelevante Steueränderungen 2010

–       Markus Wenske, Lill Rechtsanwälte, Legal Asset Management der Immobilie

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