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Widerrufsrecht für Makler und Verwalter

e-Book Widerruf Maklervertrag JohnsJetzt NEU: 3. Auflage mit 67 Fällen

Das e-Book zum Widerrufsrecht ist gerade frisch aktualisiert worden. Es enthält jetzt auch alle wichtigen Hinweise für Haus- und Immobilienverwalter, die vom Widerrufsrecht betroffen sind. Für Immobilienmakler ist es ohnehin zum Standardwerk für das Widerrufsrecht geworden.
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Provisionsverweigerer und Widerrufsrecht – Ihre Erfahrungen?

e-Book Widerrufsrecht Maklerverträge JohnsE-Book für Immobilienmakler

Durch das neue Widerrufsrecht steigen die Möglichkeiten für Provisionsverweigerer, dass diese die Provisionspflicht umgehen. Schwierige Zeiten für Immobilienmakler. Viele Makler halten den „guten Draht“ zum Kunden nach wie vor für den besten Schutz vor dem Widerruf. Aber wird das auch 54 Wochen bis nach dem Abschluss des Maklervertrages halten?  Und Ihre Fragen zum Widerrufsrecht? Alle schon beantwortet? Weiterlesen

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E-Book zum Widerrufsrecht bei Maklerverträgen

Widerruf Maklerverträge e-Book JohnsDas neue e-Book zum Widerrufsrecht bei Maklerverträgen ist im Gevestor Verlag erschienen. (Autor: Rechtsanwalt Sven R. Johns, Kanzlei MOSLER + PARTNER RECHTSANWÄLTE, München/Berlin – www.mosler-partner.com).

In 39 Fällen wird die aktuelle Rechtslage mit vielen Details aus der Maklerpraxis erläutert.  Es kommen quasi täglich neue Fragen zum Widerrufsrecht bei Maklerverträgen hinzu. Auch diese neuen Fälle werden gesammelt und kommen dann in die zweite Auflage hinein. Der Gevestor Verlag sichert allen Käufern zu, dass sie diesen Nachtrag im Anschluss an den Kauf des e-Books kostenlos erhalten.

Bitte verpassen Sie auch nicht die Webinare, die für alle Käufer des e-Books gehalten werden. in den Webinaren werden die gezielten Fragen der Leser noch einmal ausführlich behandelt.

Kleine Übersicht zu den Fällen, die ich in dem e-Book behandelt habe:

– Steuerberater als Kunde – gewerblich oder Verbraucher – worauf kommt es an?

– Kunde will, dass Makler sofort tätig wird – wie geht der Makler am besten vor?

– Was müssen Mitarbeiter im Maklerbüro beachten? Wie sichern Immobilienmakler als Arbeitgeber den reibungslosen Ablauf im Büro?

– Ergänzung des Vertrages mit freien Mitarbeitern

– Wie der (schriftliche) Maklervertrag jetzt in jedem Fall ergänzt werden muss

– Heilt die Maklerklausel alles?

Sie haben sicher viele weitere Fragen. Das e-Book versucht, diese alle zu beantworten. Und wenn etwas fehlt, bitte eine Nachricht und am Webinar teilnehmen.

Hier finden Sie den link zur Bestellung des e-Books:

https://www.gevestor-shop.de/IMB-Widerrufsrecht-Makler-AZ-LP/

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Einsatz von Formularen im Immobilienbüro

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Einsatz von Formularen im Immobilienbüro gemacht? Das wird in der Xing-Gruppe des IVD im dortigen Forum diskutiert. Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen. Mein Credo: Formulare sind wichtig und der Einsatz ist richtig. Aber im Alltag muss man wissen, wann ein Formular eingesetzt werden kann, wann eine Klausel noch einmal als Individualvereinbarung vereinbart werden sollte und was hinter den einzelnen Klauseln steckt. Wie sehen Sie das?

https://www.xing.com/net/pri387bdcx/ivd/maklerrunde-545755/erfahrung-mit-formularen-36706313/

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Makler-Alleinauftrag – Empfehlungen des Immobilienverbandes IVD

Wer als Eigentümer eine Immobilie verkaufen will, steht regelmäßig vor der Frage, ob er einen oder mehrere Immobilienmakler mit dem Verkauf beauftragen soll. Die Rolle eines zentralen Immobilienmaklers als Ansprechpartner für den Eigentümer und für alle Kaufinteressenten ist das Leitbild des Makleralleinauftrages. Die neue DIN-Norm für Maklerdienstleistungen spricht eine Empfehlung für den Abschluss eines Makleralleinauftrages aus (DIN EN 15733). Die folgenden Bestandteile sollte ein Makleralleinauftrag in dem Fall haben:

Schriftform
Der Immobilienverband IVD empfiehlt jedem Verkäufer einer Immobilie den Abschluss eines schriftlichen Verkaufsauftrages mit dem beauftragten Immobilienmakler. Damit später alle Absprachen zwischen Eigentümer und Kunde belegt und im Zweifel auch bewiesen werden können, sollte jeder Verkäufer auf einen schriftlichen Vertrag bestehen. In dem schriftlichen Vertrag werden die Daten des Eigentümers, des Immobilienmaklers und vor allem des Immobilienobjekts ausführlich festgehalten.

Zentraler Ansprechpartner
Für den Auftraggeber hat der Makleralleinauftrag eine Reihe von Vorteilen. Der wichtigste Grund, der für einen Makleralleinauftrag spricht, ist, dass der Verkauf der Immobilie über einen zentralen Ansprechpartner gesteuert wird. Durch einen Alleinauftrag ist sichergestellt, dass nicht das gleiche Objekt mehrfach und womöglich von unterschiedlichen Maklern und dem Verkäufer selbst zu unterschiedlichen Preisen angeboten wird. Das geschieht in der Regel dann, wenn – wie es bei einfachen Makleraufträgen häufig geschieht – verschiedene Makler parallel beauftragt werden. Parallelangebote machen auf Kaufinteressenten meist einen ungünstigen Eindruck. Zudem besteht die Gefahr, dass der Käufer oder Mieter am Ende mehrmals die volle Provision zahlen muss. Zudem verpflichtet der Makleralleinauftrag den alleinbeauftragten Makler zu vermehrten Dienstleistungen.

Unteraufträge an Kollegen
Vielfach spielt die Vorstellung des Verkäufers oder Vermieters eine wichtige Rolle, wonach mehrere Makler doch einen vielfach schnelleren Erfolg bringen müssten. Deshalb sollte in dem Makleralleinauftrag ausdrücklich geregelt sein, ob der Immobilienmakler das Objekt gemeinschaftlich mit anderen Kollegen bearbeiten und Unteraufträge an diese Kollegen erteilen darf.

Höhe der Provision
Die Höhe der Provision, die der Eigentümer an den Immobilienmakler bei erfolgreicher Durchführung des Auftrages bezahlt, sollte in jedem Fall in dem Vertrag fixiert werden. Das Maklerrecht nimmt auf die sogenannte ortsübliche Provision bezug, wenn keine ausdrückliche Vereinbarung der Provisionshöhe festgelegt ist. Besser ist es, dass Eigentümer und Makler den Prozent-Satz der Maklerprovision vereinbaren.

Zeitpunkt der Zahlung der Provision
In dem Makleralleinauftrag sollte festgelegt werden, wann die Provision zur Zahlung fällig ist. Eine Rechnungslegung durch den Immobilienmakler ist ohnehin unabdingbar. Üblich ist es, dass die Rechnungslegung mit dem Abschluss des Vertrages über die vermittelte Immobilie, also z.B. dem notariell beurkundeten Kaufvertrag, erfolgt. Nach Rechnungslegung sollte ein Zahlungsziel von zum Beispiel zwei Wochen vereinbart werden.

Interessenten des Eigentümers
Der Makleralleinauftrag kann in zwei Varianten abgeschlossen werden: In der einen Variante hat der Eigentümer das Recht, die Immobilie an eigene Interessenten, zum Beispiel aus der Familie zu verkaufen oder zu vermieten, ohne dass dann eine Provision an den Immobilienmakler bezahlt werden muss. In der anderen Variante verpflichtet sich der Eigentümer, alle Interessenten, die sich direkt an ihn wenden auch tatsächlich an den Immobilienmakler weiter zu leiten (sogenannte qualifizierter Alleinauftrag mit einer Verweisungsklausel an den Immobilienmakler). Die letztere Variante wird ein Eigentümer immer dann wählen, wenn er alle Kauf- oder Mietinteressenten einer Vorprüfung durch den Immobilienmakler unterziehen und sichergehen will, dass diese Prüfung stattgefunden hat.

Aufwandsentschädigung
In der Regel enthält ein Makleralleinauftrag eine Aufwandsentschädigungsvereinbarung für den Fall, dass der Verkauf oder die Vermietung nicht erfolgreich verläuft. Die Höhe der Aufwandsentschädigung richtet sich nach dem Preis der Immobilie, der Dauer der Bemühungen des Immobilienmaklers, den Marketingausgaben, die der Makler hatte, zum Beispiel für Anzeigen, Verkaufsschilder, Prospekte, Luftbild, Einholung eines Sachverständigengutachtens.

Höhe des Kaufpreises
In dem Makleralleinauftrag sollte die Höhe des Preises der Immobilie festgeschrieben werden, mit der der Immobilienmakler den Verkaufsprozess startet. Es sollte zugleich festgehalten werden, ob dieser Preis fix ist oder ob der Immobilienmakler einen Spielraum bei den Verhandlungen hat. Es kann auch ein Zeitraum fixiert werden, nach dem die Höhe des ersten Angebotspreises zwischen Eigentümer und Immobilienmakler neu festgelegt wird.

Dauer des Alleinauftrages
Es ist üblich, eine Laufzeit von sechs Monaten für einen Makleralleinauftrag zu vereinbaren. Der Vertrag endet automatisch mit der erfolgreichen Vermittlung der Immobilie durch den Immobilienmakler oder dem tatsächlich erfolgten Verkauf. Sollte die erste Laufzeit nicht ausreichen, kann in den Vertrag eine Klausel für eine automatische Verlängerung des Vertrages um weitere drei Monate aufgenommen werden. Danach beträgt die automatische Verlängerung häufig nur noch einen Monat.

Wichtig: Nachwirken des Vertrages
Ein ausgelaufener oder gekündigter Maklervertrag wirkt nach. Das heißt: Entschließt sich ein Kunde, der über den Makler auf die Immobilie aufmerksam wurde, einige Wochen nach dem Auslaufen der Vereinbarung, das Objekt doch zu erwerben, hat der Makler ein Anrecht auf die festgelegte Provision. Die Gerichte  vertreten die Ansicht, dass sich Verkäufer und Käufer ohne Zutun des Maklers nicht kennen gelernt hätten und nicht ins Geschäft gekommen wären. Für diese Nachwirkungszeit gibt es keine Richtlinie. Sie wird je nach Einzelfall von den Gerichten individuell festgesetzt und kann ein halbes Jahr und länger betragen.

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