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500 Tage Blog Ratgeber Immobilienmakler

Das Blog „Ratgeber Immobilienmakler“ feiert am 13. Juli 2011 das 500-tägige-Bestehen. Am 28. Februar 2010 erschien der erste Blogbeitrag unter www.ratgeber-immobilienmakler-blog.de.

Schwerpunkt: Praxis-Themen für Immobilienmakler

Das Blog hat einen klaren Schwerpunkt und befasst sich mit Themen für Immobilienmakler. Von der Existenzgründung, über die erfolgreiche Etablierung eines Maklerunternehmens, den Einsatz von Sozialen Netzwerken, Tipps zu Veranstaltungen in der Immobilienwirtschaft und Berichte aus dem Immobilienmarkt. Die statistischen Rahmendaten rund um die Immobilienwirtschaft, die Kommentierung von aktuellen Ereignissen und Entwicklungen sowie Themen aus der Immobilienpolitik runden das Spektrum der Blogbeiträge ab.

Etwa 320 Beiträge in 500 Tagen

In dem Makler-Blog sind seit der Gründung etwa 320 Beiträge erschienen. Das entspricht in etwa einem Beitrag je Werktag seit der Gründung des Blogs. Autor Sven Johns, Bundesgeschäftsführer des Immobilienverbandes IVD und Autor der Bücher „Existenzgründung für Immobilienmakler“ und „Businessplan für Immobilienmakler – Schritt-für-Schritt“ verfasst die Blogbeiträge in seiner Freizeit. Es kommt immer häufiger vor, dass Anfragen für Gastbeiträge auf dem Makler-Blog eingehen. Auch das ist ein Zeichen der Akzeptanz des Blogs in der immobilienwirtschaftlichen Szene. Weitere Gastbeiträge sind in dem Blog immer willkommen.

Zugriffe steigen kontinuierlich

Die Zugriffszahlen auf die Blogbeiträge steigen Dies ist die wichtigste Frage, die sich ein Autor stellen muss, wenn ein Blog gegründet wird. Zu Beginn der Blog-Tätigkeit sind die Zugriffszahlen nicht sehr hoch. Inzwischen sind die Zugriffszahlen zwischen 100 und 200 Lesern am Tag und in Spitzenfällen greifen auch schon einmal 250 und mehr Besucher auf einen Beitrag zurück. Da auch die Zahl der Abonnenten für das Blog steigt, wird sich diese Zahl weiter kontinuierlich erhöhen.

Ratgeber-Immobilienmakler

Das Buch „Existenzgründung für Immobilienmakler“, das im März 2010 neu erschienen ist, wurde im Dezember 2010 unverändert nachgedruckt, weil die Auflage bereits nach neun Monaten vergriffen war. Für das zweite Halbjahr 2011 ist eine zweite, überarbeitete Auflage in Planung.  Das Buch kann im Webshop unter www.ratgeber-immobuilienmakler.de zum Preis von 39,80 € bestellt werden. Dort ist auch die E-Book-Version zum Preis von 29,80,- € verfügbar. Viele der Themen, die in dem Buch für Existenzgründer aufgegriffen werden, bieten die Möglichkeit, für eine Kommentierung im Blog. Vor allem die vielen positiven Reaktionen zu dem Buch, die über Facebook, Xing oder per E-Mail bei dem Autor eingehen, bieten Anlass, die Themen weiter zu diskutieren und zusätzliche Erfahrungen von Existenzgründern aufzunehmen.

Geschichten von Immobilienmaklern

Der Austausch der vielen kleinen Geschichten und Erfahrungen von Immobilienmaklern kommt vielfach zu kurz. Ein Blog wie das Makler-Blog ist daher die Möglichkeit, diesen Austausch zu fördern und damit wertvolle Anregungen an die Immobilienmakler weiterzugeben. Auch diese Funktion erfüllt das Blog „Ratgeber Immobilienmakler“.

Die nächsten 500 Tage wird weiter diskutiert

Die nächsten 500 Tage sind anvisiert. Noch mehr Kommentare im Blog, noch mehr Geschichten von Kollegen, noch mehr Gastbeiträge, noch mehr Praxis-Tipps sind das Ziel für das Blog „Ratgeber Immobilienmakler“.  Irgendwann im Dezember 2011 oder Januar 2012 wird der 500. Beitrag in diesem Blog erscheinen. Lassen wir uns überraschen, wer diesen Gastbeitrag veröffentlichen wird.

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Eingeordnet unter Publikationen, Social Media für Immobilienexperten

Trend bei Reisen legt zu – positiv für Ferienimmobilienmarkt

Wenn es dem Reisemarkt gut geht, dann geht es auch dem Ferienhausmarkt gut. Diese These wird in den vergangenen Jahren durch den guten Ferienhausmarkt in Deutschland immer wieder bestätigt. Die Urlaubsnachfrage in Deutschland weckt laut GfK Retail and Technology für die Sommersaison 2011 hohe Erwartungen. Der Umsatz legt im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent zu. Die Gründe sind vor allem höhere Urlaubsbudgets aber auch gestiegene Reisekosten. 

Der Konsumoptimismus der Deutschen wirkt sich offenbar günstig auf ihre Reiselust aus. Insgesamt 8,6 Prozent mehr Reisebuchungen und durchschnittlich 4,6 Prozent höhere Ausgaben dokumentieren eine derzeit bemerkenswert gute Nachfrage im Reisemarkt. Insgesamt steigt der Umsatz der Reisebüros in Deutschland für die kommende Sommersaison bis Ende Januar 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent.

Bei den höheren Ausgaben der deutschen Urlauber, die über das Reisebüro buchen, spielen gestiegene Kosten, zum Beispiel durch die neue Flugsteuer, eine Rolle. Allerdings zeigen sich die Deutschen auch großzügiger. Die Umsätze von Reisebuchungen in höheren Preisklassen nehmen zu, in niedrigeren Preisklassen unter 1.000 Euro sind sie rückläufig. Dies lässt auf gestiegene Urlaubsbudgets in diesem Jahr schließen. Vor allem Alleinreisende und Paare lassen sich ihren Sommerurlaub 2011 mehr kosten. Bei einer praktisch unveränderten Reisedauer von knapp 11 Nächten im Schnitt geben sie 6,7 Prozent mehr für ihre Reise aus. Der durchschnittlich gezahlte Preis pro Person steigt damit auf 954 Euro. Die Mehrausgaben von Familien fallen mit einem Anstieg von 2,6 Prozent hingegen vergleichsweise moderat aus.

Reiseziel Ägypten erholt sich

An die spanischen Küsten zieht es im kommenden Sommer noch mehr deutsche Urlauber als im Jahr 2010. Die über die Reisebüros gebuchten Urlaubsumsätze für Spanien liegen 22,6 Prozent über dem Vorjahr. Ähnlich wachstumsstark zeigt sich die Türkei für den Sommer 2011. Aber auch die Nachfrage nach Urlauben in Italien, Bulgarien und Kroatien steigt im zweistelligen Bereich an. Für Aufenthalte in Deutschland, die oft auch ohne die Unterstützung vom Reisebüro selbst organisiert werden, steigen die Umsätze um beachtliche 45 Prozent.

In erster Linie profitieren von den Unruhen in Nordafrika die oben genannten Mittelmeerländer. Jedoch ziehen die Buchungen insbesondere für Ägypten zwischenzeitlich wieder an. Seit Ende Februar sind deutliche Erholungstendenzen zu sehen. Der Anstieg zeigt sich dabei im Online-Reisevertrieb noch ausgeprägter als in den Reisebüros.

Günstigere Reisen im Internet beliebt

Mit Beginn des neuen Jahres hat GfK Retail and Technology in ihr touristisches Handelspanel Buchungen über Internet-Reiseportale integriert. Dabei widerlegen erste Vergleiche zwischen Online- und Offline-Buchungsverhalten gängige Vorurteile. Familienurlaube beispielsweise werden nicht überwiegend im Reisebüro gebucht – der Onlineanteil liegt genauso hoch. Reiseportale im Internet sind zwar im Last-Minute-Segment stark. Doch selbst bei den zwei bis sechs Monate im Voraus gebuchten Urlauben weisen sie einen ähnlich hohen Anteil wie klassische Reisebüros auf.

Deutliche Unterschiede zeigen sich beim Preis, der für eine Reise ausgegeben wird. Im Reisebüro buchen die Deutschen deutlich häufiger kosten- oder beratungsintensive Reisen. Der Anteil von Urlauben mit einem Preis von mehr als 1.000 Euro liegt im Reisebüro bei 53 Prozent, im Internet hingegeben bei 30 Prozent. Bei günstigeren Reise kehrt sich das Verhältnis um. Kosten sie weniger als 750 Euro, führen mit 47 Prozent Online-Reiseportale vor den klassischen Reisebüros mit 26 Prozent. Ein weiteres Indiz dafür, dass übers Internet gerne günstig gebucht wird, ist der Anteil von Hotelbuchungen in der 3-Sterne-Kategorie. Fast jeder Fünfte entscheidet sich online für ein 3-Sterne-Hotel, im Reisebüro lediglich jeder Zehnte.

Quelle: http://www.gfk.de

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Eingeordnet unter Immobilienmarkt

Online-Lehrgang Existenzgründung Immobilienmakler erfolgreich beendet

Heute ist der Schlusspunkt im ersten Online-Lehrgang „Existenzgründung für Immobilienmakler“ an der EIA. Mit dem insgesamt sechsten Online-Live-Chat in den sieben Wochen des Kurses werden die ca. 20 Teilnehmer die letzten Bausteine für ihren Businessplan besprechen. Der Lehrgang ist so aufgebaut, dass die Teilnehmer Schritt-für-Schritt zum Businessplan geführt werden.

Existenzgründung Immobilienmakler

Wie der Weg in die Selbstständigkeit am besten zu beschreiten ist, das lehrt die Europäische Immobilien Akademie (EIA) in ihrem neuen Online-Lehrgang. Der Kurs, der am 15. März 2011 startete, baut vor allem auf die Interaktion zwischen Lehrgangsteilnehmern untereinander und dem Tutor. Darüber hinaus werden zahlreiche mediale Zusatzdienste angeboten, sowie ein virtueller Unterrichtsraum, der Austauschs- und Diskussionsmöglichkeiten bietet.

Über einen Zeitraum von sechs Wochen werden die Teilnehmer des Lehrgangs schrittweise von der Vorbereitungsphase bis hin zur Eröffnung des eigenen Maklerunternehmens geführt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen, wie z.B. Erlaubnis nach 34c, Gewerbeanmeldung, Meldung beim Finanzamt werden ebenso angesprochen wie ein Zeitplan für die Gründung, Gründungsfinanzierung und Fördermittel, die organisatorischen Voraussetzungen, das Marketingkonzept und vieles mehr.

Während der Dauer des Lehrgangs haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihren Wissensstand in den verschiedenen Themengebieten zu überprüfen. Die jeweiligen Tests dienen der individuellen Vorbereitung auf die Prüfung, die am Ende des Lehrgangs auf freiwilliger Basis absolviert werden kann.

Alle Teilnehmer erhalten Zugriff auf einen Lehrfilm über das Alltagsgeschäft eines Immobilienmaklers sowie einen Film über die Immobilienbranche. Ein umfangreiches Skript über alle wesentlichen Themen der Existenzgründung für ein Maklerunternehmen steht den Lehrgangsteilnehmern ebenfalls zur Verfügung.

Der Kurs richtet sich an alle angehenden Immobilienmakler, die sich eine eigene Existenz in der Immobilienwirtschaft aufbauen wollen, ebenso wie an Auszubildende zur/m Kauffrau/-mann der Immobilienwirtschaft. Detaillierte Informationen zu den Inhalten des Lehrgangs finden Interessierte auf www.eia-akademie.de. Der zweite Lehrgang startet im August 2011. Anmeldungen nimmt die EIA ab sofort unter eia-sb@t-online.de entgegen.

Die Teilnehmer ziehen eine positive Bilanz. „Mir hat vor allem geholfen, dass in dem Kurs Vorgaben für die Erstellung des Businessplans gemacht worden sind. Dadurch war ich gezwungen mitzuarbeiten und meine Gedanken schriftlich zu sortieren“, war eine begeisterte Reaktion einer Teilnehmerin.

Die EIA ist mit Studienorten in Saarbrücken, Köln, Berlin, Frankfurt und Leipzig vertreten. Weitere Informationen über die Europäische Immobilien Akademie finden Sie auch im Internet unter www.eia-akademie.de.

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Welchen Einfluss hat ein Durchgangszimmer auf den Mietwert einer Wohnung?

Wie wirkt sich ein Durchgangszimmer auf den Mietpreis aus, wie ein unüblich kleiner Balkon? Diese und ähnliche Fragen konnten Sie bisher nur mit subjektiven Schätzungen beantworten. Eine einheitliche Vorgehensweise bei der Berechnung fehlte. Die Wohnflächen- und Mietwertrichtlinie (WMR) von Sprengnetter schließt diese Lücke. Sie erfasst das gesamte Spektrum der baulichen Besonderheiten im Außen- und Innenwohnbereich und deren Auswirkungen auf den Mietpreis.

Wohnflächen- und Mietwertrichtlinie (WMR)

Am Beispiel eines Durchgangszimmers wird die Bedeutung der Richtlinie für die praktische Mietwertermittlung deutlich. Stellen Sie sich vor, Sie möchten die marktübliche Miete für eine 80 m² große Wohnung bestimmen, bei der man zum Bad nur durch das Elternschlafzimmer gelangt. Wie wirkt sich dieser Mangel auf den Mietwert der Wohnung aus? Mit Hilfe der Wohnflächen- und Mietwertrichtlinie (WMR) erhalten Sie in wenigen Schritten die Antwort auf diese Frage.

Zunächst ermitteln Sie nach der Wohnflächenverordnung die Wohnfläche der Wohnung. Im vorliegenden Fall sind das 80 m².

Danach bestimmen Sie z.B. mit Hilfe eines Mietspiegels die Miete einer „normalen“, möglichst vergleichbaren Wohnung. Hierbei berücksichtigen Sie die Lage, Größe und Ausstattung sowie Alter der Wohnung. Der Umstand, dass die Nutzung des Schlafzimmers eingeschränkt ist, bleibt zunächst unberücksichtigt, da der Mietspiegel dieses Merkmal nicht kennt. Sagen wir einmal, das wären in unserem Beispiel 10 €/m².

Nun gelangt die Wohnflächen- und Mietwertrichtlinie (WMR) von Sprengnetter zum Einsatz. Gemäß dieser Richtlinie ist die wohnwertabhängige anrechenbare Grundfläche des Durchgangszimmers zu bestimmen. Aufgrund der Nutzungseinschränkungen ist der Wohnwert dieses Raumes erheblich gemindert, weshalb gemäß Richtlinie die wohnwertabhängige anrechenbare Grundfläche dieses Raumes 40 % geringer ist als die nach den Vorschriften der Wohnflächenverordnung anrechenbare Grundfläche. Bei einem 16 m² großen Schlafzimmer beträgt somit die wohnwertabhängige anrechenbare Grundfläche nur (16 m² x 0,6 =) 9,6 m². Zusammen mit den 64 m² Grundflächen der restlichen Wohnung beträgt somit die wohnwertabhängige Wohnfläche der gesamten Wohnung anstatt 80 m² nur (64 m² + 9,6 m² =) 73,6 m².

Der Korrekturfaktor für den Mietwert der Wohnung ergibt sich aus dem Verhältnis der beiden Grundflächen zu (73,6 m² / 80,0 m² =) 0,92. D.h., der Mangel des Durchgangszimmers wirkt sich auf den Mietwert der Wohnung mit einem Abschlag von 8 % aus. Die marktübliche Miete der Wohnung beträgt somit 9,20 €/m².

Dies ist nur ein Beispiel von vielen, das in der Wohnflächen- und Mietwertrichtlinie behandelt wird. In der Praxis gibt es viele weitere Fälle, für die die Mietspiegel und sonstigen Quellen bislang keine Lösungsansätze geliefert haben. So z.B. für Räume mit unüblichen Raumhöhen oder Raumgrößen. Wie wirkt sich ein fehlender Balkon oder ein fehlender Abstellraum auf den Mietwert einer Wohnung aus? Welchen Mietwert hat ein Hobbyraum? Oder wie sind Terrassen, Dachgärten, Balkone, Loggien bei der Mietwertbestimmung sachgemäß zu berücksichtigen? Auf alle diese Fragen hält die Wohnflächen- und Mietwertrichtlinie die passende Antwort parat.

Unter www.mietwertrichtlinie.de steht Ihnen die komplette Richtlinie zum kostenfreien download bereit. Für 19,90 € gibt es die Richtlinie broschiert zusammen mit einem ausführlichen Kommentar, in dem anhand unzähliger Beispiele die Anwendung der Richtlinie erleichtert wird. Wer stolzer Besitzer eines iPhones oder eines iPads ist, kann die Richtlinie inkl. Kommentar auch für nur 9,99 € im Apple-iBookstore runterladen. Auch im neuen Kindle-Shop von Amazon steht die WMR als eBook zur Verfügung. So haben Sie den Richtlinientext und die Kommentierung immer dabei.

Gastbeitrag von Jochem Kierig für Ratgeber Immobilienmakler’s Blog.

Jochem Kierig leitet die Sprengnetter GmbH. Neben der hier vorgestellten Wohnflächen- und Mietwertrichtlinie gibt die Sprengnetter GmbH eine Vielzahl weiterer Standardwerke zur Immobilienbewertung heraus. Sprengnetter ist ein Komplettserviceanbieter für Immobilienbewertung. Über die Verlagsprodukte hinaus gehören zu der Angebotspalette Seminare, Zertifizierungen, Marktdaten, Softwarelösungen und Bewertungsdienstleistungen. Weitere Informationen unter www.sprengnetter.de.

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Was sich die Deutschen leisten können

„Ich kann mir einiges leisten“, das sagen im Jahr 2011 wieder mehr Deutsche als im Jahr 2010. Das sind gute Nachrichten für die Immobilienbranche. Immerhin 31 % der Deutschen treffen diese Aussage im Jahr 2011. Nachdem der deutsche Arbeitsmarkt sich im europäischen Vergleich als erstaunlich robust erwiesen hat, präsentiert sich auch die finanzielle Lage der deutschen Verbraucher wieder merklich positiver: Heute sieht knapp jeder dritte Deutsche seine Finanzlage positiv, vor einem Jahr tat dies nur jeder Vierte. Gleichzeitig sank der Anteil jener, die ihre Finanzen als angespannt einstufen. Das zeigt die Studie „Krise? Welche Krise?“ des GfK Vereins.

Aktuell sagen 31 Prozent der Deutschen, dass sie sich einiges leisten können – und 3 Prozent davon verspüren sogar keinerlei finanzielle Einschränkung. Im Herbst 2009 hingegen betrug der Wert der finanziell Gutversorgten nur 25 Prozent. Im Großen und Ganzen zurechtkommen 48 Prozent der Verbraucher, was im Gegenzug einen Rückgang um 3 Prozentpunkte bedeutet. Auch der Anteil jener, die von einer angespannten Lage des eigenen Haushalts sprechen, ging im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozentpunkte auf 21 Prozent zurück. Von diesen 21 Prozent geben allerdings 4 Prozent an, dass das Geld vorne und hinten nicht ausreicht – dieser Wert bleib im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Stärkste Verbesserung im Osten

Regional lassen sich deutliche Unterschiede bei der Verbesserung der finanziellen Lage der Haushalte feststellen: So nahm in den östlichen Bundesländern die Anzahl der Haushalte, die sich einiges leisten können bzw. sich in keinster Wiese einschränken müssen in 2010 um knapp ein Drittel zu (von 22 auf 29 Prozent). Umgekehrt ging im Osten der Anteil derjenigen, die höchstens gerade so über die Runden kommen, von 31 auf 27 Prozent zurück. In den südlichen und westlichen Bundesländern fiel die Verbesserung der finanziellen Situation etwas geringer aus: 29 bzw. 33 Prozent geben an, dass sie sich einiges leisten können. Ein Jahr zuvor waren es 24 bzw. 27 Prozent. Am schwächsten ausgeprägt ist die Verbesserung der finanziellen Lage dagegen in den nördlichen Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen. Dort stieg der Anteil derer, die sich einiges leisten können, von 29 auf 33 Prozent. Im Norden sank auch der Anteil derjenigen, die gerade so über die Runden kommen, kaum (22 Prozent gegenüber 21 Prozent) – während er im Westen und im Süden Deutschlands um jeweils zwei Prozentpunkte zurückging.

„Das sind zwei gute Nachrichten: Die wahrgenommene finanzielle Situation in Deutschland hat sich deutlich verbessert und innerhalb Deutschlands haben sich die Regionen angeglichen“ sagt Raimund Wildner, Geschäftsführer des GfK Vereins.

Ältere Menschen sehen ihre finanzielle Lage wieder positiver

In einigen Gruppen unserer Gesellschaft hat sich die Einschätzung der eigenen finanziellen Situation gegenüber 2009 besonders stark aufgehellt:  Alleinstehende Ältere (von 19 auf 27 Prozent), Rentner der Arbeiterschicht (von 18 auf 25 Prozent) sowie der Verbraucher der mittleren Lebenslage (von 20 auf 26 Prozent) sehen ihre finanzielle Situation deutlich positiver als noch ein Jahr zuvor: Hier gibt inzwischen mehr als jeder Vierte an, gut versorgt zu sein. In den Verbraucherwelten der Jugendlichen und unter den Konsumenten der einfachen Lebenslage dagegen vergrößerte sich die Gruppe derjenigen, die im Großen und Ganzen zurechtkommen (von 48 auf 52 Prozent bzw. von 46 auf 53 Prozent), während hier der Anteil derjenigen, die sich einiges leisten können aktuell zurück gegangen ist (von 17 auf 14 bzw. von 16 auf 10 Prozent). Nochmals zugenommen hat der bereits sehr hohe Anteil derjenigen Konsumenten, die sich vieles leisten können, in den gehobenen Lebenslagen (von 44 auf 53 Prozent) und in der Gruppe der Rentner der Mittelschicht (von 38 auf 43 Prozent).

Quelle: http://www.gfk.com

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Heute ist Zensus!

Am 9. Mai 2011 ist der Stichtag für den Zensus und die damit verbundene Gebäude- und Wohnungszählung. Viele Fragen treten auf. Ein paar Fragen finden Sie in diesem Beitrag. 17,5 Mio. Gebäudeeigentümer werden befragt. Auf diesem Weg werden aktuelle Zahlen zum Wohnungsbestand ermittelt und die Daten aus den 80er Jahren aktualisiert. Der Musterfragebogen für die Gebäude- und Wohnungszählung ist unter folgendem link einsehbar: http://cdn.zensus2011.de/live/uploads/tx_templavoila/Fragebogen_GWZ_20101007.pdf

Beim Zensus besteht Auskunftspflicht – (§ 18 Zensusgesetzes 2011). Das bedeutet, alle Fragen müssen wahrheitsgemäß und vollständig beantwortet werden. Nur so können im Rahmen des Zensus 2011 Ergebnisse von hoher Qualität erzielt werden. Lediglich die Beantwortung der Frage nach dem Bekenntnis zu einer Religion, Glaubensrichtung oder Weltanschauung in der Haushaltebefragung ist freiwillig.

Die Mehrheit der Einwohnerinnen und Einwohner wird für den Zensus 2011 dank der neuen Methode gar keine Auskunft zu leisten haben, weil vor allem die im Zensusgesetz 2011 festgelegten Daten aus bestimmten Registern der Verwaltung genutzt werden.

Was ist eine Wohnung?

Unter einer Wohnung sind nach außen abgeschlossene, zu Wohnzwecken bestimmte, in der Regel zusammen liegende Räume zu verstehen, die die Führung eines eigenen Haushalts ermöglichen. Wohnungen haben einen eigenen Eingang unmittelbar vom Freien, von einem Treppenhaus oder einem Vorraum. Zur Wohnung können aber auch außerhalb des eigentlichen Wohnungsabschlusses liegende zu Wohnzwecken ausgebaute Keller- oder Bodenräume (z. B. Mansarden) gehören.

Gewerbliche Nutzung

Ausschließlich gewerbliche Nutzung liegt vor, wenn die Wohnung nicht zu Wohnzwecken, sondern ausschließlich gewerblich (z.B. als Büro, Arztpraxis) genutzt wird. Bei Wohnungen, die ständig gewerblich-hotelmäßig als Ferienwohnungen vermietet werden, liegt ebenfalls ausschließlich gewerbliche Nutzung vor. Wenn die Wohnungen ständig gewerblich-hotelmäßig vermietet werden, werden sie in der Gebäude- und Wohnungszählung nicht erfasst.

Wenn sich im Gebäude außer gewerblich-hotelmäßigen Ferienwohnungen auch Wohnräume befinden (z.B. Hausmeisterwohnung, Wohnung der Wirtsleute), so ist dies ein Gebäude mit Wohnraum. Bitte erfassen Sie dann die reinen „Wohnungen“. Gibt es im Gebäude nur gewerblich-hotelmäßige Ferienwohnungen, so geben Sie bitte an, dass sich unter dieser Anschrift kein Gebäude mit Wohnraum befindet.

Verwalter sind auskunftspflichtig

Werden Verwalterinnen und Verwalter (zum Beispiel von Wohnungseigentümergemeinschaften) im Rahmen der Gebäude- und Wohnungszählung befragt, sind diese grundsätzlich für alle Angaben auskunftspflichtig, über die sie Kenntnis haben.

Können Verwalter diese Angaben nicht machen, müssen sie die Namen und Anschriften der Eigentümerinnen und Eigentümer mitteilen, die diese Angaben liefern können. Diese können dann anstelle oder zusätzlich zu den Verwaltern befragt werden.

Gefragt wird beispielsweise nach der Art des Gebäudes, den Eigentumsverhältnissen des Gebäudes, dem Gebäudetyp, dem Baujahr, der Heizungsart oder nach der Zahl der Wohnungen. Bei den Wohnungen interessiert die Art der Nutzung der Wohnung, die Eigentumsverhältnisse der Wohnung, die Fläche der Wohnung, das Vorhandensein eines WCs, das Vorhandensein einer Badewanne oder Dusche, die Zahl der Räume, Namen und Vornamen von bis zu zwei Wohnungsnutzern je Wohnung oder die Zahl der Bewohner je Wohnung (§ 6 Abs. 2 bzw. 3 ZensG 2011).

Als Eigentümer nicht angeschrieben worden?

Wer nicht angeschrieben wurde, muss von sich aus auch nichts unternehmen – selbst dann nicht, wenn er Eigentümerin oder Eigentümer von Wohnraum ist. So ist es insbesondere bei Eigentumswohnungen möglich, dass statt des Eigentümers der Verwalter den Fragebogen erhalten hat.

Fragebogen schon erhalten?

Viele Eigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden und Wohnraum haben in den letzten Monaten Post von einem Statistischen Landesamt erhalten, um bei der Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung ihre Meldungen abzugeben.

Diese Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung zielte darauf ab, die ermittelten Anschriften der Auskunftspflichtigen auf ihre Aktualität und postalische Erreichbarkeit zu prüfen, sowie die benötigte Menge an Fragebogen für die Hauptbefragung kalkulieren zu können.

Die Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung ist abgeschlossen. Die Statistischen Ämter der Länder werden die noch übermittelten Angaben aus der Vorbefragung nicht mehr verarbeiten können. Die Fragebogen für die Hauptbefragung der Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) 2011 sind in Produktion und werden ab dem 27. April 2011 – verteilt über mehrere Wochen rund um den 9. Mai 2011 – verschickt. Die Post mit dem Fragebogen der Hauptbefragung der Gebäude- und Wohnungszählung erhalten Sie vom zuständigen Statistischen Landesamt.

Sollten Sie jetzt noch Änderungen mitteilen wollen, können Sie dies auf dem Fragebogen der Haupterhebung vermerken.

Auf ein Erinnerungs- oder Mahnverfahren wird – anders als bei der Hauptbefragung – im Rahmen der Vorbefragung verzichtet.

Die Online-Meldungen zur Gebäude- und Wohnungszählung werden ab dem 2.5.2011möglich sein – alles weitere dazu wird jeweils tagesaktuell unter zensus2011.de zu erfahren sein.

Quelle: http://www.zensus2011.de

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Eingeordnet unter Statistik und Marktauswertung

Chefökonom amerik. Maklerverband zur Inflation in den USA

Die aktuelle Inflation in den USA beträgt 2,7 %. Lawrence Yun, der Chef-Ökonom des amerikanischen Maklerverbandes NAR, wirft einen Blick nach vorn. Seine Aussage: Die Inflation könnte leicht auf 4 bis 5 % steigen, wenn die Öl- und Nahrungsmittelpreise weiterhin so hoch bleiben und weiter steigen.

http://economistsoutlook.blogs.realtor.org/2011/04/18/inflation-impact-on-purchasing-power/

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Eingeordnet unter Statistik und Marktauswertung