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APP für Wohnungsübergabe (Flowfact)

Neu: Flowfact-App für Wohnungsübergabe

Unser Tipp: So können Sie in Zukunft die Übergabe einer Wohnung mit dem ipad oder dem iphone vornehmen. Und das ist sehr komfortabel und spart richtig Zeit.

„ÜBERGABE:APP“

Die „ÜBERGABE.APP“ können Sie vor Ort direkt in der Wohnung nutzen. Im iPad oder im Smartphone erstellen Sie das Wohnungsübergabeprotokoll direkt.

Der Vorteil?

Sie haben Ihre Checkliste für die Wohnungsübergabe auf dem ipad oder dem Handy dabei und vergessen nichts bei der Wohnungsübergabe.

Sie erstellen das komplette Protokoll per App

Ganz klar: Ein Wohnungsübergabeprotokoll muss erstellt werden, wenn das Mietverhältnis endet. Sie können das auf dem Papier tun – oder eben per App.

Nichts vergessen!

Aber die App von Flowfact verhindert, dass Sie etwas beim Auszug vergessen. Das kann für Sie nämlich teuer werden.

Wohnungsübergabeprotokoll als fertiges pdf

Das fertige Wohnungsübergabeprotokoll wird im pdf-Format erstellt, Fotos werden direkt eingefügt. Am Ende kann das Protokoll direkt an die Beteiligten verschickt werden.

Vereinbaren Sie mit dem Vermieter/Verwalter nur noch auf einem Schriftstück, dass das pdf gegenseitig als Wohnungsübergabeprotokoll anerkannt wird. Sie sollten dieses Papier unterzeichnen.

 

Das sind die Vorteile der „ÜBERGABE.APP“

•Leichte Handhabung der App
•App von Flowfact ist kostenlos im App-Store verfügbar!!
•Fotos direkt einfügen
•alle Zählerstände dokumentieren
•fertiges pdf-Dokument am Ende der Wohnungsübergabe
•Direktversand des fertigen Wohnungsübergabeprotokolls per Email vom Smartphone oder iPad
•Kein Stress, ob ein Punkt nicht aufgenommen wurde

Sie finden die Übergabe.APP im App Store.

Die große Checkliste für die Übergabe von Wohnungen finden Sie unter www.umzug-und-umziehen.de

 

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So geht Wohnungsübergabe – Checkliste

iphone 07.August 2013 137Mit der Wohnungsübergabe endet das Mietverhältnis. Für viele Mieter und Vermieter ist die Wohnungsübergabe ein ungeliebter Termin. Dabei werden mit der Wohnungsübergabe wichtige Fristen in Gang gesetzt und Ansprüche gesichert. Was bedeutet die Wohnungsübergabe für Vermieter und für Mieter?

Für Vermieter:

– Wohnung in ordnungsgemäßem Zustand übergeben?
– Reparaturen ausführen lassen, die Mieter zu vertreten hat
– Mietvertrag ordnungsgemäß beenden
– Eigentum (Mietwohnung) in ordnungsgemäßem Zustand zurückbenommen
– Frist für Schadensersatzansprüche (6 Monate) beginnt

 

Für Mieter:

– Wohnung übergeben zur Beendigung Mietvertrag

– Keine überzogenen Anspräche an Zustand und Reparaturen

– Abrechnung Kaution nach Wohnungsübergabe

– Frist für Vermieter wg. Ansprüchen aus Mietvertrag beginnt

 

Checkliste

Damit Sie bei der Wohnungsübergabe nichts vergessen, gibt es auf der Webseite von www.umzug-und-umziehen.de eine sehr ausführliche Checkliste für die Wohnungsübergabe.

http://www.umzug-und-umziehen.de/checkliste-wohnungsubergabe/

 

 

 

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Der Vermieter als Scheidungsopfer

Die Scheidung von Eheleuten wirkt sich in den allermeisten Fällen auch auf das Mietverhältnis über die Ehewohnung aus. Es stellt sich regelmäßig die Frage, wer die eheliche Wohnung weiternutzen darf und wer ausziehen muss. Nachdem die Hausratsverordnung im Jahr 2009 außer Kraft gesetzt worden ist, ergibt sich eine geänderte Rechtslage. Rechtsanwalt Ernst-G. Jurklies hat die neue Gesetzeslage in seinem Beitrag in der AIZ – Das Immobilienmagazin (Ausgabe 10/2010) zusammengefasst. In der Trennungszeit kann das Familiengericht die bisherige Ehewohnung einem Ehegatten zur alleinigen Zuweisung zuweisen. Dieser muss nicht notwendigerweise auch Vertragspartner des bestehenden Mietvertrages sein. Diese Zuweisung gilt bis zur Scheidung. Eine Beteiligung des Vermieters an dieser Zuweisung findet nicht statt, so RA Jurklies. Nach der Scheidung erlaubt § 1568a Abs. 3 BGB die formlose Erklärung der Mietparteien an den Vermieter, wer das Mietverhältnis fortsetzt, wodurch eine Umgestaltung des Mietvertrages erfolgt. Dies hat auch haftungsrechtliche Auswirkungen auf die Mietzahlungen, weil der Vermieter keinen Einfluss auf die Frage hat, wer das Mietverhältnis fortsetzt. Die Vertragsfreiheit auf Seiten des Vermieters ist demnach eingeschränkt. Die Erklärung der Mieter kann formlos erfolgen, sie muss nicht gemeinsam und nicht gleichzeitig erfolgen, wohl aber binnen einer Frist von einem Jahr nach Rechtskraft des Scheidungsurteils. Vermieter und Verwalter können die Möglichkeit der Erklärung der Mieter nicht einschränken, weil diese zwingendes Recht darstellen. Übrigens ist die genannte Vorschrift auch auf Lebenspartnerschaften nach § 17 LPartG anzuwenden. Aber eine analoge Anwendung auf nichteheliche Lebensgemeinschaften scheidet aber aus. RA Jurklies empfiehlt eine sorgfältige Prüfung durch den Verwalter, wenn eine Überlassungsmitteilung von Ehegatten nach einer Scheidung eintritt.

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Eigene Wohnung im Urlaub – Obhutspflichten für Mieter

Die Sommermonate sind für viele die beste Zeit für einen Urlaub. Doch wer seine Wohnung über Wochen verlässt, sollte Vorkehrungen treffen, damit bei seiner Rückkehr keine böse Überraschung auf ihn wartet. „Kein Mieter ist dazu verpflichtet, seine Wohnung ständig zu bewohnen, er kann so häufig und so lange verreisen wie er möchte“, sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des IVD Bundesverbands. „Zum einen muss er jedoch sicherstellen, dass Mietzahlungen regelmäßig erfolgen.“ Denn spätestens wenn der Mietrückstand zwei Monatsmieten ausmacht, darf der Vermieter ihm fristlos kündigen. „Das lässt sich jedoch durch die Einrichtung eines Dauerauftrags leicht sicherstellen“, so Schick. Zudem muss der Mieter seiner Obhutspflicht nachkommen, also auch in seiner Abwesenheit sicherstellen, dass Schäden in und an der Wohnung vermieden werden bzw. es sofort dem Vermieter melden, wenn Schäden auftreten, damit dieser sie beheben und eventuelle Gefahren abwenden kann (§ 536c Abs. 1 u. 2 BGB). Bei ernsten Gefahrensituationen trifft ihn diese Anzeigepflicht sofort, bei kleineren Schäden sind zwei Wochen ausreichend.
Insbesondere in Notfällen – beispielsweise bei einem Wasserrohrbruch oder bei Feuer – muss der Vermieter die Möglichkeit haben, schnell in die Wohnung zu gelangen (BGH Az. VIII ZR 164/70). „Der Mieter muss den Vermieter daher darüber informieren, wer einen Ersatzschlüssel zur Wohnung besitzt – beispielsweise ein vertrauenswürdiger Nachbar.“ Tut er dies nicht und der Vermieter kann Schäden nicht verhindern, weil er nicht in die Wohnung kommt, kann der Mieter unter Umständen zu Schadensersatz verpflichtet werden. Der Vermieter selbst kann aber keinen eigenen Ersatzschlüssel verlangen.
Häufig übernimmt ja ohnehin ein Nachbar oder Bekannter in Abwesenheit des Mieters das Gießen der Blumen und das Leeren des Briefkastens. „Diesen sollte man bei längerer Abwesenheit auch bitten, ab und an die Wohnung durchzulüften, um so Schimmelbildung vorzubeugen.“ Denn wenn sich tatsächlich Feuchtigkeit an den Wänden bildet und dies auf mangelndes Lüften des Mieters zurückzuführen ist, scheidet hier Mietminderung aus (OLG Frankfurt, Az.: 19 U 7/99). Bei Abwesenheit in kälteren Jahreszeiten muss der Mieter dafür sorgen, dass die vorhandenen Heizeinrichtungen ein Einfrieren der Leitungen verhindern (BGH, Az.: VIII ZR 173/66). Ist ein Wasserhahn zwar zugedreht, aber nicht so, dass er auch bei Druckschwankungen dicht bleibt, haftet ebenfalls der Bewohner für entstehende Schäden (OLG Stuttgart, Az.: 7U 135/05).
Hausordnung gilt auch während der Ferien
Häufig verpflichten sich Mieter, die Treppenhausreinigung und das Fegen des Gehwegs vor dem Hauseingang selbst zu übernehmen, um die Nebenkosten niedrig zu halten. Diese Arbeiten müssen sie auch während der Urlaubszeit erledigen. Die einfachste Lösung besteht darin, die Termine für die Treppenhausreinigung mit einem Nachbarn zu tauschen. „Wenn das nicht möglich ist, muss der Mieter für anderen Ersatz sorgen und beispielsweise einen Putzservice beauftragen“, sagt Ulrich Joerss, Rechtsanwalt in der Kanzlei Joerss-Rechtsanwälte in Berlin. Bei besonders schwerem Fehlverhalten kann der Vermieter sogar den Mietvertrag kündigen: Dann nämlich, wenn grobe Verstöße gegen die Reinigungspflichten vorliegen, die zu einer erheblichen Störung des Hausfriedens führen (AG Wiesbaden, Az.: 91 C 2213/99-19) oder bei wiederholtem Verstoß trotz Abmahnung durch den Vermieter.
Untervermietung nur mit Genehmigung
Eine elegante Lösung für das Versorgen der Wohnung während der eigenen Urlaubsreise besteht darin, die Wohnung jemand Drittem zu überlassen, der nicht nur regelmäßig lüftet, sondern auch ab und zu das Licht einschaltet und die Rollläden herunterlässt. „Auf diese Weise lassen sich Einbrecher abschrecken“, sagt Joerss. Eine nur kurze Überlassung muss der Mieter nicht melden. Die Obergrenze bei der Überlassung an eine Person aus dem Vertrauensbereich des Mieters ist hier bei wenigen Wochen zu ziehen. Ganz anders ist es, wenn der Mieter vom Ferienbewohner Miete verlangt. „Dann handelt es sich um ein Untermietverhältnis, das vom Vermieter genehmigt werden muss.“ In der Regel kann der Vermieter den Untermieter aber nicht ablehnen, da der Mieter ein berechtigtes Interesse an der Untervermietung hat und diese in einem solchen Fall nur für einen begrenzten Zeitraum erfolgt.
Doch ganz gleich, ob es sich um ein Untermietverhältnis oder um Besuch handelt: Gegenüber dem Vermieter haftet immer der (Haupt-)Mieter. Er verantwortet auch, dass die Hausordnung eingehalten wird. Mieter sollten sich also gut überlegen, wem sie in ihrer Abwesenheit ihre Wohnung anvertrauen.
IVD-Urlaubs-Checkliste
Vor der Abreise unbedingt überprüfen:
  • Sind alle Wasserhähne fest zugedreht?
  • Sind alle kritischen elektrischen Geräte ausgesteckt?
  • Sind die Fenster geschlossen?
  • Ist der Zutritt des Vermieters zur Wohnung im Notfall sichergestellt?
  • Laufen die Zahlungen für Miete, Strom, Telefon und Gas weiter?
Eine vertrauenswürdige Person um Folgendes bitten:
  • Briefkasten regelmäßig leeren
  • Blumen gießen
  • Ab und zu durchlüften
  • Akute Schäden sofort dem Vermieter melden
  • Treppenhausdienste erledigen oder sich im Voraus mit den Nachbarn um einen Tausch bemühen

(Quelle: IVD)

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