Schlagwort-Archive: Immobilienverkauf

Energieausweis spielt geringe Rolle im Exposé

                                     Der Energieausweis spielt auf der Angebotsseite von Immobilien (hier: Verkauf von Einfamilienhäusern in Deutschland) keine erkennbare Rolle. Besonders augenfällig wird dies bei den Gebrauchtimmobilien. In nur 2,17 % der untersuchten Online-Exposés sind Angaben zum Energieausweis enthalten. Da praktisch alle Angebote von gewerblichen Immobilienanbietern (Immobilienmakler und Hausbaufirmen) stammen, lässt dies auch Rückschlüsse auf die Nachfragerseite zu. Offensichtlich werden Angaben zum Energieausweis von den Immobiliensuchenden nicht nachgefragt, zumindest nicht in erster Linie und als wichtige Informationsquelle nachgefragt. Immobilienmakler würden anderenfalls den Kundenwunsch, nämlich Informationen zum Energieausweis einer Immobilie sofort offen legen. Dass diese Informationen offensichtlich auch bei neu gebauten Immobilien keine große Rolle spielen, zeigt die Untersuchung der Exposés für geplante Immobilien. Auch bei diesen Immobilienofferten werden nur bei ca. 50 % der Exposés Angaben zum Energieausweis oder einem Energiekennwert des Gebäudes gemacht. Dass energetische Faktoren einer Immobilie bei der Kaufentscheidung oder dem vorgelagerten Findungsprozess auf Käuferseite offensichtlich immer noch eine untergeordnete Rolle spielen, zeigen auch die rudimentären Angaben zu Fenstern, Fassadendämmung, Dämmung von Geschossdecken usw. Die Vermutung liegt nahe, dass die Kenntnisse der Interessenten auf diesen Feldern nicht sehr groß sind. Das erklärt auch, warum die Angaben zum Alter einer Heizung bzw. zur Nutzung eines bestimmten Energieträgers in einer Immobilie weit häufiger aufzufinden sind. Dabei geht es nicht darum, welche Kenntnisse die Anbieter einer Immobilie dem Nachfrager zutrauen. Würden Angaben zur Fassadendämmung etc. nachgefragt werden, wären diese in den Exposes enthalten. Es lässt sich feststellen, dass der energetische Zustand einer Immobilie kein entscheidendes Angebots- und Nachfragekriterium bei Einfamilienhäusern darstellt. (Die Untersuchung wurde anhand von 495 Online-Exposees durchgeführt. Zeitraum: Frühjahr 2009)

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IVD warnt vor Trickbetrügern auf Onlineportalen

Neue Pressemitteilung des Immobilienverband IVD (s. unter www.ivd.net)

Der IVD warnt vor Trickbetrügern, die mit gefälschten Mietangeboten auf Onlineplattformen Mietinteressenten um ihre Kaution bringen. Die Betrüger kopieren bestehende Angebote seriöser Anbieter und veröffentlichen das gleiche Angebot mit deutlich verringerter Miete und veränderten Kontaktdaten erneut. „Interessenten, die sich auf das vermeintlich sehr attraktive Angebot hin melden, werden aufgefordert, eine Kautionszahlung über einen Internet-Geldtransfer-Service zu leisten“, erklärt Ulrich Löhlein, Rechtsanwalt und Leiter des IVD-Servicecenters. Erst nach Eingang der Kaution würden die Wohnungsschlüssel versandt. Als Grund wird häufig ein Auslandsaufenthalt des Verwalters genannt. „Die Betrüger gehen sehr professionell vor und bedienen sich bevorzugt bei Immobilienangeboten, die im Internet eingestellt sind“, so Löhlein weiter. Nahezu keiner der Mietinteressenten sei in der Lage, die gefälschten von den echten Angeboten zu unterscheiden. „Die gefälschten Angebote häufen sich und sorgen für einen hohen wirtschaftlichen Schaden“, sagt Löhlein. Mietinteressenten sind aus Sicht des IVD doppelt geschädigt. Zum einen sei häufig die bezahlte Kaution nicht zurückzubekommen. Zum anderen gebe es das vermeintlich günstige Mietangebot nicht. Die Vorfreude auf die neue Wohnung werde dadurch getrübt.

Der IVD rät Mietinteressenten daher:

– Keine Bezahlung vor Besichtigung der Wohnung.
– Bei auffälligen Internetangeboten sowie bei schlecht erstellten Exposees soll-ten Interessenten direkt die Zentrale des Maklers oder Verwalters anrufen. Ein professioneller Vermieter erstellt auch ein professionelles Exposee.
– Bei Angeboten, die preislich deutlich unter Marktniveau liegen, ist besondere Vorsicht geboten. Gerade in Großstädten mit angespanntem Wohnungsmarkt sollten vermeintliche Schnäppchen genau geprüft werden.
– Die Kontaktdaten des Angebots sollten zur Sicherheit mit den Daten im Impressum des Maklers oder Verwalters verglichen werden.
– Bei Aufforderungen an Mietinteressenten, Geld über ein Internet-Transfer-Service oder auf ein Auslandskonto zu überweisen, ist grundsätzlich Vorsicht geboten.
– Eine Bezahlung von Abschlägen, Vermittlungsgebühren oder einer ersten Ra-te auf eine Kaution sollte nie vor Abschluss eines Mietvertrages erfolgen.
– Verdächtige Angebote sollten sofort an die Betreiber der Immobilienportale gemeldet werden.
 
„Bei Zweifeln sollten sich Mietinteressenten an einen Makler oder Verwalter ihres Vertrauens wenden“, rät Löhlein. Dieser könne das Angebot überprüfen und vor Trickbetrügern schützen. Der IVD empfiehlt ferner allen Immobilienanbietern, ein digitales Wasserzeichen in den Fotos von Wohnungen, die im Internet veröffentlicht werden, zu hinterlegen. Dieser Kopierschutz erschwert den Trickbetrug mit Internet-Angeboten. „Kunden sollten diese Vorsichtsmaßnahme eines Immobilienanbieters als Bestreben für ein ernsthaftes Angebot ansehen und diese Vorsichtsmaßnahme nicht als Störung empfinden“, so Ulrich Löhlein weiter.

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Wie viel Neubau braucht Deutschland?

Für Immobilienmakler stellt sich täglich die Frage nach dem richtigen Angebot für das richtige Kunden-Klientel. Habe ich die richtigen Immobilien im Angebot? Für welche Art von Immobilien besteht eine besonders große Nachfrage? Passen mein Angebot und die Nachfrage, die ich generiere zusammen?

Die Beschäftigung mit dem Neubau und der Flächennachfrage (gilt auch für Bestandsimmobilien)  ist deshalb sehr wichtig. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung – BBSR – hat die Ergebnisse einer aktuellen Studie vorgestellt. Darin befasst sich das Institut mit dem Bedarf an neuen Wohnungen in Deutschland. Ausgangspunkt der Überlegungen ist die Zahl der Haushalte. Es wird prognostiziert, dass die Zahl der Haushalte zwischen 2010 und 2015 in ganz Deutschland um ca. 60.000 auf ca. 40,5 Mio. Haushalte sinken wird. Das entspricht einem Rückgang von 0,1 %. Die regionalen Schwankungen sind enorm. Prognostiziert wird ein Zuwachs der Haushalte in den alten Bundesländern um ca. 560.000, während der Rückgang der Anzahl der Haushalte in den neuen Bundesländern ca. 620.000 Einheiten umfassen wird. Zugleich soll die Eigentumsquote steigen. In den alten Bundesländern wird eine Steigerung auf 47 % und in den neuen Bundesländern auf 36 % erwartet. Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung ist, dass in den kommenden 5 Jahren zwischen 2010 und 2015 der Neubaubedarf für neue Mietwohnungen etwa 71.000 Einheiten im Jahr beträgt. Das ist fast doppelt so viel wie im Jahr 2008 und (wohl auch) 2009 gebaut worden ist. Hier liegen also große Chancen für eine neue Betätigung oder die Erschließung neuer Aufgaben im Maklerbüro. Schauen Sie sich die Ergebnisse der Studie im Detail unter folgendem link an:

http://www.bbsr.bund.de/cln_016/nn_287484/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BerichteKompakt/2010/DL__1__2010,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/DL_1_2010.pdf

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Expose-Diebstahl international

Über die News unter www.inman.com lese ich vom Exposé-Diebstahl in einem Fall in den USA. In Deutschland erleben wir gerade das gleiche Phänomen: Mietinteressenten sollen dadurch geschädigt werden, dass sie aufgefordert werden, eine Vorabzahlung vor einer Besichtigung an einen ausländischen Geldempfänger vorzunehmen. Dafür wird ein fremdes Exposé aus dem Internet „gestohlen“ und als neues Angebot mit fremden Daten eingestellt. Im IVD wird dazu eine Pressemitteilung mit Tipps vorbereitet. Hier ist schon einmal der Original-Artikel, der von der Seite http://kdka.com/local/Craigslist.real.estate.2.1546651.html stammt. Das gleiche Muster: Expose aus dem Internet „geklaut“, als eigenes Exposé im Internet zu verbilligten Konditionen eingestellt und dann zur Zahlung einer ersten Rate ins Ausland aufgefordert.

Dies ist der link zu den Inman News: http://www.inman.com/news/2010/03/9/beware-listings-scammers

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Mehr Förderung zur Anschaffung von Wohnraum gewünscht

Zwei aktuelle Studien befassen sich mit der Anschaffung von Wohneigentum und der staatlichen Förderung für Immobilienerwerber. Die Ergebnisse lauten: Wohn-Riester ist als Förderung nicht akzeptiert. Weitere Fördermöglichkeiten sollten vom Staat eingeführt werden.

Der Traum einer eigenen Immobilie steht bei den Bundesbürgern weiterhin hoch im Kurs. In Sachen Wohnwünsche, Vorsorge und Kapitalanlage nimmt die Immobilie Spitzenplätze ein.  Allerdings stehen die Deutschen einer staatlichen Förderung von Wohneigentum durch das sog. „Wohn-Riester“ sehr zurückhaltend gegenüber. In einer Umfrage wurde ermittelt, dass 45 % „Wohn-Riester“ als gescheitert ansehen, weitere 43 % sind skeptisch.

Zugleich wünschen sich immer mehr Deutsche eine Förderung. Das hat der Immobilienverband IVD in einer Umfrage ermittelt.- Die Ergebnisse werden in einer Untersuchung der Meinungsforscher von Prognos und dem Allensbach-Institut bestätigt. Rund 40 Prozent der Befragten gaben an, sich ohne eine öffentliche Förderung eine eigene Immobilie nicht kaufen zu können. Weiterhin hätten fast ¾ der heutigen Eigentümer von Immobilien für den Erwerb Fördermittel eingesetzt. 38 Prozent der Bevölkerung befürworten eine Ausweitung der staatlichen Unterstützung.

Quelle: www.immowelt.de;  Quelle: Capital – http://www.capital.de/immobilien/100028736.html

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Best Practise Immobilien

Titel des Buches Best Practise Immobilien, Format DIN A4, 144 Seiten

Erfolgsgeschichten von und für Immobilienunternehmen sind Inhalt des Buches „Best Practise Immobilien“. Auf 144 Seiten werden prämierte Beispiele erfolgreicher Werbung sowie bemerkenswerte Dienstleistungen und Produkte vorgestellt. Für alle, die in der Immobilienbranche nach Anregungen und Möglichkeiten zur Verbesserung des eigenen Auftritts suchen, ist das Buch eine Fundgrube.

Bestellmöglichkeit unter: http://www.best-practise-immobilien.de

Wenn Du eine gute Dienstleistung kennst oder eine gute Werbeidee verwirklicht hast, dann sende uns eine Mail unter info at best-practise-immobilien.de. Wir werden auch weiterhin gute Ideen publizieren. Das Buch haben Klaus Saloch, Mitglied der Geschäftsleitung von Immonet.de (www.immonet.de) und ich veröffentlicht. Für eine zweite Auflage, die Ende 2010 angegangen wird, freue wir uns über weitere Best Practise Beispiele und erfolgreiche Immobilienwerbung.

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Neues Buch „Existenzgründung für Immobilienmakler“ erschienen

Wer erfolgreich als Immobilienmaklerin oder Immobilienmakler starten will, benötigt nur eine Gewerbeerlaubnis. Richtig? Falsch! Wer so startet, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch bald wieder vom Markt verschwinden. Wer dagegen dauerhaft eine Existenz mit einem eigenen Immobiliengeschäft aufbauen möchte, der braucht einen , der die wichtigsten Schritte als selbständiger Unternehmer/-in erklärt. Das Buch „Existenzgründung für Immobilienmakler“ ist der Praxisratgeber für die Existenzgründung und die Zeit danach. Sie werden das Buch immer wieder zur Hand nehmen, um die Hinweise zur Positionierung des eigenen Immobiliengeschäfts oder zu Umsatz-Kosten-Gewinn oder zur Werbung am Immobilienobjekt oder oder oder …  nachzulesen.

Cover Buch "Existenzgründung für Immobilienmakler"

Sie haben eine Idee – „Ich mache mich mit einem eigenen Immobiliengeschäft selbständig“. Was brauche ich? Lehrgang – Versicherung – Büro – Mitarbeiter oder zumindest Hilfe – und vor allem: Aufträge, Aufträge, Aufträge … Das Buch „Existenzgründung für Immobilienmakler“ geht in dieser Reihenfolge mit Ihnen gemeinsam die erforderlichen Schritte durch. Von der Idee bis zu den ersten eigenen Aufträgen. Sie lernen durch die Brille eines Kunden zu schauen, werden Ihren eigenen Immobilienmarkt unter die Lupe nehmen und die Kostenstruktur Ihres zukünftigen Büros kennen lernen. In eigenen Kapiteln werden die Bedeutung von Social Media für Ihr eigenes Immobiliengeschäft, Tipps zur Steigerung der Bekanntheit und die Akzeptanz von Makler-Dienstleistungen beim Kunden behandelt. Die Zertifizierung nach der neuen Europa-Norm für Immobilienmakler wird erläutert. Hinweise zum Besuch des richtigen Einsteiger-Lehrgangs und von Folgeseminaren spielen eine wichtige Rolle. Fördermöglichkeiten, Kredite und Zuschüsse werden erläutert. Das Motto des Buches lautet: „Erfolg ist planbar“. Das gilt auch für Ihr eigenes Immobiliengeschäft. In vielen Praxis-Beispielen von erfahrenen Kollegen wird der Berufs-Alltag geschildert. Der Nutzen einer Mitgliedschaft im Immobilienverband IVD (www.ivd.net) wird ausführlich vorgestellt.

Gründen Sie erfolgreich Ihr eigenes Immobiliengeschäft. Das Buch richtet sich an Einsteiger, Neulinge, Existenzgründer, Immobilienmakler, Quer-Einsteiger, alle Verkaufstalente, sich sich auch in der Immobilienbranche etablieren wollen, Kollegen aus Bausparkassen, Banken, Immobilienunternehmen, Dienstleister, Träumer, die Immobilien lieben und einmal davon leben wollen und jeden, der weitere Tipps im Immobiliengeschäft sucht.

Das Buch kann zum Preis von 39,80 € bestellt werden unter info@ratgeber-immobilienmakler.de. Es ist im Joh. Heinr. Meyer Verlag erschienen und hat die ISBN 9-783926-701794. Das Cover stammt vom Immobilienmarketing-Büro (www.die-erfrischer.de).

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