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Neues Buch: Erfolgsfaktoren Immobilien

Erfolgsfaktoren2013_Cover2F4D569Was macht Immobilienfirmen erfolgreich?

Dieser Frage gehen viele Immobilienfirmen täglich nach. Auch das Blog „Ratgeber Immobilienmakler“ befasst sich immer wieder mit der Frage, was die Immobilienfirmen erfolgreich macht. Viele Ideen, Anregungen, Tipps und Praxisbeispiele haben Sie auf diesem Blog schon gelesen.

Neues Buch vorgestellt

Das neue Buch „Erfolgsfaktoren Immobilien“ zeigt viele der Beispiele, was Immobilienfirmen erfolgreich und erfolgreicher macht.

– Software
– Immobilienbewertung
– Portallösungen
– Franchiseangebote für Immobilienfirmen
– wichtige Fortbildungs- und Studienangebote für die Immobilienberufe
– Bewertung von Dienstleistungen
– Videopräsentationen
– Netzwerk
– Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
– Social Media
– Onlinemarketing
– Markenbildung
– Akquisition von Aufträgen

Mehr als 80 Angebote vorgestellt

„Erfolg ist die Summe vieler einzelner Faktoren. Einer dieser Faktoren ist, sich mit seinem eigenen Unternehmen perfekt aufzustellen. Es gibt sehr viele richtig gute Angebote für Immobilienfirmen, die diese nutzen können. Mir geht es vor allem darum, dass die vielen Immobilienfirmen, die beratend in der Immobilienbranche tätig sind, einen Überblick über diese Angebote bekommen. Deshalb stellen wir in dem Buch „Erfolgsfaktoren Immobilien“ mehr als 80 verschiedene solcher Angebote vor“, sagt der Herausgeber Sven R. Johns.

Das Buch wendet sich an:

Bauträger, Berater, Makler, Vermieter, Vermittler, Nachweismakler, Verwalter für WEG oder Miethausverwalter, Sachverständige, Gutachter oder Bewerter, Wohnungsgesellschaften und Genossenschaften, Immobilienfinanzierer, Energieberater und Erbringer von Dienstleistungen für die Immobilienwirtschaft. Es richtet sich gleichermaßen an Profis, die schon (fast) alles gesehen haben wie an Quereinsteiger, die einen schnellen Überblick wünschen.

Erfolgsfaktoren Immobilien – Erfolgsgeschichten, Tools, Produkte, Anwendungen und Empfehlungen für Immobilienfirmen

Sven R. Johns (Hrsg.)
Wullenwever Verlag Berlin GmbH & Co KG
152 Seiten, DIN A4, Hardcover
Auflage 2013
Preis: 29,80 Euro
ISBN 978-3-9815970-0-4

 

Bestellung

Das Buch kann direkt bestellt werden unter:

www.umzug-und-umziehen.de/shop/produkte/
oder unter info <at> wwv-berlin.de

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Umzugsratgeber – Für Maklerkunden

Dieses neue Angebot an alle Immobilienmakler können Sie ab sofort nutzen:

Bestellen Sie den Umzugsratgeber „Umzugslust – Ideen für Umzieher“.  Die Umzugsratgeber sind kostenlos. Immobilienmakler bezahlen nur die Versandkosten.

Denn: Jeder Wohnungssuchende ist auch ein Umzieher. Nehmen Sie als Immobilienmakler deshalb auch die Bedürfnisse Ihrer Immobilienkunden als Umzieher ernst. 8 Mio. Menschen ziehen jährlich um. Das sind mehr als 4 Mio. Haushalte. Zu  viele Immobilienfirmen haben nur die Immobilienvermittlung an sich im Auge.

So geht After-Sales-Management

Für Immobilienmakler wird es immer wichtiger, mit ihren Kunden auch nach dem eigentlichen Verkaufs- oder Vermittlungsvorgang im Gespräch zu bleiben. Mit dem Umzugsratgeber „Umzugslust – Ideen für Umzieher“ können Sie im After-Sales-Management bei Ihren Immobilienkunden punkten.

Den Umzugsratgeber Nutzen

Mit einem Umzugsratgeber positionieren sich Immobilienmakler perfekt bei ihren Kunden. Die neue Ausgabe des Umzugsratgebers „Umzugslust – Ideen für Umzieher“ ist erschienen. Schauen Sie doch einmal in das ePaper hinein. Die Print-Ausgabe schicken wir Ihnen gern.

Das ist der link zum ePaper:

http://www.uuu-newsletter.de/epaper/index.html 

Bestellung gegen Erstattung Versandkosten

Die Umzugsratgeber sind für Immobilienmakler kostenlos. Sie bezahlen nur die Versandkosten.

Bestellen Sie jetzt bei uns 50 oder 100 gedruckte Hefte des Umzugsratgebers für die Versandkosten von 15,- Euro. Damit haben Sie ein perfektes Kundenbindungsinstrument. Senden Sie eine Mail an info <at> wwv-berlin <punkt> de.

Weitere Informationen rund um das Thema Umzug finden Sie im Internet unter www.umzug-und-umziehen.de

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Immobilienmakler aufgepasst: Umzugsratgeber bestellen

Alle Wohnungssuchenden sind auch Umzieher. Obwohl 8 Mio. Menschen im Jahr umziehen, haben viele Immobilienfirmen nur die Immobilienvermittlung an sich im Auge.

 

Perfektes After-Sales-Management

Mit dem Umzugsratgeber „Umzugslust – Ideen für Umzieher“ können Sie im After-Sales-Management bei Ihren Immobilienkunden punkten.

Neuer Umzugsratgeber erschienen

Die neue Ausgabe des Umzugsratgebers „Umzugslust – Ideen für Umzieher“ ist erschienen. Schauen Sie doch einmal in das ePaper hinein. Die Print-Ausgabe schicken wir Ihnen gern.

Das ist der link zum ePaper:

http://www.uuu-newsletter.de/epaper/index.html 

 

PS an alle Immobilienmakler:

 

Bestellen Sie jetzt bei uns 50 oder 100 gedruckte Hefte des Umzugsratgebers für die Versandkosten von 15,- Euro. Damit haben Sie ein perfektes Kundenbindungsinstrument. Senden Sie eine Mail an info <at> wwv-berlin <punkt> de.

Weitere Informationen rund um das Thema Umzug finden Sie im Internet unter www.umzug-und-umziehen.de

 

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Existenzgründung Immobilienmakler

Sich als Makler selbständig machen. Das wollen viele Menschen, die nach einer neuen Herausforderung suchen. „Mieten, kaufen, wohnen“ trägt sicher ein Stück weit dazu bei, dass etwas vom täglichen Berufsbild des Immobilienmaklers transportiert wird.

Wie real ist „Mieten, kaufen, Wohnen“

Die Immobilienmakler sind sich vielfach einig, dass dort nicht der Berufsalltag abgebildet wird. Aber: Die Situaiton, dass ein Kunde den Makler vor eine unerwartete Situation stellt, dass schnell reagiert werden muss, dass auch einmal eine Ablehnung erfolgt usw., wird dort mit Sicherheit gut transportiert.

Ein Beruf mit Menschen

Und eines ist für Immobilienmakler auch ganz wichtig: Der Beruf hat viel mit Menschen zu tun. Täglich neue Personen, neue Gesprächssituationen, neue Herausforderungen. Wer diese Abwechlung liebt, der ist richtig im Beruf des Immobilienmaklers.

Ratgeber hinzuziehen bei der Gründung

Wer einen Ratgeber für die Existenzgründung sucht, der kann zu dem Buch „Existenzgründung für Immobilienmakler“ greifen.

Der folgende link führt zum Amazon Shop:

http://www.amazon.de/Existenzgr%C3%BCndung-f%C3%BCr-Immobilienmakler-umfassender-Praxisratgeber/dp/392670179X/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1361903892&sr=1-1

Cover Existenzgründung

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Immobilienmakler kommen besser an ihre Provision, sagt der BGH

In einem Online-Exposé wird die Provisionsforderung des Immobilienmaklers meist genannt. Dass dies für die Begründung des Provisionsanspruchs ausreichen kann, hat der BGH nun in einem Urteil festgestellt. Makler sind also dichter an ihrer Provision nach dieser Rechtsprechung.

Lesen Sie hier einen Gastbeitrag von Rechtsanwalt Stefan Schneider aus der Kanzlei Mosler + Partner in München. Er befasst sich überwiegend mit dem Immobilienrecht, so dass er auch ein Spezialist im Maklerrecht ist.

Maklervertrag bei Internetanzeige – Wichtige neue BGH-Entscheidung!

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 03.05.2012 (Az. III ZR 62/11) eine für die Maklerpraxis äußerst bedeutsame Entscheidung zum Zustandekommen eines Maklervertrages  durch konkludentes Verhalten getroffen.

Die Entscheidung

Der BGH sieht in einer Internetanzeige eines gewerblichen Immobilienmaklers (unter „Immobilienscout24“) mit dem Hinweis “Provision 7,14%” direkt unter der Angabe der Vermarktungsart (Kauf) und des Kaufpreises ein eindeutiges Provisionsverlangen.

Im konkreten Fall hatte der Kaufinteressent auf die Internetanzeige Bezug genommen und der Makler gab ihm daraufhin die Objektadresse und die Eigentümerdaten bekannt.

Hierdurch kann nach dem BGH ein Maklervertrag durch konkludentes Verhalten zustande kommen.

Die Einzelheiten

In seiner Entscheidung bezieht sich der BGH auf einige, in älteren Urteilen aufgestellte, Rechtsgrundsätze zum (stillschweigenden) Zustandekommen eines Maklervertrages. Aber er liefert auch Neues zur rechtlichen Einordnung der Internetanzeige.

Im Einzelnen:

Grundsatz: Strenge Anforderungen an stillschweigenden Maklervertragsschluss

Der BGH betont, dass (nach wie vor) an das stillschweigende Zustandekommen eines Maklervertrages „strenge Anforderungen“ zu stellen sind.

Insbesondere braucht der Kaufinteressent bei „Angeboten“ des Maklers nicht ohne weiteres damit rechnen, dass der Makler (auch) von ihm eine Provision erwartet.

Der Interessent darf vielmehr, ohne Gegenteiliges zu wissen, davon ausgehen, dass der Makler allein für den Verkäufer eine Leistung erbringen will und auch von diesem vergütet wird.

Unmissverständlicher Hinweis auf Provisionspflicht des Interessenten erforderlich

Etwas anderes gilt nur dann, wenn der Makler den Kaufinteressenten unmissverständlich auf eine von ihm im Erfolgsfall zu zahlende Käuferprovision hingewiesen hat:

Ein Kaufinteressent, der in Kenntnis des eindeutigen Provisionsverlangens, beispielsweise in einem ihm übersandten Objektnachweis oder Exposé, die Dienste des Maklers in Anspruch nimmt, gibt damit grundsätzlich in schlüssiger Weise zu erkennen, dass er den in dem Provisionsbegehren liegenden Antrag auf Abschluss eines Maklervertrags annehmen will.

Dies entspricht ständiger Rechtsprechung des BGH (vgl. zuletzt auch BGH Urteil vom 16.11.2006- III ZR 57/06, NJW-RR 2007, 400) und wurde in der hier besprochenen Entscheidung nochmals bestätigt.

Zeitungs- oder Internetanzeige sind aber noch keine Maklervertragsangebote

Unter Hinweis auf die bisherige Rechtsprechung weist der BGH dann darauf hin, dass in einer Zeitungs- oder Internetanzeige des Maklers – wie im zu entscheidenden Fall im Internetportal “ImmobilienScout24″ – kein Angebot des Maklers auf Abschluss eines entsprechenden Maklervertrages zu sehen ist.

Vielmehr handelt sich bei solchen Inseraten auch bei Hinweis auf die Provisionspflicht des Kaufinteressenten lediglich um eine sog. „invitatio ad offerendum“ (lateinisch: Einladung zur Abgabe eines Angebots).

Der Makler wendet sich mit seiner Anzeige an einen unbestimmten Kreis von potentiellen Interessenten ohne sich durch die Anzeige selbst bereits rechtlich binden zu wollen.

Aber: durch Internetanzeige veranlasste Kontaktaufnahme durch den Interessenten kann bei eindeutigem Provisionsverlangen zum Vertragsschluss führen

Eine durch ein Inserat veranlasste Kontaktaufnahme des Interessenten mit dem Makler kann aber dann zum Abschluss eines Maklervertrags führen, wenn der Makler sein Provisionsverlangen im Inserat bereits ausdrücklich und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht hat.

Der BGH führt hierzu wörtlich aus: „Weist er [=der Makler] in einem Zeitungs- oder im Internetinserat eindeutig auf die fällig werdende Maklerprovision hin, so dass der Interessent von einer eigenen Provisionspflicht ausgehen kann, und erhält dieser auf seine daraufhin erfolgte Anfrage Namen und Anschrift des Verkäufers, löst dies den Anspruch auf Zahlung der Provision aus.“

Mit anderen Worten: Der BGH sieht in der Kontaktaufnahme des Kaufinteressenten unter Bezugnahme auf eine Anzeige, die ein eindeutiges Provisionsverlangen enthält, ein entsprechendes Angebot des Kaufinteressenten auf Abschluss eines entsprechenden Maklervertrages.

Der Inhalt richtet sich dann nach dem Inhalt der Anzeige. Dies gilt insbesondere für die Höhe der zu zahlenden Provision.

Bringt der Makler – auch ohne ausdrückliche Erklärung – zum Ausdruck, dass er dieses Angebot annehmen will (z.B. durch Mitteilung weiterer Informationen zum Objekt), kommt allein durch konkludentes Verhalten von Kaufinteressent und Makler ein entsprechender Maklervertrag zustande, ohne dass darüber ausdrücklich gesprochen werden muss.

Unterschied Zeitungsanzeige – Internetanzeige

Hier liegt in der Praxis der entscheidende Unterschied zwischen einer Zeitungsanzeige des Maklers und einer sog. „Internetanzeige“ auf einer Immobilienplattform:

Bei Zeitungsanzeigen wird der Makler selten auf die Provisionspflicht hinweisen. Vielmehr findet sich üblicherweise nur in den Fällen, in welchen der Kaufinteressent keine Provision zu zahlen braucht, der Hinweis „Keine zusätzliche Käuferprovision!“

In den Fällen, in welchen der Makler (auch) eine Käuferprovision verdienen will, fehlt ein entsprechender Hinweis jedoch meistens.

Ein Maklervertrag mit dem Interessenten kommt erst dann zustande, wenn der Makler den Interessenten nach Kontaktaufnahme (z.B. durch Zusendung eines Exposés, das einen Provisionshinweis enthält) auf die Provisionspflicht hinweist und der Interessent daraufhin weiterhin Maklerdienste in Anspruch nimmt.

Anders dagegen bei der sog. „Internetanzeige“. Sie enthält regelmäßig einen Hinweis auf die Provisionspflicht des Kaufinteressenten.

Dies kann nach der hier besprochenen Entscheidung des BGH Grundlage für das Zustandekommen eines Maklervertrages sein.

Was bedeutet „eindeutiger Provisionshinweis“

Im vom entschiedenen Fall enthielt die Internetanzeige des Maklers die Angabe: “Provision 7,14%” und befand sich direkt unter der Angabe der Vermarktungsart (Kauf) und des Kaufpreises.

Dies reicht nach Ansicht des BGH für ein eindeutiges Provisionsverlangen gegenüber dem Kaufinteressenten.

Anders hatte das noch die Vorinstanz (das Brandenburgische Oberlandesgericht) beurteilt. Es war der Auffassung, dass die bloße Angabe „Provision 7,14%“, dahingehend missverstanden werden könnte, dass der Makler im Erfolgsfalle von dem Verkäufer eine Provision in entsprechender Höhe zu beanspruchen habe.

Dem ist der BGH aber zu Recht entgegen getreten. Es sei nicht ersichtlich, welches Interesse ein Makler daran haben könnte, dem Kaufinteressenten – ohne dass hierzu eine rechtliche Verpflichtung besteht – zu offenbaren, ob und in welcher Höhe er eine Provisionsvereinbarung mit dem Verkäufer getroffen hat.

Vielmehr ist nach Ansicht des BGH bei einer solchen, auf den wesentlichen Inhalt eines Maklervertrags beschränkten Anzeige ohne weiteres erkennbar, dass der Makler auch und gerade mit demjenigen in vertragliche Beziehungen treten will, der sich als Kaufinteressent an ihn wendet.

Eine abweichende Annahme wäre nur dann gerechtfertigt, wenn etwa sonstige Umstände oder Hinweise in der Anzeige die Vermutung nahe legten, es sei nicht an das Provisionsverlangen des Maklers gegenüber den möglichen Käufern gedacht.

Trotzdem: Immer von „Käuferprovision“ oder „Käufercourtage“ sprechen

Trotz der Auslegung des BGH, die dem gesunden Menschenverstand entspricht, sollten Sie bei der Gestaltung Ihrer Anzeigen (und auch Exposés!) unbedingt darauf achten, dass Sie von „Käuferprovision“ oder „Käufercourtage“ sprechen.

So stellen Sie in jedem Fall sicher, dass Ihr Angebot ein eindeutiges Provisionsverlangen enthält, das Ihnen zum Maklervertrag verhilft.

Soweit der Gastbeitrag von Rechtsanwalt Stefan Schneider aus der Kanzlei Mosler + Partner in München.

Dieser Artikel ist auch im Newsletter Immobilien Insider bei http://www.gevestor-immobilien.de erschienen. Schauen Sie doch einmal rein:

http://www.gevestor-immobilien.de/artikel/themenmonat-maklerrecht-der-provisionsanspruch-bei-internetanzeigen-11599.html

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Sind Makler schuld, wenn es zu wenig Wohnungen gibt?

Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München – Immobilienmakler sorgen dafür, dass die Mieten steigen und dass es zu wenig Wohnungen gibt.
Wenn ich die Zeitungen lese, dann könnte sich der Eindruck aufdrängen, dass das Eine wirklich etwas mit dem Anderen zu tun hat.Stimmt aber nicht. Makler können doch nur die Wohnungen vermieten, die vorhanden sind.

Lassen Sie uns einen Blick auf einen wichtigen Aspekte der Diskussion werfen – die Wohnraumversorgung.

Falsches Verständnis vom Beruf des Immobilienmaklers

Die Diskussionen über den Beruf des Immobilienmaklers kommen seit Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts immer wieder an die Oberfläche und zwar immer wieder aus der gleichen politischen Intention.

Hinter der Diskussion steckt durchgängig das falsche Verständnis von der Tätigkeit des Immobilienmaklers. „Immer wenn der Wohnraum in den großen Städten etwas knapper wird, tritt die Diskussion über Immobilienmakler zu Tage“, sagte dazu der frühere Ombudsmann Immobilien des IVD Dr. Peter Breiholdt, der schon zu Beginn der 70er Jahre den damaligen RDM bei der Abwehr der politischen Scharmützel gegen die Immobilienmakler beraten hat. Breiholdt trifft damit einen wichtigen Punkt.

Geringes Wohnungsangebot – Was kann der Makler dafür?

Von wo geht die aktuelle Diskussion um das Maklerrecht aus? In Hamburg haben sich die politischen Parteien offensichtlich geeinigt, das Maklerrecht neu regeln zu wollen.

Hintergrund?

Nicht jeder Interessent findet in besonders begehrten Lagen der Stadt eine Wohnung zum gewünschten Preis.

Kommunale Wohnungspolitik ist der Schlüssel

Die kommunale Wohnungspolitik, die Rahmenbedingungen entweder für einen ausgeglichenen oder einen nicht ausgeglichenen Wohnungsmarkt schafft, ist der Schlüssel zum Erfolg.

Zusammen mit den übergeordneten Rahmenbedingungen – Steuern, Förderung, Abschreibungsmöglichkeiten, Anlagealternativen, Rendite, Markttrends, Zuzug in Städte etc. – ergibt sich das Argumentations-Cluster für ein ausreichendes Angebot an Wohnraum.

Wo ist der Immobilienmakler?

Hat der Immobilienmakler in einem dieser Punkte eine ihm vom Markt zugewiesene Rolle? Ich kann diese nicht erkennen.

Stattdessen: es wird zu wenig gebaut

Der Trend der vergangenen beiden Jahrzehnte hat dazu geführt, dass zum einen viel zu wenig gebaut wurde und zum anderen der attraktive und stark nachgefragte Wohnungsbestand in Innenstädten sich mehr und mehr in Händen privater Eigentümer befindet und von Immobilienverwaltungen betreut wird.

Häufig wird die Vermietung dieser Wohnungen an Immobilienmakler vergeben, die für den Eigentümer/die Verwaltung die Arbeit erledigen.

Immobilienmakler sind das letzte Glied in der Kette

Zielt nun die Diskussion über knappen Wohnraum, zu hohe Mieten, die Verdrängung von einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen durch eine kaufkräftige Klientel usw. auf die Immobilienmakler, dann wird das letzte Glied der Kette für Umstände verantwortlich gemacht, für die dieser am allerwenigsten etwas kann.

Die Bereitstellung zusätzlichen Wohnraums und die Herstellung eines ausgeglichenen Marktes ist nicht die Aufgabe des Immobilienmaklers.

Lassen wir also die Kirche im Dorf, wenn es um die Frage nach zu wenig Wohnungen geht. Der Zeigefinger muss dann in Richtung der Rathäuser in den Kommunen gehen.

Der Artikel ist erschienen im Newsletter Immobilien Insider von http://www.gevestor-immobilien.de.

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Online Coaching für angehende Immobilienmakler

Wenn Sie auf dem Weg sind, Immobilienmakler zu werden, dann ist ein Online-Coaching auf dem Weg zum Businessplan für das eigene Immobilienbüro vielleicht genau die richtige Idee für Sie.

Online-Lehrgang für angehende Immobilienmakler

Ein solches Online-Coaching bietet die Europäische Immobilien Akademie regelmäßig als Lehrgang an.

Dabei werden wichtige Fragen auf dem Weg in die Selbständigkeit behandelt. Spezielle Informationen über die Immobilienbranche und das Berufsfeld Immobilienmakler werden vermittelt.

Das Angebot ist in Deutschland in dieser Form einmalig. Den Kurs, der von der Europäischen Immobilien Akademie angeboten wird, habe ich dort mitentwickelt. In den verschiedenen Online-Chats, die während der Kurszeit durchgeführt werden, hören wir uns wieder.

Schritt-für-Schritt bis zur Eröffnung des eigenen Immobilienbüros

Schrittweise wird die Vorbereitungsphase bis zur Eröffnung des Maklerunternehmens behandelt.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen, wie z.B. Erlaubnis nach 34c, Gewerbeanmeldung, Meldung beim Finanzamt werden ebenso angesprochen wie ein Zeitplan für die Gründung, Gründungsfinanzierung und Fördermittel, die organisatorischen Voraussetzungen, das Marketingkonzept und vieles mehr.

Ganz wichtig sind:

Meine Empfehlung an Sie lautet:

  • Legen Sie seinen Zeitpunkt fest, zu dem Sie Ihr Immobilienbüro eröffnen wollen,
  • suchen Sie sich ein eng umrissenes Marktumfeld (Ihr persönlicher Immobilienmarkt) aus, in dem Sie tätig sein werden und
  • erstellen Sie einen Businessplan für Ihr Immobilienbüro genau in diesem Marktumfeld.

Sechs Wochen Online-Lehrgang

In einem Zeitraum von sechs Wochen werden die Teilnehmer des Online-Coachings genau auf diesen Punkt hingeführt und systematisch in alle relevanten Themen der Gründung eines Maklerunternehmens eingeführt.

Vernetzung im virtuellen Lernraum

Lehrgangsteilnehmer tauschen sich untereinander und mit dem Tutor interaktiv aus.

Die Aufgaben werden zunächst nach Hause geschickt und dann gemeinsam per „Teamspeak“ gelöst.

Der virtuelle Lernraum bietet die Möglichkeit, Erfahrungen zu besprechen, akute Fragen zur Existenzgründung zu klären und über Beispiele aus der Praxis zu diskutieren.

Existenzgründer berichten in den Online-Foren von ihren Erfahrungen

In den Online-Chats sind verschiedene Existenzgründer eingebunden, die ihre Erfahrungen weitergeben.

Es werden also Tipps von Existenzgründer zu Existenzgründer gegeben. Das macht den Kurs für alle Teilnehmer so wertvoll.

Darüber hinaus berichten Existenzgründer in kurzen Videoeinspielungen von ihren eigenen Erfahrungen. Auch erfahrene Makler kommen zu Wort und geben den Existenzgründern wertvolle Hinweise.

Alle Teilnehmer erhalten Zugriff auf einen Lehrfilm über das Alltagsgeschäft eines Immobilienmaklers sowie einen Film über die Immobilienbranche.

Lernskript mit mehr als 200 Seiten

Ein umfangreiches Skript über alle wesentlichen Themen der Existenzgründung für ein Maklerunternehmen steht den Lehrgangsteilnehmer zur Verfügung.

Immobilienwissen richtig einschätzen

Einen häufig gemachten Fehler können die Teilnehmer des Online-Coachings vermeiden: Sie lernen ihr Fachwissen richtig einzuschätzen. Dafür gibt es Online-Tests.

Während der Dauer des Lehrgangs überprüfen die Teilnehmer ihren Wissensstand in den verschiedenen Themengebieten.

Für Interessenten: Termine der Online-Chats

Weitere Informationen zu dem Kurs finden Sie unter http://www.eia-akademie.de. Die Termine für die Online-Chats sind am 28.8./30.08., im September treffen sich die Teilnehmer virtuell am 11., 18. und 25.09..

Und in einer Abschlussrunde am 15.10. werden alle Ergebnisse der Aufgaben über den Kurszeitraum von ca. sechs Wochen noch einmal abschließend besprochen.

Was eine frühere Teilnehmerin mir geschrieben hat:

Nach einem der ersten Online-Lehrgänge erreichte mich von einer Teilnehmerin die Aussage, dass ihr der Kurs vor allem dabei geholfen habe, die vielen Ideen und Gedanken, die sie rund um die Eröffnung eines Immobilienbüros hatte, zu ordnen, zu strukturieren und dann in die Tat umzusetzen.

Inzwischen haben wir uns auf einer Branchenveranstaltung getroffen und die ehemalige Existenzgründerin berichtete mir davon, dass sie ihr Maklerbüro in einem Ladengeschäft etabliert habe und die ersten erfolgreichen Vermittlungen von Immobilien abgeschlossen hat.

So sollte es für alle Existenzgründer laufen.

Vielleicht ist ein Online-Coaching ja auch für Sie die richtige Begleitung auf dem Weg in die Selbständigkeit.

Dieser Beitrag ist auch im Newsletter von http://www.gevestor-immobilien.de erschienen.

http://www.gevestor-immobilien.de/kolumne/studium-berufswahl-iii-wenn-sie-auf-dem-weg-sind-immobilienmakler-zu-werden-11778.html

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