Schlagwort-Archive: Immobilienmakler

Kleine Einführung in die DIN EN 15733

Die DIN EN 15733 ist die Norm zur Regelung der Dienstleistungen von Immobilienmaklern.

Verbraucher haben mit der DIN EN 15733 einen wichtigen Leitfaden für die Zusammenarbeit mit Immobilienmaklern.

Vielleicht schauen Sie beim nächsten Mal, wenn Sie mit einem Immobilienmakler zusammenarbeiten danach, ob dieser nach der DIN-Norm zertifiziert ist?

 

Was genau ist die DIN EN 15733?

Seit etwas mehr als zwei Jahren gibt es die DIN 15733 für Immobilienmakler.

Diese Norm, die die Anforderungen an Immobilienmakler klar definiert und so Qualitätsmaßstäbe setzt, setzt sich Schritt-für-Schritt auch im Bewusstsein der Verbraucher durch.

Europaweite Gültigkeit

Mit der DIN EN 15733 wurde eine europaweit gültige Vorgaben gestaltet. Sie gilt in gleichem Wortlaut in 31 europäischen Ländern.

Die Norm hat deshalb sowohl im grenzüberschreitenden Immobilienverkehr als auch in der Zusammenarbeit mit einem Immobilienmakler im eigenen Land gleichermaßen Gültigkeit.

Was ist der wesentliche Inhalt der Norm?

Die fachliche Mindestqualifikation für einen Immobilienmakler, der nach der Norm in Deutschland arbeiten und sich danach zertifizieren lassen will, ist festgeschrieben.

Die Qualifikation, die ein Makler erfüllen muss, entspricht der Ausbildung zum Immobilienfachwirt mit 480 Stunden Ausbildung in Präsenzunterricht und weiterer Ausbildung und Nacharbeit im Selbststudium.

Deutsche Immobilienmakler, die sich nach der Norm zertifizieren lassen wollen, müssen bestimmte Verhaltensregeln und einen Moralkodex einhalten.

Außerdem muss eine ausreichende Versicherung bestehen und ein unternehmensinternes Beschwerdemanagement existieren.

Ganz wichtig: Informationspflichten

Nach der DIN EN 15733 muss ein Immobilienmakler seinem Kunden bestimmte Informationen unaufgefordert zukommen lassen.

So muss der Makler vom Verkäufer Nachweise über dessen Eigentumsrecht und die Bebauungssituation auf einem Grundstück sowie zu etwaigen Einschränkungen bei der Nutzung des Grundstücks einholen und den Käufer gegebenenfalls über bekannte Objektmängel informieren.

All diese Informationen müssen dem Kaufkunden des Immobilienmaklers zugänglich gemacht werden.

Auf der anderen Seite muss der Immobilienmakler alle relevanten Informationen an seinen Verkäuferkunden weitergeben.

Das gilt zum Beispiel für die maßgeblichen Informationen zur Zahlungsfähigkeit des Käufers. Hier darf der Makler keine Informationen zurückhalten.

Ehrenkodex

Immobilienmakler, die nach der DIN EN 15733 arbeiten, verpflichten sich, die Interessen der Auftraggeber zu schützen und zu berücksichtigen und jede Diskriminierung zu vermeiden.

Bei der Zusammenstellung der Informationen, die für einen Vertragsabschluss wichtig seien, müssten die zertifizierten Makler präzise auf Details achten.

Nach dem Moralkodex dürfen sie zudem keine irreführenden oder realitätsfernen Versprechungen machen.

Außerdem verpflichtet sich ein zertifizierter Makler sämtliche Mitarbeiter über den Moralkodex zu informieren und sie seinerseits dazu zu verpflichten, dessen Regeln in der beruflichen Praxis einzuhalten.

Die DIN EN 15733 ist freiwillig

Eine ganz wichtige Regel von DIN Normen ist, dass die Anwendung der Norm freiwillig ist.

Für Kunden eines Immobilienmaklers bedeutet dies, dass es sich lohnt danach zu fragen, ob der Immobilienmakler nach der Norm arbeitet.

Dies sollte dann auch in dem schriftlichen Maklervertrag vereinbart werden. Es besteht keinerlei gesetzliche Verpflichtung, den Vorgaben aus der Norm nachzukommen.

Beispiel Qualifikation

Wer einen Lehrgang wie z.B. das Kontaktstudium Immobilienwirtschaft an einer Akademie wie der Deutschen Immobilien Akademie oder den Lehrgang zum Immobilienfachwirt absolviert hat, der hat als Immobilienmakler ein fundiertes fachliches Wissen.

Die Anforderungen der DIN-Norm an das Fachwissen eines Immobilienmaklers sind damit erfüllt.

Immobilienmakler haben dann Kenntnisse über die jeweiligen Märkte und das Immobilienmarketing, Vermessungs- und Bewertungsverfahren sowie über die finanziellen Aspekte von Immobilientransaktionen erreicht.

Zertifizierung als Ausweis und Kontrollinstrument

Die Zertifizierung nach der DIN EN 15733 ist der Beleg dafür, dass der Immobilienmakler die Vorschriften aus der DIN EN 15733 erfüllt und in seiner Arbeit mit seinen Kunden auch wirklich anwendet.

Kunden haben zugleich die Gewissheit, dass die in der DIN-Norm festgelegten Informationspflichten von dem Immobilienmakler auch wirklich eingehalten werden.

Die vom Immobilienmakler verwendeten Maklerverträge werden darauf überprüft, ob diese den Anforderungen der DIN EN 15733 entsprechen.

Der Abschluss und die weitere Unterhaltung der erforderlichen Vermögensschadenversicherung werden ebenfalls kontrolliert.

Zertifizierungsstelle und laufende Überwachung

Die Zertifizierung von Immobilienmaklern nach der DIN EN 15733 erfolgt derzeit allein durch die DIA Consulting AG in Freiburg.

Die Zertifizierung ist auf drei Jahre zeitlich befristet und verlangt somit die regelmäßige Weiterbildung und die Überprüfung durch die Zertifizierungsstelle. Nach drei Jahren erfolgt die Rezertifizierung durch die Zertifizierungsstelle.

Diese laufende Kontrolle bedeutet für den Kunden des zertifizierten Maklers, dass das Maklerbüro in seiner Arbeit und bei der Einhaltung der DIN-Norm ständig überwacht wird.

Zusammenarbeit von Zertifizierungs- und Ombudsstelle Immobilien

Wenn Beschwerden gegen das Maklerbüro vorliegen, dann kann die Zertifizierungsstelle die Rezertifizierung ablehnen und die Ausstellung des Zertifikats verweigern.

Deshalb arbeitet die Zertifizierungsstelle eng mit dem Ombudsmann Immobilien zusammen.

Verbraucher achten auf die Ziffern „15733“

Für Verbraucher und Kunden von Immobilienmaklern wird es also in Zukunft immer öfter darum gehen auf die Ziffern „15733“ und eine Zertifizierung des Maklerbüros nach der DIN EN 15733 zu achten.

Einen besseren Schutz der eigenen Interessen in der Zusammenarbeit mit einem Immobilienmakler gibt es derzeit in Deutschland nicht.

 

Dieser Beitrag ist auch im Newsletter von http://www.gevestor-immobilien.de erschienen. Schauen Sie gern einmal rein in den Newsletter von Sven Johns

http://www.gevestor-immobilien.de/kolumne/zahl-der-woche-15733-11815.html

Werbeanzeigen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Uncategorized

Was ist eine gute Lage?

Wann wird eine Lage als falsch eingestuft? Das wurde in einer moderierten Diskussion im Vorfeld einer Studie ermittelt. Über die Ergebnisse berichtete das Immobilien-Netzerk kon-ii in seinem Newsletter.

Die Abgrenzung zwischen einer richtigen und einer falschen Lage wird anhand der folgenden Kriterien vorgenommen:
– stark befahrene Straße liegt bzw. Umgebung zu laut,

– zu weit von der Arbeitsstelle entfernt bzw. diese nicht gut zu erreichen,

– keine Nahversorger in der Nähe.

Weitere Ergbnisse dieser Arbeit: 

Grundriss offen

Mischung aus Offenheit und Rückzugsmöglichkeiten: wenige Türen, aber Trennung der Bereiche Arbeiten/Wohnen/Schlafen.

Eher Bestand ab 1980

Die Wahl fiel für die Mehrheit auf eine bereits bestehende Immobilie. Hauptgrund: besser zu kalkulierende Kosten sowie die Möglichkeit, schneller einzuziehen. Jedoch spielte das Baujahr bei dieser Entscheidung eine wichtige Rolle: Viele würden Bestand erst ab den 1980er Jahren erwerben.

Quelle: http://www.kon-ii.de/naehe-zum-arbeitsplatz-wichtiger-als-naehe-zur-familie-presse-2719.html

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Immobilienmarketing

14.000 Meldungen nach Geldwäschegesetz in 2010

Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz – dazu zählen auch Immobilienmakler – unterliegen gesetzlichen Meldepflichten. Das BKA hat seinen Jahresbericht 2010 zum Thema Geldwäsche veröffentlicht. Insgesamt sind 14.000 Meldungen nach dem GWG bei den zuständigen Behörden eingegangen. Besonders auffällig ist, dass die meisten Meldungen von den Banken kommen. Die Verpflichteten gem . § 2 Abs 1 GWG nehmen dagegen nur sehr wenige Meldungen vor.

Keine Meldung von Immobilienmaklern

Rechtsanwälte haben im Jahr 2010 10 Meldungen abgegeben (Vorjahr: 16); Rechtsbeistände, Patentanwälte, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Steuerbevollmächtigte haben im Jahr 2010 gar keine Meldungen vorgenommen. Auch von den etwa 12.000 Immobilienmaklern sind im Jahr 2010 keine Meldungen über einen Verdacht auf Geldwäsche abgegeben worden.

292 Fälle mit Immobilien

Das BKA teilt mit, dass in etwa 70 Prozent der Fälle die Verdachtsanzeige gegen eine ausländische Person erhoben worden ist. Etwa 30 Prozent der Fälle betrafen Verdachtsanzeigen  betrafen Deutsche. Von den Verdachtsanzeigen wurden 292 Fälle bekannt, die mit Immobilien zu tun hatten. Damit sind etwa 1 Prozent bis 2  Prozent der Fälle mit Immobilien in Zusammenhang zu bringen.

Die Hauptursache für den Anstieg sieht das BKA in der zunehmenden Sensibilisierung der nach dem GWG Verpflichteten, die vermehrt Anzeigen erstatteten. Mehr als jede vierte Verdachtsanzeige (insgesamt 3.086) stand im Zusammenhang mit Finanzagenten. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um circa 29 Prozent (2009: 2.394). Finanzagenten – Financial Agents – werden angeworben, um ihr Privatkonto für geldwäscherelevante Transaktionen zur Verfügung zu stellen und die Beträge – regelmäßig gegen Provision – an Hinterleute im Ausland oder zur weiteren Verschleierung von Zahlungsvorgängen an andere Finanzagenten weiterzuleiten.

Maßgeblich für die wachsende Bedeutung von Finanzagenten dürfte der signifikante Anstieg der Phishing-Fälle beim Online-Banking im Jahr 2010 sein. Deren Zahl hat sich 2010 um 82 Prozent auf 5.331 erhöht, und in der Folge ist der Bedarf an Finanzagenten gestiegen.

Aktuell ist zu beobachten, dass Finanzagenten dazu übergehen, die inkriminierten Gelder nicht mehr unmittelbar in bar abzuverfügen und dann über einen Finanztransferdienstleister ins Ausland weiterzuleiten, sondern zwecks Verschleierung des Geldflusses an ein weiteres zwischengeschaltetes Konto eines zweiten Finanzagenten zu überweisen. Zunehmend erwerben die Finanzagenten hochwertige Waren, wie zum Beispiel Computer, Mobiltelefone und TV-Geräte, und versenden sie gegen Provision an von den Hinterleuten vorgegebene Adressen.

2010 ließ sich bei etwa der Hälfte der Geldwäscheverdachtsanzeigen (44 Prozent) der Verdacht einer Straftat erhärten. Von diesen hatte – wie bereits in den Jahren zuvor – der Betrug mit 33 Prozent den größten Anteil an den Vortaten zur Geldwäsche. Im Bereich der Organisierten Kriminalität wurden fast 5 Prozent der Verfahren (29 von insgesamt 606 OK-Verfahren im Jahr 2010) durch Geldwäscheverdachtsanzeigen ausgelöst.

BaFin-Exekutivdirektor Michael Sell wies darauf hin, dass erneut mehr als 90 Prozent der beim BKA eingegangenen Verdachtsanzeigen von den Kreditinstituten gekommen seien, die die BaFin beaufsichtige. Die Versicherungsunternehmen hätten 2010 mehr als doppelt so viele Verdachtsanzeigen erstattet wie im Jahr davor. „Beides zeigt, dass der Finanzsektor sehr stark für das Thema sensibilisiert worden ist“, führte Sell aus. Das müsse man auch bei den anderen Unternehmen und Personen erreichen, für die das Geldwäschegesetz gelte. „Nur so lassen sich Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in Deutschland weiterhin effektiv verhindern.“

 Der vollständige Jahresbericht der FIU Deutschland kann auf der Homepage des BKA unter www.bka.de abgerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung des BKA

2 Kommentare

Eingeordnet unter Immobilienpolitik

Tipps: Makleraufträge akquirieren

Die Praxis-Tipps zur Akquisition von neuen Aufträgen und zur Positionierung des eigenen Unternehmens am Immobilienmarkt sind eine wertvolle Hilfe für bestehende Immobilienmakler. Sie finden viele Anregungen in dem Buch „Existenzgründung für Immobilienmakler“. Das zeigen auch die Rückmeldungen, Leserkommentare und Rezensionen des Buches, die abgegeben werden. Auf Amazon.de sind einige dieser Rezension nachzulesen. Die wichtige Unterzeile des Buchtitels gewinnt damit weiterhin an Bedeutung: „Ein umfassender Praxisratgeber für Ihre Existenzgründung und die Zeit danach“.

Tipps zur Akquisition

Demnach muss das Netzwerk über ganz viele verschiedene Kanäle bespielt werden:

– persönlicher Brief an frühere Kunden
– Gesprächstermine mit den Multiplikatoren vor Ort (Notar, Steuerberater, Handwerker, Bauamt usw.)
– gerade auf dem Land den Flurfunk in Gang setzen (suche Immobilie etc.)
– wenn partout keine Immobilien zu finden sind, dann müssen welche gebacken werden – wir haben auf einer Veranstaltung vor kurzem zusammen mit einer Baufirma die Projektierung eines Zweifamilienhauses auf einem Baugrundstück durchexerziert. Die Hausbaufirma kann die Beplanung des Grundstücke, die Visualisierung etc. vornehmen. Der Immobilienmakler musst das Grundstück beschaffen:
– Also : Bauamt, Landwirte, Trenngrundstücke ausfindig machen usw.
– Pressearbeit – Ihre Maklerin vor Ort ist mehr als Maklerin – Beraterin usw.
– Veranstaltung für Immobilieneigentümer – profitieren Sie von meinem Wissen – Vortrag, Präsentation, Grundbuch-Wissen usw.
– Suchprofile in den Immobilien-Datenbanken anlegen, bei Xing etc.
– Unternehmens-Darstellung erneuern und verteilen
– Google-Anzeigen
– Makler-Netzwerk suchen und anschließen

In Deutschland machen die Immobilienmakler etwa 6% ihres Umsatzes mit Baugrundstücken (Ergebnis aus dem IVD-Betriebsvergleich). Da steckt ein großes Potential. Auch die Zusammenarbeit mit Hausbaufirmen kann interessant sein. Wenn es in Ihrer Gegend keine Repräsentanz eines größeren Unternhemens gibt, dann verhandeln Sie über eine solche Repräsentanz.

Das Buch „Existenzgründung für Immobilienmakler mit vielen weiteren Tipps kann bestellt werden unter: www.ratgeber-immobilienmakler.de

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Praxis-Tipp

Schwierige Suche: Kredite für Gründer

Viele angehende Immobilienmakler können ein Lied davon singen. Die Hausbank lehnt einen Gründerkredit ab. Was nun? Die Möglichkeiten, die andere Gründer nutzen, sind in einem Artikel im Handelsblatt zusammengefasst. Hier geht es zu dem Artikel:

http://www.karriere.de/startseite/die-muehsame-suche-nach-startkapital-163981/

Wer das Buch „Businessplan für Immobilienmakler“, das Ende Juli erscheint, vorbestellen will, schreibt eine Email an info<at>ratgeber-immobilienmakler.de. Das Buch ist ein Arbeitsbuch im Format DIN A4, hat 128 Seiten, enthält Checklisten, Tabellen, Vergleichswerte und gibt Anregungen für Kennzahlen und kostet 36,80 EURO. Es erscheint als Band 1 der Schriftenreihe der Europäischen Immobilien Akademie im Joh. Heinr. Meyer Verlag, Braunschweig.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Existenzgründung Immobilienmakler

E-Book „Existenzgründung für Immobilienmakler“ verfügbar

Neben dem gedruckten Buch „Existenzgründung für Immobilienmakler“ ist auch das E-Book verfügbar. Das E-Book kostet 29,80 € und wird auch über den webshop des Joh. Heinr. Meyer Verlages vertrieben.  Ihr findet den shop unter www.ratgeber-immobilienmakler.de. Das Buch richtet sich an alle Existenzgründer und Immobilienmakler, die schon etwas länger im Markt sind, aber noch nach neuen Anregungen für das eigene Immobilienbüro suchen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Existenzgründung Immobilienmakler

Preis für Existenzgründer vergeben – Immo Idee 2011 Sonderpreis

Es gibt nur einen Preis für Existenzgründer als Immobilienfirma in Deutschland zu gewinnen. Dieser ist erstmals als Immo Idee 2011 vergeben worden. Die Preisverleihung fand auf dem Deutschen Immobilientag 2011 statt. Zusammen mit den weiteren preisen verlieh die Jury unter Vorsitz von Carolin Hegenbarth, Chef-Redakteurin AIZ – Das Immobilienmagazin, die Preise.

Gewinner der „Immo Idee 2011“ ist der Immobilienmakler Reinhard Doering. Der Geschäftsführer von Doering Immobilien in Königswinter Oberpleis wurde für sein „Immobilien-Kino“ ausgezeichnet. Mit dem Preis für Immobilienwerbung und -kommunikation, den das AIZ-Immobilienmagazin und Immonet.de in diesem Jahr zum fünften Mal ausgelobt haben, werden Einfallsreichtum und Experimentierfreude im täglichen Wettbewerb um die Aufmerksamkeit potenzieller und bestehender Kunden prämiert. Der Pokal, eine Glühbirne in einem Glaskubus als Sinnbild für den Geistesblitz, wurde Reinhard Doering im Rahmen des IVD-Immobilientages in Berlin überreicht.

Immo Idee 2011 für das Immobilien-Kino

Der Gewinner überzeugte die Jury mit seinem Immobilien-Kino, das er in seinen Geschäftsräumen in Königswinter eingerichtet hat. Rote Plüsch-Kinosessel, XXL-Leinwand, Popcorn-Maschine, Videos in Full-HD-Qualität sorgen für Kino-Atmosphäre. Die Kunden können sich in aller Ruhe vom Makler Videos von den favorisierten Immobilienangeboten zeigen lassen. Im Zuge dessen kann das Suchprofil weiter konkretisiert und die Beratung gegebenenfalls auf Alternativen gelenkt werden. „Der Service wird mehr und mehr von Kaufinteressenten wahrgenommen, die als Berufstätige gerne Termine zu Abendstunden vereinbaren“, berichtet Reinhard Doering von seinen Erfahrungen. Nicht nur im Winter, wenn es schon am Nachmittag zu dunkel ist, um aussagekräftige Besichtigungen durchzuführen, sei das Kino-Event ein Renner. Auch bei den Verkäufern komme dieser Service sehr gut an, konzentrieren sich die Besichtigungen doch auf diejenigen, die wirklich interessiert sind.

Das Urteil der Jury: „Mit dem Immobilien-Kino hat Reinhard Doering ein Alleinstellungsmerkmal kreiert, das für die Imagebildung seines Immobilienunternehmens ein entscheidender Faktor ist. Als Nebeneffekt erzielt er damit eine erhebliche Effizienzsteigerung im Geschäftsablauf: Die Beratungsqualität wird gesteigert, der Zeitbedarf verringert. Für das beste Drehbuch, die beste Regie und die beste Ausstattung vergibt die Jury die Immo Idee 2011 an Reinhart Doering von Doering Immobilien in Königswinter.“

Sonderpreis Social Media

Der Sonderpreis „Immo Idee 2011 Social Media“ ging an Oliver Forster von Real4you in Berlin. Er überzeugte die Jury mit seinem serviceorientierten Social-Media-Konzept für die Vermarktung von Wohnungen als Kapitalanlage. Potenzielle Anleger haben über die Social Media Channels (facebook, Blog und twitter) jederzeit kostenfreien und unverbindlichen Zugriff auf Themenbereiche wie „Sorglos-Pakete für Kapitalanleger“, Kapitalanlage-1×1, Finanzierungs-1×1, die permanent aktualisiert und erweitert werden. Innovative Möglichkeiten der Angebotssuche, wie zum Beispiel über eine „gewünschte monatliche Immo-Sparrate“, stehen dem Internetnutzer direkt auf der eigenen facebook-Fanpage oder Website zur Verfügung. Zahlreiche Zusatztools wie Merkzettel, individuelle Finanzierungsberechnungen und standardisierte PDF-Exposés runden die Angebotssuche ab.

Das Urteil der Jury: „Bei Real4you wird das Potenzial, das in den sozialen Medien steckt, vorbildlich genutzt. Um Fans zu gewinnen, geht Real4you konsequent in Vorleistung und stellt wertvolle, stets aktualisierte Informationen rund um den Immobilienkauf als Kapitalanlage zur Verfügung. So werden aus Fans zum entscheidenden Zeitpunkt Kunden.“

Sonderpreis Existenzgründung

Erstmals wurde in diesem Jahr die „Immo Idee 2011 Existenzgründung“ vergeben. Sie ging an Oliver Klenz, der sich vor knapp einem Jahr selbstständig gemacht und in dieser kurzen Zeit ein strategisches Konzept für die Corporate Identity seines Unternehmens vorbildlich erstellt und umgesetzt hat. Neben einem konsequenten Corporate Design, das sich mit hohem Wiedererkennungswert durch alle seine Werbemittel zieht, hat Oliver Klenz insbesondere auf die Profilierung und Transparenz seiner Dienstleistung Wert gelegt. So gehörte er zu den ersten Immobilienmaklern Schleswig-Holsteins, die nach der DIN EU 15733 für Immobilienmakler zertifiziert sind. Jeder Kunde erhält ein Leistungsversprechen, in dem die sechs Leistungsphasen der Vermarktung klar und deutlich festgelegt sind. Jeder Kunde erhält eine Vorteilskarte, mit der er Preisvorteile auf Werk- und Dienstleistungen rund um die Immobilie bei ausgewählten Kooperationspartnern nutzen kann. Dieses permanent wachsende Netzwerk funktioniert auf der Grundlage des Empfehlungsmarketings.

Das Urteil der Jury: „Hier hat ein Newcomer gründlich seine Hausaufgaben gemacht. Er zeigt auch den „alten Hasen“ im Markt, wie eine Corporate Identity idealerweise aussehen sollte Für seine Vorbildfunktion – nicht nur für Unternehmensgründer – erhält Oliver Klenz die Immo Idee 2011 Existenzgründung.“

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Immobilienmarketing