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Ferienimmobilien in Spanien – Kein Ende in Sicht

Wie steht es eigentlich um den Ferienimmobilienmarkt in Spanien? So richtig interessant war das Thema in den vergangenen zwei Jahren nicht. Und eine Stimmungs-Besserung ist auch nicht in Sicht.

Preise Minus 20 %?

Pauschale Aussagen zu Preisrückgängen gibt es viele. Um ca. 20 % soll der durchschnittliche Preisrückgang betragen haben. Prominente Beispiele von nicht verkäuflichen Fincas auf Mallorca machten zuletzt die Runde. Aber steht es wirklich so schlecht?

Die spanische Regierung macht Werbung für die Ferienimmobilien-Standort Spanien. Die FAZ berichtet in einem Beitrag über die Veranstaltungen, die in den vergangenen Wochen in Deutschland stattgefunden haben.

Drei Erkenntnisse aus der aktuellen Situation:

Erste und vielleicht wichtigste Erkenntnis: Die Politik hat die Situation erkannt und greift dem spanischen Immobilienmarkt und den Unternehmen vor Ort unter die Arme – wenigstens psychologisch.

Zweite Erkenntnis: Die Zahl der fertig gestellten und noch nicht verkauften Immobilien liegt bei ca. 700.000 Immobilien. Das allein wird den Bedarf an Nachfrage nach Ferienimmobilien in den kommenden zwei Jahren wohl decken.

Und damit liegt die Schlussfolgerung und dritte Erkenntnis nahe, dass der Markt für Ferienimmobilien im Ganzen noch nicht wieder auf Erfolgskurs ist.  

Aber: Wenn die Politik sich des Themas annimmt, dann kann es auch schnell zu weiteren Unterstützungsmaßnahmen kommen. Das wiederum kann bedeuten, dass sich der Wind dreht. Vor allem die gut nachgefragten Gebiete und die „Geheim-Tipps“ werden schnell von einem Turn-Around profitieren. Es ist ein guter Zeitpunkt, sich zu informieren, aktuelle Preise und Angebote einzuholen, den Markt zu sondieren und damit eine Entscheidung für eine Ferienimmobilie in Spanien vorzubereiten.

Hier geht es zu dem Artikel in der FAZ: http://tinyurl.com/5wd3xcg

 

http://tinyurl.com/5wd3xcg

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Ein Kommentar

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Trend bei Reisen legt zu – positiv für Ferienimmobilienmarkt

Wenn es dem Reisemarkt gut geht, dann geht es auch dem Ferienhausmarkt gut. Diese These wird in den vergangenen Jahren durch den guten Ferienhausmarkt in Deutschland immer wieder bestätigt. Die Urlaubsnachfrage in Deutschland weckt laut GfK Retail and Technology für die Sommersaison 2011 hohe Erwartungen. Der Umsatz legt im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent zu. Die Gründe sind vor allem höhere Urlaubsbudgets aber auch gestiegene Reisekosten. 

Der Konsumoptimismus der Deutschen wirkt sich offenbar günstig auf ihre Reiselust aus. Insgesamt 8,6 Prozent mehr Reisebuchungen und durchschnittlich 4,6 Prozent höhere Ausgaben dokumentieren eine derzeit bemerkenswert gute Nachfrage im Reisemarkt. Insgesamt steigt der Umsatz der Reisebüros in Deutschland für die kommende Sommersaison bis Ende Januar 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent.

Bei den höheren Ausgaben der deutschen Urlauber, die über das Reisebüro buchen, spielen gestiegene Kosten, zum Beispiel durch die neue Flugsteuer, eine Rolle. Allerdings zeigen sich die Deutschen auch großzügiger. Die Umsätze von Reisebuchungen in höheren Preisklassen nehmen zu, in niedrigeren Preisklassen unter 1.000 Euro sind sie rückläufig. Dies lässt auf gestiegene Urlaubsbudgets in diesem Jahr schließen. Vor allem Alleinreisende und Paare lassen sich ihren Sommerurlaub 2011 mehr kosten. Bei einer praktisch unveränderten Reisedauer von knapp 11 Nächten im Schnitt geben sie 6,7 Prozent mehr für ihre Reise aus. Der durchschnittlich gezahlte Preis pro Person steigt damit auf 954 Euro. Die Mehrausgaben von Familien fallen mit einem Anstieg von 2,6 Prozent hingegen vergleichsweise moderat aus.

Reiseziel Ägypten erholt sich

An die spanischen Küsten zieht es im kommenden Sommer noch mehr deutsche Urlauber als im Jahr 2010. Die über die Reisebüros gebuchten Urlaubsumsätze für Spanien liegen 22,6 Prozent über dem Vorjahr. Ähnlich wachstumsstark zeigt sich die Türkei für den Sommer 2011. Aber auch die Nachfrage nach Urlauben in Italien, Bulgarien und Kroatien steigt im zweistelligen Bereich an. Für Aufenthalte in Deutschland, die oft auch ohne die Unterstützung vom Reisebüro selbst organisiert werden, steigen die Umsätze um beachtliche 45 Prozent.

In erster Linie profitieren von den Unruhen in Nordafrika die oben genannten Mittelmeerländer. Jedoch ziehen die Buchungen insbesondere für Ägypten zwischenzeitlich wieder an. Seit Ende Februar sind deutliche Erholungstendenzen zu sehen. Der Anstieg zeigt sich dabei im Online-Reisevertrieb noch ausgeprägter als in den Reisebüros.

Günstigere Reisen im Internet beliebt

Mit Beginn des neuen Jahres hat GfK Retail and Technology in ihr touristisches Handelspanel Buchungen über Internet-Reiseportale integriert. Dabei widerlegen erste Vergleiche zwischen Online- und Offline-Buchungsverhalten gängige Vorurteile. Familienurlaube beispielsweise werden nicht überwiegend im Reisebüro gebucht – der Onlineanteil liegt genauso hoch. Reiseportale im Internet sind zwar im Last-Minute-Segment stark. Doch selbst bei den zwei bis sechs Monate im Voraus gebuchten Urlauben weisen sie einen ähnlich hohen Anteil wie klassische Reisebüros auf.

Deutliche Unterschiede zeigen sich beim Preis, der für eine Reise ausgegeben wird. Im Reisebüro buchen die Deutschen deutlich häufiger kosten- oder beratungsintensive Reisen. Der Anteil von Urlauben mit einem Preis von mehr als 1.000 Euro liegt im Reisebüro bei 53 Prozent, im Internet hingegeben bei 30 Prozent. Bei günstigeren Reise kehrt sich das Verhältnis um. Kosten sie weniger als 750 Euro, führen mit 47 Prozent Online-Reiseportale vor den klassischen Reisebüros mit 26 Prozent. Ein weiteres Indiz dafür, dass übers Internet gerne günstig gebucht wird, ist der Anteil von Hotelbuchungen in der 3-Sterne-Kategorie. Fast jeder Fünfte entscheidet sich online für ein 3-Sterne-Hotel, im Reisebüro lediglich jeder Zehnte.

Quelle: http://www.gfk.de

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